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Heinz Rudolf Kunze - Ich bin - im Duett mitICH BIN Heinz Rudolf Kunze: Zwölf Kunze-Klassiker und zwei neue Songs, allesamt neu eingespielt und eingesungen, zum allergrößten Teil mit prominenten Duett-Partnern! - Fischernetz ausgeworfen - Nein, Werkschauen wie Best-Of-Alben sind seine Sache nicht. "Zwischengrabsteine" nennt er...

sie. „Mich nervt es kolossal, wenn ich im CD-Regal die 267. Best-Of von Rod Stewart sehen muss!“

ICH BIN Heinz Rudolf Kunze

Ein wenig Überredungskunst kostete es seine Schallplattenfirma Ariola schon, um Heinz Rudolf Kunze für das Konzept von ICH BIN Heinz Rudolf Kunze zu begeistern. Doch „HRK“ fing schnell Feuer, als er hörte, dass seine „Gassenhauer“ allesamt neu eingespielt werden sollten – mit prominenten Duett-Partnern dazu.

„Ich spiele diese Lieder ja mit meiner neuen Band in den Konzerten. Das hört sich schon anders an als früher und das wollten wir jetzt im Studio festhalten. Also warfen wir das Fischernetz aus…“.
Der Fang kann sich sehen lassen: Pe Werner, Achim Reichel, Reinhard Mey, Hartmut Engler (PUR), Herman van Veen, Purple Schulz + Josef Piek, Stefan Gwildis, Jan Plewka (SELIG), Julia Neigel, Joachim Witt, Heiner Lürig und Tobias Künzel (DIE PRINZEN) gingen ins Studio, um Kunze's Songklassikern neues Leben einzuhauchen.

Gespenstisch, wie Achim Reichel auf „Meine eigenen Wege“ seebärig aus der Tiefe kommt. Betörend, wie Herman van Veens holländisch rollendes „R“ durch „Aller Herren Länder“ dringt. Und in welche melancholische Hymnenhöhen Selig´s Sänger Jan Plewka die „Lisa“ treibt, ist allein die Anschaffung dieses Albums wert!

„Man lernt selber so viel Neues von den eigenen Nummern“, so Kunze, „weil die auf einmal ganz anders gehen, als man sich das immer vorgestellt hat.“

Dein ist mein ganzes Herz

„Dein ist mein ganzes Herz“, gehört seit über 25 Jahren zum Konzertprogramm. „Wir haben alles damit angestellt, was man machen kann. Wir haben es A-Capella gesungen, eine HipHop-Version eingespielt oder es mit Melodicas getutet und gar nicht mehr gesungen“, erinnert sich Kunze, der für sein „Herz“-Duett Pe Werner ins Studio einlud und so ganz neue Erfahrungen mit seinem Überhit machen konnte:  „Wenn die alleine einen Chor aufnimmt, dann klingt sie wie weibliche amerikanische Country-Größen oder wie The Roches“, schwärmt er von den Aufnahmen. Auch Pe Werner hat´s gefallen: „Wir sind uns ja für die Duett-Aufnahmen zum ersten Mal in einer Studio-Aufnahmesituation begegnet, in der es sonst gerne nach strengem Aufnahmefahrplan geht: wer, was, wann und in welcher Tonlage. Ich habe mich gefreut über den Freiraum, den ich da als Sängerin hatte. Durfte ich doch nach Herzenslust spontan meine Chöre singen, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das war reines Vergnügen!“

An der Neueinspielung von „Dein ist mein ganzes Herz“ hätte sowieso kein Weg vorbeigeführt, denn das Band mit den Originalspuren aus dem Jahre 1985 war verrottet. „Heiner Lürig rief mich an und sagte: Ich habe gerade das Band aufgelegt und es ist mir zerfallen in meinen Händen auf der Maschine!“

