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Friedrich Liechtenstein Trio - Nicht Singen beim Schwimmen„Ich bin dein Radio“: Das Friedrich Liechtenstein Trio mixt einen heliumleichten Song-Cocktail aus Mitsing-Melodien und hintergründigem Humor. Sie kennen ihn vielleicht nur aus der EDEKA-Werbung: Friedrich Liechtenstein gehört jedoch zu den profiliertesten Performancekünstlern in Deutschland. Gemeinsam mit Arnold Kasar (Piano, Electronics) und Sebastian ...

Borkowsky (Saxophon) ist er bereits seit über 10 Jahren im Trio in großen und kleinen Hallen in der gesamten Republik unterwegs. Ihr einmaliger musikalischer Mix verbindet Pop-Melodien mit entspannten Arrangements aus Pianoakkorden, zarten Saxophonklängen und elektronischen Sounds.

Fast schon hitverdächtig. Liechtensteins Texte bilden dazu einen hintergründigen Kontrast voller feinsinnigem Humor. So sind Songs wie „Nicht Singen beim Schwimmen“, „Shave the Monkeys“, „Bademeister“ und Co. nicht nur ironische Kommentare auf das Leben, die Welt und die Medien, sondern auch kleine „Kunstgeschichten“ voller Anspielungen auf Liechtensteins langjähriges Schaffen als Performer. „Shave The Monkeys“ ist ursprünglich als Werbesong für Gillette entstanden. Die Redewendung „Spank the Monkey“ stand Pate für den Titel, aufgeschnappt und ausgearbeitet in langen Barnächten am Zionskirchplatz in Berlin.

„Meine größte Freude ist ja mein verborgenes Œuvre, und so sang ich im Gillette-Song von einer Intimrasur, ohne dass es Ärger gab, so etwas baut mich auf“, erklärt Liechtenstein. Später wurde der Song zusammen mit Mousse T. und Richard Dorfmeister in einem ARTE Livekonzert aufgeführt. „NY Times“ besteht nur aus Zeitungsüberschriften: „The Life of a Mermaid is Harder than it Looks“, aus den Fragmenten „ein Tagebuch der Traurigkeit“ kuratiert mit Anspielungen auf Shakespeares Macbeth. „Ich wollte mich weltmännisch geben“ kommentiert Liechtenstein trocken. Und wieder weist er mit seinem Humor einen Ausweg aus der Melancholie: Friedrich Liechtenstein textet nicht an einer griechischen Tragödie, sondern versucht sich an der verlorenen „Komödie“ des Aristoteles.

Spätestens dann, wenn man sich ertappt, wie man grandiose Ohrwürmer à la „Nicht Singen beim Schwimmen, Mädchen, Mädchen“ oder „die harten Rehe taumeln müd in unsere Nähe – die können sich doch auf uns legen, wenn die so müde sind…“ nicht mehr aus dem Kopf bekommt, hat man sich in Liechtensteins Humor verliebt.

Quelle: SMD/ Okeh

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