Oesch's die Dritten - Wurzeln und Flügel

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Oesch's die Dritten - Wurzeln und FlügelBereits in den 70iger und 80iger Jahren kann man den Namen Oesch in Zusammenhang mit musikalischen Veranstaltungen lesen. Grossvater Hans Oesch, Gründer des legendären Trio Oesch begeistert landauf landab mit seinem unverkennbaren Handorgelspiel und seinen eingängigen, bis heute unvergessenen Melodien. Seine Begeisterung für die Volks- und Unterhaltungsmusik überträgt sich schon bald einmal auf Sohn Hansueli, welcher als Bub das Publikum mit seinen Gesangs- und Jodeleinlagen, später mit seinem unglaublichen Feingefühl

auf dem Schwyzerörgeli und vor allem mit seinem Charme in Bann zieht. Als Begleiter der bekannten "Jodlerfründe vo Stauffenalp" und vor allem als prägendes Mitglied des "Schwyzerörgeliquartett Stockhorn" und des "Trio Oesch" steht Hansueli Wochenende für Wochenende der Bühne.

Auch Hansueli’s Frau Annemarie stammt aus einer musikalischen Familie und so erstaunt es nicht, dass die Kinder Melanie, Mike und Kevin bereits mit fünf und sechs Jahren auf der Bühne stehen. Begleitet von Vater Hansueli am Schwyzerörgeli singen sie sich mit lustigen und speziell arrangierten Liedern in die Herzen vieler Zuschauer und sammeln so zwischen 1994 bis 1997 ihre ersten Bühnenerfahrungen. Im Dezember 1997, just am 10. Geburtstag von Melanie, folgt dann der erste Fernsehauftritt unter dem Namen Oesch’s die Dritten. Mit einer von Hansueli Oesch speziell ausgedachten „Rap-Version“ des Jodelliedes „Dr Köbu u dr Chrigu u dr Sepp“ zeigen die drei, dass in der dritten Generation Oesch durchaus auch modernere Elemente Platz haben.

1998 stehen dann die ersten Tonaufnahmen an, welche noch im selben Jahr auf der CD „Trio Oesch und Oesch’s die Dritten – Mit neuem Power“ veröffentlicht werden. Die von Vater Hansueli umgetextete Version des Klassikers „Jambalaya“ avanciert als „Mir sie Oesches“ zu einem kleinen Hit, was auch dem bekannten Moderator und Entertainer Sepp Trütsch nicht entgeht. Er lädt die musikalische Familie Anfang 1999 kurzerhand in seine TV-Sendung Musikplausch (SF1) ein. Im selben Jahr folgt ein Auftritt mit allen drei Generationen in der Fernsehsendung „Hopp de Bäse“ präsentiert von Kurt Zurfluh. Es sollte leider der einzige TV-Auftritt mit allen drei Generationen bleiben.

2001 heisst es für Oesch’s die Dritten dann ab nach Amerika, wo die Familie unter anderem in Los Angeles, Venice Beach, San Diego und Phoenix nicht nur von Heimwehschweizerinnen und Heimwehschweizern herzlichst empfangen und für ihr musikalisches Schaffen bewundert wird.

Erfolgreich geht es auch 2002 mit rund 25 nationalen Auftritten weiter. Die Nachfrage nach diesem besonderen Programmpunkt wird immer grösser, was Oesch‘s schliesslich dazu bewegt ein erstes eigenes Album zu realisieren. Auf der Produktion „SMS – Schweizer – Music – Sowieso“ erscheinen 2003 ihre zu dieser Zeit beliebtesten Lieder und Melodien.

Weil für Melanie, Mike und Kevin die Schule bzw. die Ausbildung immer wichtiger werden, müssen zwischen 2004 und 2006 die musikalischen Auftritte etwas reduziert werden. Ausserdem ist Mike als grosses Nachwuchstalent im Alpinen Skisport immer häufiger auf den Skipisten unterwegs, was die Koordination mit den Auftritten nicht immer einfach macht. Nach dem unerwartet frühen Tod von Grossvater Hans im Jahr 2004 durchlebt die Familie eine schwere Zeit.

2006 stösst der begnadete Akkordeonist und langjährige Freund der Familie Oesch, Heinz Haldi zur Familienformation. Und so sind Oesch’s die Dritten fortan zu sechst unterwegs.

Es folgt im Februar 2007 der Auftritt im Nachwuchswettbewerb des Musikantenstadls, welcher über Nacht das Leben der sechs Berner Oberländer total auf den Kopf stellt. Auf vielseitigen Wunsch und Anraten von Fans, melden sich Oesch’s die Dritten zu dieser musikalischen Prüfung, werden spontan für die Sendung ausgewählt und gewinnen mit ihrem Ku-Ku-Jodel und 63,1 Prozent aller Stimmen das Rennen für sich.

Dann geht’s Schlag auf Schlag: Es folgen Auftritte am grossen Hansi Hinterseer Openair, an der Klostertaler Alpenparty, in Alain Morisod’s „Les Coups de Coeur“ im TSR und diverse andere Live- und Fernsehauftritte.

