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Radio VHR | Deutsche Schlager | Aktuelle Nachrichten

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Das Interview mit Freudenberg + Lais zum NachlesenRadio VHR: Wann haben sich Eure "Lebenslinien" eigentlich gekreuzt? - Christian Lais: 2008 haben sich unsere "Lebenslinien" gekreuzt. Ute Freudenberg: Das war in Oberhausen bei einer Schlagerparade. Da ich etwas spät dran war gab es nur noch einen Platz neben Christian. Wir hatten uns an diesem Abend zwei Stunden lang über das Leben unterhalten als wenn wir uns bereits 20 Jahre gekannt hätten. Christian...

meinte dann, sein Produzent David Brandes wollte schon immer mit der Freudenberg arbeiten. Ich sagte aus Spaß, er solle ne richtig tolle Nummer schreiben und mir schicken. Drei Jahre später war es dann soweit.

Radio VHR: Du bist ja ne kleine Rockröhre. Du bist in einer Rockband groß geworden.

Ute Freudenberg: Ja, ich habe viele Jahre Rockmusik gemacht.

Radio VHR: Eure neue Single "Leben" kam raus. Es ist ein sehr hoffnungsgebender Song. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen und wer hat den geschrieben?

Christian Lais: Die Songs wurden alle von David Brandes geschrieben und komponiert. Es ist einfach ein toller Song, der einfach die Freiheit im Leben gibt an Sachen anzugehen, die man sich nicht getraut hat zu machen.

Ute Freudenberg: Die Idee wer den textet, die hatte ich bei diesem Lied selbst. Für dieses neue Album habe ich einen alten Freund, Uli Esp, aktiviert. Er hat hierfür zwei Titel getextet. Den ersten Song den er geschrieben hat war eben "Leben". Als Christian und ich diesen dann gelesen hatten, hatten wir Gänsehaut.

Radio VHR: Im Grunde passt dieser Song in die jetzige Zeit mit den Vorkommnissen der letzten Wochen, wie Nizza, etc. das Leben zu genießen, richtig rein.

Ute Freudenberg: Ja, man darf bei allem negativen, welches momentan auf der Welt passiert, die Leichtigkeit und die Schönheit des Lebens nicht vergessen.

Radio VHR: Du bist 1971 in einem Ferienpark mit dem Namen Feuerkuppe entdeckt worden.

Ute Freudenberg: Ja, das stimmt. Der Ferienpark war damals unter sozialistischer Führung. Ich war damals mit der 9. Klasse fertig und wollte unbedingt so einen Ferienpark mal kennenlernen. Das Wetter war fürchterlich, es war regnerisch und klamm. Um die Stimmung anzuheben, brachte ein Ferienleiter seine Gitarre und ich sagte zu ihm, ob er den Titel "Mendosino" spielen könnte und ich sag dazu. So wurde ich von Heiner Kusch entdeckt.

Radio VHR: Du bist ja dann noch weitergegangen und hast ein Musikstudium gemacht.

Ute Freudenberg: Nein, so war es nicht ganz. Zu dem damaligen Zeitpunkt dachte ich immer noch, dass ich Lehrerin werde. Ich war dann in einer Talentsuche im Fernsehen der DDR, die hatten meine Eltern gefragt, ob ich nach Berlin kommen darf. Die Sendung wurde im Frühjahr 1972 ausgestrahlt. Das hatte Manfred Schmitz von der Musikhochschule Franz-Listz gesehen, kam zu uns nach Hause und meinte ich müsse unbedingt Sängerin werden. Und so ist das entstanden.

Radio VHR: 1976 kam dann der "Elefant"

Ute Freudenberg: 1976 war ich Richtung Ende des Studiums. Da gab es den Burkhard Lasch, der suchte Studenten für eine Band. Die Band hieß "Elefant" und da war ich Gründungsmitglied.

Radio VHR: Kurze Zeit später kam dann dein sehr, sehr bekannter Hit.

Ute Freudenberg: Ja, mein allergrößter Erfolg, dass war die "Jugendliebe"

Radio VHR: Der Titel kommt heute noch oft auf Alben vor.

Ute Freudenberg: "Jugendliebe" wurde 2005 im Rahmen der Goldenen Henne erneut zum beliebtesten Osthit ausgezeichnet.

Radio VHR: 1984 bist du von der damaligen DDR zu uns nach Westdeutschland rüber gekommen. 1996 bist du wieder nach Weimar zurückgegangen. War der Drang bei Dir so groß wieder zurück zu gehen?

Ute Freudenberg: Der Drang war riesig. Ich bin zu diesem Zeitpunkt Woche für Woche von Düsseldorf in den Osten zu meiner Mutti oder ins Hotel gegangen. Dort hatte ich meine Auftritte. Das Schöne für mich war, dass sich die Leute an mich erinnerten. Mein Glück war auch, dass ich sofort wieder eine Basis hatte, auch beim MDR Fernsehen.

