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Maria Voskania - Perlen und Gold (Album am 18.03.2016)Sie weiß einfach, wie man pure Lebensfreude und augenzwinkernde Leichtigkeit mit Tiefsinn und Melancholie vermählt: Maria Voskania, die Senkrechtstarterin der aktuellen, deutschsprachigen Popschlager-Landschaft, widmet sich auf ihrem neuen Album „Perlen und Gold“ sowohl den ganz großen Fragen, als auch den kleinen, alltäglichen Dingen. Auch musikalisch präsentiert die 27-jährige Ausnahmesängerin, deren Videoclips inzwischen...

View-Zahlen in Millionenhöhe verzeichnen, alles von epischen, wirklich ergreifenden Balladen über locker-verspielte Pop-Momentaufnahmen bis hin zu astreinen Party-Hymnen – und klingt dabei durchweg sehr viel reifer als zuvor.

„Ich schwebe/ich lebe/ich liebe so wie nie zuvor“, lauten die überglücklichen Worte, mit denen Maria das ansteckend-euphorische „Wahnsinnsgefühl“ beschreibt, das sich gleich zu Beginn ihres neuen Albums ausbreitet. Sommerlich und ausgelassen, dezent mit treibenden Dance-Sounds flirtend, belegt auch „Wer Mit Dem Feuer Spielt“, wie perfekt die Chemie zwischen der Sängerin und ihrem angestammten, deutsch-amerikanischen Produzententeam funktioniert – und wie eingängig und perfekt ausbalanciert die Schnittmenge von Pop und Schlager klingen kann.

Von der einen großen Liebe erzählt sie danach auf dem Singlekandidaten „Gefallener Engel“, wobei hier allein der durchaus clubtaugliche Klangteppich darauf hindeutet, dass die auf der zunächst so verzweifelt klingenden Frage „doch wer nimmt gefallene Engel zurück?“ basierende Geschichte ein gutes Ende nehmen wird. Bevor die wunderschön von Streichern eingerahmte erste Singleauskopplung „Was Wäre Wenn“ zu hören ist, eine von C. Gronau und B. Brümmer gefühlvoll ins Deutsche übertragene Neuinterpretation von Kate Winslets Hitsingle „What If“, gibt’s noch ein Glas „Zitronenlimonade“ – das heißt, wenn die Arbeit denn endlich vorbei ist: „Das Leben ist oft gar nicht nett/von wegen nur ein Spiel“, singt sie auf der astreinen Party-Hymne mit Carpe-Diem-Message, auf der sich E-Gitarren und Synthesizer-Sound grandios ergänzen, während sie augenzwinkernd an die locker-ausgelassenen Tracks ihres Erstlings „Lust am Leben“ anknüpft.

Sehr viel ruhiger und verträumter präsentiert sich die 27-Jährige auf dem Titelsong „Perlen und Gold“, einer eindringlichen, bewegenden Ballade, wenn sie der rastlosen Jagd nach dem Glück zu sanften Gitarrenklängen eine Absage erteilt – und genau darin ihr persönliches Glück findet. Ein Thema, das davor schon auf ganz andere Art in der Frage „wo kommt dieser Stress her?“ durchschimmert, die Maria auf dem verspielten Stück „Bauchbeinepo“ stellt: Den sommerlichen, mit intelligent ineinandergreifenden Reimen durchzogenen Song genießt man am besten mit hochgelegten Füßen bei einem Cappuccino und reichlich Snacks.

Nach durchgefeierten Nächten mit südländischem Flair („Tequila“) und tanzbaren Ratschlägen zur Belebung des Alltags („Rosarote Brille“, „Davidam“), stellt Maria auf dem emotionalen „Verlang ich zu viel“ wirklich keine allzu großen Ansprüche, wenn sie über epischen Achtziger-Melodiebögen mit ihrer Ausnahmestimme singt: „Ich will ein bisschen mehr als ein Termin im Kalender sein/siehst du das ein?“ Abgerundet mit dem Popschlager-Sound von „Meilenweit“ und den sich immer höher schraubenden Arrangements von „Mit Mir Gehn“, lässt Maria ihr neues Album morgens im Halbdunkel ausklingen, wenn es in den Straßen noch still ist: „Licht und Tag und Abschied sind noch weit“, singt sie auf dem abschließenden „Traum und Wirklichkeit“ über diesen magischen Zwischenzustand, bevor draußen das Leben erwacht und noch ein Moment mit dem Liebsten in den Federn bleibt.

Dass Träume Wirklichkeit werden können, und wie wichtig es ist, an ihnen festzuhalten, beweist ein flüchtiger Blick auf ihre Vita: Schon vor ihrem 10. Geburtstag hatte die im armenischen Jerewan geborene Maria sich in den Kopf gesetzt, Sängerin zu werden. Als sie dann mit acht Jahren in Bayern gelandet war, saß sie schon wenig später am Klavier, arbeitete intensiv an ihrer Stimme und tat alles dafür, um sich selbst diesen Wunsch zu erfüllen. Es folgten erste eigene Kompositionen, unzählige Tanzstunden, und im Jahr 2009 kam es dann zu einer Begegnung, die den Traum von der Gesangskarriere in greifbare Nähe bringen sollte: Helene Fischer war auf sie aufmerksam geworden und holte sie in ihr Team. Von einem Tag auf den anderen als Background-Sängerin mit der Königin des deutschen Schlagers unterwegs, erfuhr Maria nun auch, wie es sich anfühlt, ein gewaltiges Publikum mit Songs zu verzaubern…

Im Jahr 2014, nach etlichen Tourneen und Auftritten in den größten TV-Shows, war schließlich der Moment gekommen, aus dem Schatten der befreundeten Schlager-Königin zu treten: Mit ihrem deutsch-amerikanischen Produzententeam, das zuvor schon internationalen Größen wie Jennifer Rush, Chaka Khan, Joe Cocker, Toni Braxton oder Paul Anka Hits auf den Leib geschrieben hatte, nahm Maria ihr Debütalbum „Lust am Leben“ auf und präsentierte darauf ein zeitgenössisches Popschlager-Update, das selbst mit Dance und Country flirtete. Eine Auskopplung wie „Was weißt denn du“ mischte nicht nur die Media Control Charts auf und führte sie auch wieder mit ihrer Entdeckerin zusammen, als Maria am ersten Weihnachtstag 2014 den Song live an der Seite von Helene Fischer im ZDF präsentierte, sondern bescherte ihr zudem einen massiven YouTube-Hit: Kombiniert verzeichnen der offizielle Clip und der Mitschnitt ihrer Weihnachts-Performance inzwischen weit über 1,35 Millionen Views.

Quelle: Telamo

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