Das Album “Jodelzauber“ schafft es auf Anhieb in die Schweizer Hitparade, hält sich wochenlang (59 Wochen) drin und wird schon kurze Zeit später mit Gold ausgezeichnet. Mit dem Gewinn des kleinen Prix Walos in den Taschen geht es für Oesch’s die Dritten Ende Jahr zum Wettbewerbsfinale an den Silvesterstadl, wo sie den beliebten Stadl-Stern für die beste Nachwuchsgruppe 2007 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gewinnen.

Erfolgreich und intensiv geht es dann auch im 2008 mit Auftritten bei der „Krone der Volksmusik“ (ARD, ORF) und dem beliebten „Wenn die Musi spielt – Winter Open Air“ (ORF) weiter. Es kommen weitere Fernsehauftritte im In- und Ausland dazu, unter anderem die Teilnahme zum Grand-Prix der Volksmusik. Als Sieger der Schweizer Vorausscheidung zählen Oesch’s die Dritten mit dem Lied „Die Jodelsprache“ zu den Favoriten beim internationalen Finale. Sie erreichen dort den guten dritten Platz.

Kurze Zeit später bringt das Volksmusiksextett ihr Album „Frech-Frisch-Jodlerisch“ auf den Markt, welches ebenfalls direkt in die Schweizer Hitparade einsteigt und sich ein halbes Jahr lang hält. Ja, 2008 ist das Jahr von Oesch’s die Dritten. Sie sind in jeder TV-Show (insgesamt über 50) und verschiedensten Magazinen und natürlich auch live überall zu bewundern. In Deutschland gewinnen sie den Herbert Roth Preis, in den Beneluxländern die Goldene Tulpe und in der Schweiz mit ihrem Hit „Ku-Ku-Jodel“ die Sendung bzw. den gleichnamigen Preis „Die Grössten Schweizer Hits“.

Das Musikmärchen um die bekannte Musikerfamilie findet auch 2009 dessen Fortsetzung.

Mit einem erneuten Auftritt in der „Krone der Volksmusik“ und in diversen internationalen Sendungen bestätigt das Volksmusikensemble seine Beliebtheit im In- und Ausland und wird Anfang Februar in der Schweizer Kultsendung „Hopp de Bäse“ mit Gold und Platin für die Alben „Jodelzauber“ und Frech-Frisch-Jodlerisch“ belohnt. Im selben Jahr gibt es fürs Album „Jodelzauber“ sogar Gold in Österreich, was zuvor noch keine Schweizer Volksmusikgruppe geschafft hat. Ja die Oeschs sind überall gern gesehene Gäste.
Bei der Prix-Walo-Verleihung (Wichtigste Schweizer Auszeichnung im Showbusiness) in Interlaken werden sie im April 2009 sowohl in der Sparte Volksmusik, wie auch als Publikumslieblinge ausgezeichnet und geehrt.

Mit dem bereits fünften Album“ Volksmusik ist INternational“ und einer sehr gefühlvollen Weihnachtsproduktion „Winterpracht“ sind Oesch’s die Dritten auch in der Schweizer Hitparade wiederum gut vertreten. Und die Weihnachtstournee „Schwiizer Wiehnacht“ inklusiv eines Livemitschnittes des Schweizer Fernsehens wird ein voller Erfolg.

Im Januar und Februar des Jahres 2010 steht für Oeschs dann eine erste grosse Deutschlandtournee auf dem Konzertprogramm. Mit der Produktion „Die grosse Dampfershow“ präsentiert von Maxi Arland spielen die Volksmusikanten in nur 33 Tagen 28 ausverkaufte Konzerte. In der Schweiz folgen Sendungen wie „Benissimo“, „Les Coups de Coeur“ mit Alain Morisod, „SF bi de Lüt – Live“, „Schlagersommer“ und „Hopp de Bäse“, in Österreich und Deutschland das Grosse „Sommer Musi Open Air“ aus Bad Kleinkirchheim, oder die Kultsendung „immer wieder sonntags“ aus dem Europapark in Rust. Im Juli werden Oesch’s die Dritten schon wieder mit Gold ausgezeichnet, diesmal für das Album „Volksmusik ist INternational“. Das Werk beinhaltet nebst vielen typischen Oesch-Titeln auch zwei Melodien, welche den Schweizer Hospiz-Bernhardinern gewidmet sind und die Patenschaft der Volksmusikanten mit der Fondation Barry wunderbar zum Ausdruck bringen. Mit dem Programm „Klingende Bergweihnacht“ gehen die Volksmusikanten erstmals auch im Ausland auf Weihnachtstournee.

Im Januar 2011 erscheint das Album „Jodel-Time“ und Oesch’s die Dritten gehen schon wieder auf Tournee; diesmal mit den Programmen „Die grosse Dampfershow“ und „Musikantenparade 2012“.