Song For Europe

Kunze's langjähriger Kompositions- und Bühnenpartner Heiner Lürig war es auch, der mit „Fair Play“ für einen der beiden „neuen“ Titel auf ICH BIN Heinz Rudolf Kunze  sorgte und für ein überraschendes politisches Statement dazu: „Damit dieser Kontinent/nicht mehr an sich selbst verbrennt/ braucht es Mut von Marathon bis nach Berlin“, singt Kunze. Ein aktuelles Statement zur Griechenland-Krise? Weit gefehlt. Heiner Lürig hatte nur einen Titel ausgegraben, den die beiden schon vor Jahren komponierten. „Da kramt er dieses Ding raus, ich hatte es überhaupt nicht mehr auf dem Schirm. Er spielte es mir vor und ich merkte: Das ist wirklich ganz gut.“

An dieser Stelle von der visionären Kraft des Liedermacher zu sprechen, verbittet sich Kunze dann doch: „Das klingt, gerade angesichts der heutigen politischen Großwetterlage, wie ein Song für Europa - aber das ist einfach ein Glücksfall. Ich glaube nicht an dunkle Mächte!“

Ich bin

…ist ein rundherum neues Lied. „Irgendwann nach seinem 50. Jahr/fand er heraus mit genüsslichem Schaudern/dass alles vollkommen aussichtslos war/stoppte das Grübeln und übte das Plaudern“, singt Kunze. Hören wir da eine neue Leichtigkeit, Altersweisheit gar? Kunze winkt ab. „Da ist der Wunsch wohl Vater des Gedankens. Ich versuche manchmal, mich mit meinen Texten selbst zu überreden, aber das gelingt nicht immer. Dabei wäre es eine wünschenswerte Haltung jetzt mit Mitte Fünfzig, die Dinge nicht mehr so schwer zu nehmen und einen amüsierteren Standpunkt einzunehmen.“ Auf „Ich bin“ ist ihm das schon mal gelungen...

Fakten, Fakten, Fakten

ICH BIN Heinz Rudolf Kunze wurde von August bis Oktober 2011 im Studio „Tonschneiderei“ in Hamburg eingespielt. Die Musik machten Lenard „Leo“ Schmidthals (Bass), Jörg Sander (Gitarre), Jens Carstens (Schlagzeug), und Matthias Ulmer (Keyboard). Heinz Rudolf Kunze spielte Klavier und Keyboard. Produziert wurde ICH BIN Heinz Rudolf Kunze von Leo Schmidthals und Heinz Rudolf Kunze. Pe Werner, Achim Reichel und Reinhard Mey kamen zum Singen in die Tonschneiderei - alle anderen Duett-Partner schickten die Bänder mit den Gesangsspuren zu. Den meisten Duett-Partnern hat Kunze den jeweiligen Song vorgeschlagen; einige wählten aus zwei oder drei Optionen aus. Man kannte sich aus früheren Kooperationen, sei es auf Festivals, im Studio oder bei Fernsehsendungen. Einzig Jan Plewka, der sich „Lisa“ selbst aussuchte,  war Kunze noch nie begegnet.

Alles weitere erzählt Heinz Rudolf Kunze jetzt selbst: Heinz Rudolf Kunze über seine Duett-Partner

Hartmut Engler:

„Ich bin seit der zweiten Hälfte der 80er Jahre mit allen Mitgliedern der Band PUR befreundet. Das hat sich so ergeben und hat durch Jahrzehnte gehalten. Aber da wir beide Texter und Sänger sind, habe ich zu Hartmut eine ganz besondere Beziehung und auch schon öfter mit ihm zusammengearbeitet. Hartmut lebt seit zwanzig Jahren mit diesem Lied; er hat es bestimmt auf seinem iPod. Ich kann mir auch vorstellen, dass er es unter der Dusche singt, denn es war ihm so vertraut, dass ich im Studio einfach mal den Mund gehalten habe und nur seinen Pianisten gab. So wurde „Ich hab's versucht“ zum einzigen Beitrag auf diesem Album, den der Gast alleine singt. So, wie Hartmut das gemacht hat, ist es sehr stimmig. Ich hatte und habe dem nichts hinzuzufügen!“

