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Julian Lennon - Save Me / Breathe (ab heute auch bei uns zu hören)Julian Lennon hatte eigentlich nicht vorgehabt, nach seinem 2011 erschienenen Album „Everything Changes“ noch mal ein weiteres Album zu machen. Doch dann hat sich im Laufe der Zeit etwas Grundlegendes verändert. >>

Der Künstler erinnerte sich auf einmal an Songs, die er vor mehr als 30 Jahren geschrieben und aufgenommen hatte und beschloss, diese noch einmal neu zu produzieren, um sie für die heutige Welt relevanter zu machen. Dieser kreative Prozess brachte außerdem auch neue Musik hervor und aus all diesen Songs, die so innerhalb der letzten drei Jahrzehnte entstanden sind, ist Julians siebtes Studioalbum „JUDE“ hervorgegangen.

„Erstaunlicherweise passten viele der älteren und neuen Arbeiten gut zusammen", bemerkt Julian. „Es war eine Reise durch 30 Jahre Songwriting und Produktion von Stücken, die es so bislang nie auf andere Alben oder Projekte geschafft haben. Und doch hatte ich immer das Gefühl, dass die Songs bedeutend und hochwertig genug waren, um sie nun fertig- und als Sammlung zusammenzustellen. Hauptsächlich deshalb, weil wir uns alle immer noch mit den gleichen Fragen beschäftigen, die wir uns bereits vor über 30 Jahren gestellt haben und die auch heute noch aktuell sind. ‚JUDE‘ zu machen, war wirklich wie eine Reise durch mein Leben und eben auch durch all die Fragen, die ich hatte - nicht nur für die Welt, sondern auch für mich selbst. Es ist fast so, als würde ich all diese Jahre später in einen Spiegel schauen."

Die Entstehung von „JUDE“ hatte bereits vor der Pandemie begonnen und liegt nun mehr als fünf Jahre zurück. Dass Julian während der Lockdowns zu Hause festsaß, passte auf seltsame Weise zu dem, womit er sich auseinandersetzte und worüber er schrieb. Während also draußen die Welt nahezu stillstand, fand sich Julian isoliert in seinem Homestudio wieder, um Aufnahmen zu machen.

„Die Pandemie hat es mir ermöglicht, mich darauf zu konzentrieren, immer weiter und weiterzumachen - vor allem in Bezug auf das Album", erinnert er sich. „Die Pandemie hat mich im wahrsten Sinne des Wortes fokussiert. Ich konnte meine gesamte kreative Energie auf die Songs, die Lyrics und die Musik lenken. Das wohl Verrückteste daran ist, dass man bei den meisten Songs auf diesem Album denken könnte, ich hätte sie über die aktuelle Situation geschrieben. Ich hatte die Idee zu diesem Projekt jedoch schon nahezu in meinem Kopf konzipiert, noch bevor Covid zuschlug."

Der Titel des Albums ist eine Anspielung auf den legendären Song „Hey Jude" der Beatles, den Paul McCartney geschrieben hatte, um den damals fünfjährigen Julian nach der Trennung seiner Eltern aufzumuntern. Das Albumcover - ein Foto des jüngeren Ichs des Musikers, begleitet von McCartneys handgeschriebenem Titel und dem Arrangement des Songs - zeigt, dass Julian sich mit seiner Vergangenheit arrangiert und den Blick auf die Zukunft gerichtet hat.

„Mich verband schon immer eine Hassliebe mit dem Song, denn so sehr es auch geschrieben wurde, um mich aufzubauen und mich zu stärken, so ist es doch auch eine düstere Erinnerung an das, was in meinem Leben und im Leben meiner Mutter während der Trennung und Scheidung meiner Eltern passiert ist", erzählt Julian. „Es gab eine Menge Fragen und viele Antworten, die im Laufe der Jahre daraus entstanden sind. Nach so langer Zeit hatte ich einfach das Gefühl, zu dieser Person in dem Stück geworden zu sein. Viele der Songs auf dem Album handeln davon, wie ich versuche, auf vielen verschiedenen Ebenen Frieden und Vergebung zu finden. Nicht nur mit mir selbst, sondern auch mit anderen Menschen. ‚JUDE‘ fühlte sich wie der richtige Titel zur richtigen Zeit an. Es ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit meiner Vergangenheit, mit dem, wo ich jetzt bin, und mit allem, was dazwischen liegt."

Und obwohl „JUDE“ ein zutiefst persönliches Album ist, reflektiert es auch über einige Themen, die weit über das Persönliche hinausgehen. Songs wie „Every Little Moment" oder „Freedom" handeln von der kollektiven Angst, die in diesen Zeiten von Liebe und Krieg sowohl im Inneren als auch im Äußeren deutlich zu spüren ist. Gerade jetzt, wo sich alles vor allem auf globaler Ebene so unsicher anfühlt, rufen die Songs ein Staunen hervor und ermutigen den Hörer, die Fragen zu stellen, die Antworten brauchen, damit wir vorwärts kommen können. In „Stay", einer Ambient-Ballade, geht es darum, für jemanden da zu sein, der mit seiner psychischen Gesundheit zu kämpfen hat - der von Klavierklängen getragene Song „Breathe" beschreibt, wie Julian in einer Zeit emotionalen Aufruhrs Frieden und Ausgeglichenheit findet. Für den bewegenden Abschlusssong des Albums „Gaia" kollaborierte Julian mit Paul Buchanan und Elissa Lauper und bearbeitete eines seiner Lieblingsinstrumentals „Cables" von Bill Laurance. Der Song ist eine Art poetisches Gespräch zwischen Mutter Erde und der Menschheit und verkörpert so das Grundgefühl, das „JUDE“ innewohnt.