Im März wird in Fribourg das 30-jährige Musikantenstadl-Bestehen gefeiert, wo das Volksmusiksextett als erfolgreicher Stadl-Sterngewinner ein willkommener Gast ist. Und bei der ersten Ausgabe der neuen Schweizer Volkmusik-Show „Alpenrose „ sind die Berner Oberländer ebenfalls mit von der Partie und mit Melanie als Patin der Kategorie Chor & Jodeln sogar am Sieg beteiligt.
Im Juni und Juli desselben Jahres folgt ein weiterer Höhepunkt: Die Konzerteise durch Finnland und Estland.
Mit 6 erfolgreichen Auftritten unter anderem am beliebte Haapavesi Folk Festival überzeugen Oesch’s die Dritten auch im Hohen Norden mit ihrem Können und machen beste Reklame für die Schweizer Volksmusik.

Mit dem Auftritt in „Die grosse Herbstshow“ im ZDF und in Hansi Hinterseers gleichnamiger Sendung sind sie sowohl in ihrer Heimat, aber auch im deutschsprachigen Raum wiederum sehr präsent.

Zum Abschluss des Jahres folgt die grosse Weihnachtstournee „Weihnachten mit Maxi Arland.

Am 26. Dezember 2011 findet im Rahmen der Konzertreihe im „DAS ZELT“ das letzte Solo-Konzert des Jahres und auch das letzte Konzert mit dem Freund und Akkordeonist Heinz Haldi statt. Ein ausverkauftes Zelt, ein wunderbares Fan-Apéro und viele Geschenken würdigen die grossartige Zeit mit Heinz Haldi.

2012 gönnen sich Oesch’s die Dritten erstmals ein zweimonatige Auszeit. In dieser Zeit wird aber nicht etwa gefaulenzt, sondern hart gearbeitet; beispielsweise bei den Proben mit dem neuen Akkordeonisten Urs Meier oder beim letzten Feinschliff im Studio für das siebte Album „Unser Regenbogen“.

Anfang März starten die Musiker dann beim Musikantenstadl aus Wiener Neustadt fulminant mit neuem Mann und neuem Titel in die Konzertsaison 2012. Nebst über 120 Einzelauftritten in insgesamt fünf Ländern, gehen Oeschs im Dezember mit dem Programm „Melodien der Berge“ wiederum auf Weihnachtstournee, diesmal durch zahlreiche Städte in Bayern und Baden-Württemberg.

Mit der Herausgabe ihres ersten Buches „Ein Erfolgsgeschichte“ stellt die Musikerfamilie Oesch einmal mehr ihre Vielseitigkeit unter Beweis und überrascht Fans und Musikliebhaber mit einem wunderschön bebilderten, sehr persönlichen Werk über ihre einzigartige Familiengeschichte und deren Erfolge.

2013 fahren Oesch’s die Dritten bereits zum dritten Mal mit dem beliebten Musikantedampfer mit. Das von Erfolg geprägte Tourneeprogramm, wiederum präsentiert von Maxi Arland, führt das Volksmusikensemble während drei Monaten in über 50 Städte Deutschlands.

Dann beginnt die Konzert- und Festivalsaison. Und diese hält mit Auftritten an der Puntigamer Musikanten Ski WM in Schladming AT, sowie bei der Hans Rosenthal-Gala in Landau DE gleich zu Beginn zwei Höhepunkte bereit. Es folgt das ganz spezielle Albumprojekt „Bellamy Brothers & Friends - Across the Sea“, worauf Oesch’s die Dritten mit den weltbekannten Bellamy Brothers „The Swiss American Yodel“ interpretieren.

Mit dem eigens fürs Eidg. Schwing- und Älplerfest Burgdorf geschriebenen Mundarttitel „DA DA MUH!“ landen die Berner Oberländer einen weiteren Hit und begeistern mit ihrem Live-Programm an zahlreichen Festivals.

Auch am grossen Avsenik-Jubiläumsfest im slowenischen Begunje wissen Oesch’s die Dritten als einzig eingeladene Schweizer Formation das Publikum mit ihrer Musik zu überzeugen.
Nach dem gut gelungenen TV-Projekt „Cover me“ im Schweizer Radio und Fernsehen gehen Oeschs im Herbst auf grosse Musikantenstadl-Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sie veröffentlichen das Doppel-Album „Live – unsere grössten Hits“ und behaupten sich auch damit wacker in der Schweizer Hitparade.

Nach dem grossen Auftritt im Musikantenstadl und Melanie’s Gastspiel bei Stefan Raabs „tv Total“ startet auch schon wieder die nächste Tour. Diesmal zieht das Volksmusiksextett mit dem Programm „Zauber der Weihnacht“ durch ganz Österreich und schliesst ein unglaublich intensives, aber schönes Konzertjahr ab.

Zu Beginn des Jahres 2014 ziehen sich Oesch’s die Dritten etwas zurück und konzentrieren sich auf ihre Studioarbeiten. Die wenigen Konzerte sind allesamt ausverkauft und auch in Deutschland stösst die Solo-Konzertserie Mitte Februar auf schönen Anklang. Im April desselben Jahres unterschreibt die Künstlerfamilie erstmals bei Universal Music Schweiz.

Quelle: Universal Music

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