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Nik P. - Ein Glücksstern - Für ihn und DJ Ötzi

Die gelegentlichen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden, Zwischenmenschliches, das sich im Trubel der Ereignisse hoch geschaukelt hatte, alles ist Schnee von >> gestern. Erfolg benebelt und wenn sich der Nebel verzogen hat, dann sieht man wieder klarer. Das Lied, es brachte die Befreiung. Plötzlich war Geld da, das die Abhängigkeit von vielen Umständen in eine Unabhängigkeit verwandelte. Der Druck war weg, der Druck nicht zu wissen, wie es morgen weiter geht, nicht zu wissen, wie man alles auf die Reihe kriegt. Das Konto plötzlich kein Damoklesschwert mehr. Der „Stern“ hat das Haus ermöglicht. Das erste richtige, sein erstes eigenes Zuhause. Dem „Stern“ hat er sein eigenes Studio zu verdanken, dort, wo er jetzt in Ruhe und ohne Druck an seinen Liedern arbeiten kann.

Zwei, drei Jahre lang dominierte das Lied jedes Konzert, jede Show, jedes Interview. Irgendwann aber konnte man bemerken, dass der „Stern“ begonnen hatte, ein wenig an Leuchtkraft zu verlieren. Das ist der Moment, in dem beim Songschreiber die Gedanken zu kreisen beginnen. Klar war, so etwas wie diesen Hit hat man maximal nur einmal im Leben, aber was kommt dann? Verschwindet Nik P. mit dem ausglühenden Stern im Orbit der Hitparadengeschichte? Ein Stern, der seinen Namen trägt und nur mehr auf Oldie-Festen gesungen wird?

2009 machte sich der „Mann im Mond“ auf in Richtung Charts, dann der Song „Come On Let’s Dance“. „Ehrlich gesagt, ich habe mich riesig gefreut, als ich bemerkt habe, dass nicht mehr alle im Publikum nur nach dem ´Stern‘ schreien, sondern der ‚Mann im Mond‘ viel öfter nachgefragt wurde.“ Die neuen Songs wurden zu Barometern, der Applaus des Publikums zu einer Testfrage und siehe da, das Schicksal des „One Hit Wonders“ blieb Nik P. erspart.

„Das ist wirklich dein Hafen“, sage ich, als Nik ausgesprochen hatte und er nickte nur. Dann, fast flüsternd, kam ein „Ja, es geht mir gut, ich bin ein zufriedener Mensch.“

30 Jahre steht er nun auf der Bühne. 30 lange Jahre. Sie sind wie im Flug vergangen und waren trotzdem von Schicksalsschlägen genauso begleitet wie von gewaltigen Erfolgserlebnissen. „Der Junge mit der Luftgitarre“ heißt die CD, die im Jubiläumsjahr 2011 erscheint. Der Titelsong hat Nik erreicht, so wie gute Lieder einen immer auf eine ganz bestimmte Art erreichen. Das muss nicht sofort und nicht gleich sein. Beim „Stern“ dauerte diese Phase ein Jahrzehnt.

„Du hast Recht, dieses Lied hat mich nach einigen Jahren tatsächlich auf eine gewisse Weise wieder eingeholt“, erinnert sich Nik. „Als Achtjähriger habe ich begonnen, mich immer öfter in meine Fantasiewelt zurückzuziehen. Ich stand da, vor dem Spiegel, das Radio laut aufgedreht, schnallte mir die Luftgitarre um und dachte mich auf eine Bühne. Das ging so weit, dass ich in meinem Kopfkino sogar das Publikum applaudieren gehört habe. Jede freie Minute, in der ich sicher sein konnte, dass ich von niemandem bei meinen imaginären Shows erwischt werde - denn sonst kriegst du ja recht schnell den Stempel des Spinners aufgedrückt – da flüchtete ich vor der Realität in diese, meine Welt“, erzählt Nik. Als ihm vor vier Jahren „Der Junge mit der Luftgitarre“ von seinem Komponisten- und Texterkollegen Andreas Bärtels angeboten wurde, schenkte er dem Lied keine besondere Beachtung. Die Zeit war noch nicht reif.