Stefan Gwildis:

„Ein Riesen-Typ, ein Schrank, ein Bär von einem Mann! Stefan Gwildis habe ich auf der Hochzeitsfeier eines Hamburger Freundes kennen und schätzen gelernt. Er hat für den deutschsprachigen Rhythm`n`Blues das Gleiche getan, was Edo Zanki für den deutschsprachigen Soul und Roger Cicero für den deutschsprachigen Swing getan haben – er hat ihn möglich gemacht.“

Tobias Künzel:

„Tobias ist ein enger Freund von mir. Die Art und Weise, wie er sich an „Mabel“ herangemacht hat, finde ich unglaublich lustig. Denn Tobias klingt, wenn er singt, nicht wie der Sachse, der er ist, sondern eher wie ein Berliner. Um da mitzuhalten, musste ich auf meine Herkunft und meine Wurzeln zurückgreifen und mich daran erinnern, wie mein Vater, meine Mutter und meine Oma gesprochen haben. So klang das dann einigermaßen passend. Tobias ist durch die anspruchsvolle Ausbildung des Leipziger Thomanerchores gegangen und hat durch seine Erfolge mit den „Prinzen“ gezeigt, was für ein großartiger Sänger er ist. Und er ist ein `Blutsbruder´: Wir haben sehr viele Gemeinsamkeiten. Da ist - auch musikalisch gesehen - das letzte Wort noch nicht gesprochen!“

Heiner Lürig:

„Es ist sehr schwierig für John Lennon, etwas über Paul McCartney zu sagen. Alle wissen um unsere gemeinsame Geschichte. „Fair Play“ ist ein Stück, das wir vor einigen Jahren gemacht haben und das uns jetzt wieder aufgefallen ist. Wir hatten es fast schon vergessen. Heiner kam damit an und sagte: `Hör dir das doch nochmal an. Das klingt, gerade angesichts der heutigen politischen Großwetterlage, wie ein Song für Europa. Da tauchen Formulierungen auf, die man als Brüsseler Hymne benutzen könnte´.“

Reinhard Mey:

„Als ich 13 Jahre alt war, kaufte ich mir das Album „Reinhard Mey Live“ und war sehr fasziniert von seinem Stück über Kaspar Hauser. Das ganze Erscheinen dieses Mannes mit seiner Lederweste, den aufgekrempelten Ärmeln seines weißen Hemdes, Jeans, Cowboy-Stiefel, Gitarre in der Hand, auf dem Barhocker sitzend... Damals habe ich mir gesagt: So etwas will ich auch mal werden. Dass ich mich im Laufe der Jahre mit ihm angefreundet habe, mit ihm und für ihn arbeiten durfte, war für mich so, als wenn Keith Richards zu Chuck Berry eingeladen wird.“

Julia Neigel:

„Ich habe mit Julia in den vergangenen zwanzig Jahren immer wieder gemeinsame Konzerte gemacht. Wir haben uns auf vielen Festivals getroffen und uns von Anfang an immer sehr gut verstanden. Sie hat eine herausragende Stimme und eine unglaubliche Bühnenpräsenz und sie hat auch diesmal wieder richtig losgebrettert und gezeigt, was sie kann. Dabei hat sie sich stimmlich angeschmiegt an meine Art zu singen und auch an meine Ausdrucksweise. Julia Neigel ist etwas ganz Außergewöhnliches: Durchaus eine Diva, aber eine absolut herzliche.“

Jan Plewka:

„Jan Plewka ist der einzige Kollege unter den hier mitwirkenden, den ich noch nie getroffen hatte. Aber es gab Querverbindungen, weil er der Sänger von Selig ist und mein Bassist und Produzent Leo Schmidthals da ja auch mitspielt. Leo hat ihn mal ganz beiläufig gefragt und Jan hat spontan zugestimmt: Er möchte das unbedingt, allerdings wolle er sich ein Lied aussuchen. Und weil ich mich so darüber gefreut habe, dass er zugesagt hat, habe ich eine Ausnahme gemacht. Er wollte „Lisa“, weil er damit irgendeine Jugendliebe verbindet. Er singt es völlig anders als ich, eher wie Tom Waits: Wie ein Mann, der mittags um zwölf mit dem falschen Fuß aufsteht und erst einmal eine Reihe von leeren Flaschen umschmeißt - also völlig verkatert. Man hört den Liebesschmerz in seiner Stimme.“

Achim Reichel:

„Wenn zwei Menschen für mich Hamburg definieren, dann sind das Jan Fedder und Achim Reichel. Der Zufall wollte es, dass ich beide gemeinsam kennen gelernt habe - auf Achims 60. Geburtstag. Seitdem haben wir einen sehr schönen Kontakt. Was ich an Achim so schätze ist, dass er sich in seinem reifen Alter etwas sehr Jungenhaftes bewahrt hat. Natürlich hat er eine tiefe, vom Leben geprägte Stimme, aber dabei hat er immer auch den Schalk in den Augen und das kann man auch hören! Welch´ eine große Ehre für mich, dass einer aus der ersten Generation des deutschen Rock'n'Roll hier mitmacht.“

Purple Schulz und Josef Piek:

„Ich bin drei Jahre lang mit Purple und Josef durch die Lande gezogen und habe mit ihnen das längste Programm meines Lebens gespielt: etwa 180 Shows unter dem Oberbegriff `Gemeinsame Sache´. Dabei durfte ich feststellen, dass zwei niederrheinische, kölsche Temperamente und ein eher grüblerischer, oststämmiger Niedersachse sich nicht nur verstehen, sondern auch gemeinsam lachen können und Humor entwickeln. Es war eine sehr schöne Zeit, eine Riesen-Tour. Ich hatte ohnehin immer eine Schwäche für Köln und Purple Schulz gehörte damals in den 80er Jahren zu den Leuten, die zeitgleich mit mir auf der Bildfläche erschienen."

Herman van Veen:

„Es gibt keinen anderen Künstler, für den ich so viel geschrieben habe. Über zwanzig Songtexte habe ich im Laufe der Jahrzehnte für ihn machen dürfen und gemeinsam mit Heiner Lürig auch einige Kompositionen. Unsere Interaktion läuft wie blind: Er nennt mir ein Stichwort - ich schicke ihm den Text dazu. Dann kommt auch gleich der Anruf: `Nehme ich´ oder `Nehme ich nicht´. Meistens nimmt er's.
Ach ja: Er hat mich mal seinen `kleinen Bruder´ genannt...“

Pe Werner:

„Eine großartige Künstlerin und eine unglaublich versierte Chor-Sängerin. Wenn die alleine einen Chor aufnimmt, dann klingt sie wie weibliche amerikanische Country-Größen oder wie The Roches. Ich schätze sie sehr und es war mir eine große Freude, bei der ersten ECHO-Veranstaltung im Jahre 1992 in Köln die Laudatio auf sie zu halten. Seitdem sind wir gute Kumpels.“

Joachim Witt:

Joachim Witt und ich sind ein Debütanten-Paar, weil wir zu Hochzeiten der Neuen Deutschen Welle gleichzeitig bei derselben Plattenfirma begonnen haben. Normalerweise verehrt man ja nur Leute, die älter sind als man selbst und zu denen man aufschauen kann, aber ich war immer ein Fan von Joachim. Er weiß das und genießt das auch. Ich empfand seine Arbeit mit absurder deutscher Sprache als mit meiner Methode durchaus verwandt und habe ihn damals den `deutschen David Byrne´ genannt. Da wir uns gegenseitig sehr schätzen, habe ich für ihn „Die Welt ist Pop“ ausgesucht, was inhaltlich besonders auf ihn zugeht. Er hat auch eine umwerfend komische Version daraus gemacht!“

Quelle: Ariola

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