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Nelly Sander - Wenn wir uns nie begegnet wär’n (Album am 24.04.2015)Es gibt viele Gründe, weshalb Nelly Sander als echtes Ausnahmephänomen in der deutschen Schlagerlandschaft gilt: Die sympathische, durch...

und durch geerdete Sängerin aus den Niederlanden offenbart in ihrer Musik sehr viel mehr von sich, sie lässt ihre Zuhörer und Zuhörerinnen wirklich an sich heran. Mehr noch: Sander spielt selbst diverse Instrumente, ihr zwischen gefühlvollem Pop und zeitgenössischem Schlager gelagerter Sound ist facettenreicher, die Geschichten, die sie in ihren Songs erzählt, sind authentischer, bewegender. Zusammen mit ihrem angestammten Produzenten Francesco Bruletti hat sie nun ihr neues Album für Telamo fertiggestellt und besingt darauf die Liebe und das Schicksal: „Wenn wir uns nie begegnet wär’n“ erscheint am 24.4.2015

Bereits das Titelstück, mit dem Nelly Sander ihr neues Album eröffnet, entführt ihre Zuhörer in eine andere Welt, wenn sie über Schicksalsbegegnungen und den Beginn einer Liebe sinniert – und über Alternativen dazu: „Würden wir vielleicht bis heut nichts von uns wissen/nichts vermissen?“, fragt sie im Text aus der Feder von Tobias Reitz, während die romantischen Gitarrenklänge ihre Spekulationen wunderschön untermalen. Auch das schon vorab veröffentlichte „Vielleicht noch mal mit Dir“, ausnahmsweise nicht von ihrem Stammproduzenten Francesco Bruletti (Bernhard Brink, Roger Whitaker, Ireen Sheer), sondern von Dieter Brink komponiert, gibt der Liebe mit seinem seichten Schwung, seinen in spätsommerliches Licht getauchten Arrangements eine weitere Chance. Sehr viel moderner klingt das treibende „Lüg und sag – ich liebe dich“, das wie z.B. auch „Aus Liebe“ auf poppig-eingängige Arrangements setzt. Während sie zuvor schon in Richtung lockerer Gitarrenpop („Irgendwann bin ich wieder frei“) aufbricht und ihre Sehnsucht vertont („Nur bei Nacht“), erscheint das wunderschön knisternde „Lieb mich heut Nacht“ schon im Vorfeld als erster Single-Vorgeschmack: „Ja, ich hab dann und wann ganz heimlich von dir geträumt, doch zu mehr hab ich mich nicht getraut“, so die Worte der Holländerin über einen nie ganz ad acta gelegten Liebestraum, der in dieser einen Nacht doch noch ausgelebt werden soll...

Auf das feurige „Tanz mit mir“ und die mit Dance-Sounds unterfütterte Aufforderung „Lösch das Licht“ lässt sie mit „Bis bald im nächsten Leben“ die nächste epische Ballade folgen und hat unter anderem noch eine echte Party-Nummer („Wir fliegen“) im Gepäck, bevor sie mit gleich vier exklusiven Dance-Remix-Versionen ihr neues Album ausklingen lässt – im Schlagerfox-Gewand klingen z.B. „Lieb mich heut Nacht“ und „Wenn wir uns nie begegnet wär’n“ gleich noch unwiderstehlicher.

Mit einer Überdosis Musik aufgewachsen – die Mutter sang quasi rund um die Uhr, der Vater erntete mit seinem Duo reichlich Applaus –, spielte Nelly Sander schon mit fünf Querflöte, mit zwölf Akkordeon, mit 16 dann auch Gitarre, um den eigenen Gesang begleiten zu können. Mit 20 tourte sie mit ihrer Band, in der sie am Mikrofon stand und obendrein Bass spielte, bereits durch ganz Holland und verkaufte jede Menge Alben. An einer Solokarriere war sie zu dieser Zeit jedoch noch nicht interessiert: Es folgten jahrelange Erfolge als Duo, dann mit der nächsten fünfköpfigen Band, während Nelly, die unter anderem Vicky Leandros und The Eagles zu ihren Vorbildern zählt, nebenher auch noch als Background-Sängerin viel Zeit mit anderen Künstlern im Studio verbrachte.

Vor fünf Jahren, im Sommer 2009 erfolgte dann der Startschuss für ihre Solokarriere: Der renommierte Kölner Produzent Francesco Bruletti stieß im Netz auf eine holländische Version von einem seiner Songs – und landete wenige Clicks später bei einer Stimme, in die er sich sofort verlieben sollte: Es war die Stimme von Nelly Sander.

Der Rest ist Geschichte: Bruletti nahm Kontakt auf, die Chemie zwischen den beiden stimmte auf Anhieb, und so arbeiteten sie schon wenig später mit Tobias Reitz an der ersten Single „Tu mir nicht weh“, die Nelly gemeinsam mit Romeos Erben aufnehmen sollte und die bis heute mehrere hunderttausend Views bei YouTube verzeichnet. Auch ihr Solo-Debütalbum „Träum mit mir“ entpuppte sich als voller Erfolg – nicht zuletzt dank viel Airplay-Rückenwind, als sich alle fünf Auskopplungen (u.a. oben genannte Debütsingle und „Wo sind die Sterne?“) als massive Radio-Hits entpuppten.

Nun meldet sich die in Montfort geborene Multiinstrumentalistin, die für eine Entertainment-Größe ungemein geerdet, ja fast schon einen Tick schüchtern ist, endlich zurück und wählt mit jedem einzelnen Song einen anderen Weg, um ihr Ziel zu erreichen: Ihr größter Wusch sei, wirklich „zu den Zuhörern vorzudringen“, hat Sander einmal gesagt – und sie tut das mit purer Romantik. Mit Balladen und Ohrwürmern. Mit Geschichten, die, von einer solchen Stimme präsentiert, sofort unter die Haut gehen.

Das Album „Wenn wir uns nie begegnet wär’n“ erscheint am 24.04.2015 im Handel.

Quelle: Telamo

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