„Ich habe mich erst vor einigen Monaten wieder daran erinnert. Auslöser dafür waren all die Gedanken, die mir über die vergangenen 30 Jahre durch den Kopf gegangen sind. Plötzlich ist mir das Lied wieder eingefallen und ich wusste, dass es irgendwo archiviert war. Wie ich es dann wieder gehört habe, ist mir mein Leben wie ein Film vor dem geistigen Auge abgelaufen. Das war’s, das war ich, von der ersten bis zur letzten Textzeile und mir war klar: Das muss der Titelsong des neuen Albums werden“.

Das Kopfkino, die Erinnerungen an die Kindheit. Russischen Tee kann er bis heute nicht trinken, weil der Geschmack ihn zu sehr an die mageren, die traurigen Zeiten erinnert. Man hat das Gefühl, dass auch der riesige Erfolg der letzten Jahre den Mann milder in seine Vergangenheit blicken lässt: „Wir hatten zwar nichts, aber dafür hatten wir Kinder uns, diesen Zusammenhalt und unsere Fantasie. Der große Spiegel im Zimmer war das Tor zu einer, zu meiner geheimen Welt. Sie hat nur mir gehört und da drin durfte ich mich austoben. Die Luftgitarre war der Schlüssel zu meiner Zukunft. Ganz ehrlich: Ich war damals felsenfest davon überzeugt, einmal auf einer großen Bühne zu stehen. Ich hab es einfach geglaubt und auch dem Mond habe ich damals schon davon erzählt, wie alles kommen wird. Er war der einzige, dem ich diese Gedanken anvertrauen konnte. Er hat mich nicht ausgelacht, mich nie Spinner gerufen, wenn ich in meine Welt abgetaucht war und später dann, habe ich ihm diese Briefe geschrieben.

Heute sagt mein Schatz Gaby gerne, dass sie sicher ist, dass damals neben dem Mond auch einer der Sterne zugeschaut und zugehört hat und sich gedacht hat, dass er mich einmal 25 Jahre lang ordentlich arbeiten und schwitzen lässt und schaut, ob ich alles auf die Reihe kriege. Die Prüfung habe ich offenbar bestanden“, schmunzelt Nik. Ich bin mir nicht sicher, ober er mich jetzt auf den Arm nimmt. Irgendetwas kann da aber doch dran sein, an der Geschichte. Sie ging mir nicht mehr aus dem Kopf, auch auf der Heimfahrt nicht. Ich hörte mir die neue CD an und sah dabei den kleinen Nik, mit seinen zerrissenen Jeans und dem geflickten Pullover, vor meinem geistigen Auge bei den Gitarrensoli die Luftgitarre würgen. Das mit der Luftgitarre, das stimmt sicher, das glaube ich ihm sofort, dachte ich mir, denn das machen ja viele von uns. Mein Gott, ich selbst habe Jimi Hendrix bis zum Umfallen imitiert, Jimi und all die anderen Helden der Musikgeschichte mit ihren Gitarren. Luftgitarrenspiel als Katalysator für Kindergedanken und Lebensumstände, mehr als eine Heilsalbe für die Seele. Aber dass ein Stern da seine Hand im Spiel gehabt hat? Zumindest ist die Geschichte auf ihre Art reizend und gut erdacht.

Auf der Autobahn fuhr ich durch eine sternklare, eiskalte Winternacht in die Berge hinein. Diese kleinen funkelnden Lichtlein, nicht alle haben Namen, aber irgendeine Rolle müssen sie ja spielen, da oben. Ob sie irgendwelche Auswirkungen auf unser Leben haben? Das war mir jetzt eindeutig zu esoterisch, aber dieser eine Stern, der da im Fox-Rhythmus erklang, der kam langsam aber sicher in Fahrt und dann wurde plötzlich alles anders. Und es war gut, wie es kam. „Was auch immer mit mir geschieht, es geschieht zu meinem Besten, auch wenn ich es nicht unmittelbar erkennen kann“ – ja, da ist was dran. -az-

Quelle: Ariola

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