Radio VHR: Du stehst jetzt seit 44 Jahren auf der Bühne. Wie übersteht man so eine lange Zeit in diesem sogenannten "Haifischbecken" Musik?

Ute Freundenberg: In dem man einfach für die Musik brennt und dieses Gefühl nie aufhört. Ich an jedem neuen Titel Spaß habe oder an der Arbeit mit den herrlichen Duetten mit Christian. Ich bin sehr demütig und mir ist bewußt, in welchem wunderbaren Glücksumstand ich mich befinde. Was für tolle Fans ich habe.

Radio VHR: Jetzt gehn wir in den Schwarzwald zu Christian Lais. Du kommst aus Kandern. Hast am 07. Juni Geburtstag gehabt. Du hast mit 7 Jahren mit der Musik angefangen, freiwillig oder mit Zwang?

Christian Lais: Das war der Wunsch meiner Mutter dass ich Akkordeon spielen lernte. Sie liebte so die Musiksendungen und die Kirmesmusikanten. So fing meine Schwester und ich an das Akkordeon zu lernen.

Radio VHR: Bis Ende der 90-iger Jahren hast du in vielen Coverbands gesungen. Kennst Du die ganzen Namen noch?

Christian Lais: Ja, Tornados, Torledos, Sunshine, Cocktail, News Reaction. Das war eine schöne Zeit. Wir hatten Österreich und Schweiz abgegrast und sind jedes Wochenende in irgendwelchen Tanzschuppen aufgetreten.

Radio VHR: Du hast Anfang 2000 mit einem eigenen Song einen Plattenvertrag bekommen. Wie hieß der Song?

Christian Lais: Das war "Gib mich frei". Den habe ich eigens geschrieben und getextet. Das war aber vor 2000.

Radio VHR: Warum hast Du diesen Song nicht mal wieder aufgenommen?

Christian Lais: Den gibt es auf meinem allerersten Album "Mein Weg".

Radio VHR: 2008 kam es zu einer engeren Zusammenarbeit mit David Brandes.

Christian Lais: Nein, engere Zusammenarbeit nicht, wir kennen uns ja schon sehr, sehr lange. Es wurde erfolgreich. Er hatte ein Lied für mich, bei dem er mich bat diesen anzuhören. Mein Durchbruch kam mit "Sie vergaß zu verzeih´n".

Radio VHR: 2009 kam dann für Dich ein gesundheitlicher Rückschlag. Nach ca. einem Jahr hattest Du es dann überstanden und musstest aber wieder von vorne anfangen.

Christian Lais: Ich hatte einen Tumor auf den Stimmbändern. Es war Gott sei Dank nichts Böses. Damals musste ich 8 Wochen pausieren. Jetzt lasse ich es jedes halbe Jahr kontrollieren.

Radio VHR: 2010 kam das dritte Album "Atemlos" von Dir auf den Markt. 2011 kam euer gemeinsames Album "Ungeteilt" mit einem sehr erfolgreichen Titel.

Ute Freudenberg/Christian Lais: Ja, "Auf den Dächern von Berlin"

Radio VHR: Der Song war damals in den Airplaycharts auf Platz 1, das Album war in den Albumcharts Platz 14 und ich meine über 100000 verkaufte Alben.

Ute Freudenberg/Christian Lais: Es war der Hit des Jahres und wir bekamen Gold für das Album. Mittlerweile sind wir, glaub ich, bei ca. 170000 verkauften Alben.

Radio VHR: 2013 kam "Spuren von uns". Der Titel ging damals direkt auf Platz 13 in die Charts rein. Habt ihr mit diesem Erfolg gerechnet?

Christian Lais: Es war ein schönes Gefühl so etwas geschenkt zu bekommen. Es hat einfach bestätigt, dass den Leuten das gefällt was wir machen. Wir treffen einfach ins Herz mit der Musik, mit den Texten und das berührt die Menschen.

Ute Freudenberg: Wir hatten ein ganz wunderbares Erlebnis als wir den Titel "Über den Dächern von Berlin" erarbeitet hatten, saßen wir am Wohnzimmertisch von David Brandes und das Fenster war auf. Da ist direkt darunter die Grenze zum Nachbarn, der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Sohn im Garten war und arbeitete. Als wir den Titel fertig gesungen hatten, hörten wir die Zwei wie Sie tobten und applaudierten und sagten wie toll es sich anhörte.

Radio VHR: Heute ist euer neues Album "Lebenslinien" auf den Markt gekommen. Das Album ist sehr gut geworden. Käuflich zu erwerben. Ich wünsche Euch alles Gute.

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