„Es ist einer der schönsten Songs auf dem Album geworden, wenn nicht sogar der schönste", konstatiert Julian. „Thematisch gesehen, hat er - wie übrigens auch viele andere Songs auf diesem Album – Anleihen eines Soundtracks. Das war anfangs gar nicht so unbedingt das Ziel, aber wenn man die Augen schließt, fühlen sich viele der Songs wie ein Soundtrack zu einem Film an. In den vergangenen Jahren wurden wir alle damit konfrontiert, einen tieferen Blick nach innen wie auch auf das Äußere zu werfen. ‚JUDE‘ ist ein sehr vielschichtiges Album, das weit mehr Emotionen und Ideen beinhaltet als alle meine vorherigen Alben. Um es wirklich zu erfassen und komplett darin einzutauchen, muss man es sich mehrere Male anhören.“

Der im englischen Liverpool mit einer Begabung für die verschiedensten Instrumente, aber für auch filmische und visuelle Kunst geborene Julian begann seine künstlerische Laufbahn schon in sehr jungen Jahren. Die für ihn charakteristische Mischung aus aufbauender Introspektion, durchdachten gesellschaftsrelevanten Aussagen und raffinierten Hooks hat zu einem überzeugenden Werk von bis dato sieben Longplayer geführt. Und auch abseits seiner eigenen Alben hat Julian kontinuierlich an Musikprojekten mitgewirkt, die seiner künstlerischen Vision und seinen Grundwerten entsprechen. Darüber hinaus hat sein künstlerisches Selbst, aber auch seine Liebe zu Menschen sowohl in der Fotografie als auch in Dokumentarfilmen Ausdruck gefunden. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter die New-York-Times-Bestseller-Trilogie „Touch the Earth“, die 2019 fertiggestellt wurde, und der Comic-Roman „The Morning Tribe“ für Kinder aus dem Jahr 2021.

Julians Engagement geht jedoch auch über seine Kunst hinaus: Im Jahr 2015 rief er über seine gemeinnützige Stiftung „The White Feather Foundation“ (TWFF) zu Ehren seiner verstorbenen Mutter das Cynthia-Lennon-Stipendium ins Leben - ein Stipendienprogramm für Mädchen in Kenia. Seitdem hat die Stiftung über 40 Stipendien an Mädchen in ganz Afrika vergeben und im Jahr 2021 das Stipendium auch auf Kunststudenten in den USA ausgeweitet. Im September 2020 wurde Lennon in Monaco mit dem CC Forum Philanthropy Award geehrt und zum Preisträger des UNESCO Center for Peace 2020 Cross-Cultural and Peace Crafter Award ernannt. Im darauffolgenden Jahr wurde er mit dem World Literacy Award für seine humanitäre Arbeit durch das TWFF geehrt.

Was immer Julian auch tut, allem liegt das gleiche Motiv zugrunde: Verbindung. Ob er nun Songs schreibt, fotografiert oder mit seiner Stiftung an philanthropischen Projekten arbeitet - er hofft darauf, ein Gefühl der Verbundenheit und kollektiven Einheit zu schaffen. Mit „JUDE“ will Julian sowohl Trost als auch Hoffnung bieten, was darauf basiert, aus der Vergangenheit zu lernen und sich gleichzeitig auf eine Zukunft zu konzentrieren, die für alle etwas Gutes in sich birgt. Er mag vielleicht nicht alle Antworten parat haben, aber die Songs verheißen, dass wir sie irgendwo – gemeinsam - finden können.

„Ich hoffe, dass alles, was ich mache, auf die ein oder andere Weise Dinge hervorbringt, die Menschen miteinander verbindet,“ sinniert Julian. „Das ist für mich das, worum es beim Schreiben und Kreieren geht: sich mit seinem Publikum zu verbinden und zusammenzukommen. Ich denke, dieses Album ist so tiefgründig und selbstreflektierend, wie man nur sein kann. Es geht zum einen darum, einen aufrichtigen Blick nach innen zu werfen, aber zum anderen auch, sich bewusst zu werden, dass alles um einen herum dich stark beeinflussen kann, ebenso die Art und Weise, wie man selbst reagiert... Aktion-Reaktion... Das Schreiben dieses Albums hat mir geholfen, Dinge zu sehen und zu erkennen, die sich vorher im Schatten verborgen hielten und nun ans Licht gekommen sind.“

Quelle: BMG RIGHTS MANAGEMENT

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