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Radio VHR - Deutsch Pop + Deutsch Rock

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Friedrich Liechtenstein Trio - Ich bin Dein Radio (Album am 15.09.2017)„Ich bin dein Radio“: Das Friedrich Liechtenstein Trio mixt einen heliumleichten Song-Cocktail aus Mitsing-Melodien und hintergründigem Humor. Viele kennen ihn nur aus der Werbung. Aber Friedrich Liechtenstein ist einer der vielseitigsten Performancekünstler im deutschsprachigen Raum. Seine Videos haben Kultstatus und sind regelmäßig bei Tele 5 zu sehen, seine TV-Serie ...

„Tankstellen des Glücks“ (ZDF/ARTE) ist aktuell für den Grimme-Preis nominiert und im Herbst widmet die Hamburger Galerie VG & S Liechtensteins Werken als Bildender Künstler eine Ausstellung.

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Bei allen seinen Projekten geht es aber auch um Musik. Nun erscheint Liechtensteins erstes Album bei Sony Music: „Ich bin dein Radio“. Mit Arnold Kasar (Piano, Electronics) und Sebastian Borkowski (Saxophon) besteht das Friedrich Liechtenstein Trio aus langjährigen musikalischen Partnern. Ihr einmaliger musikalischer Mix verbindet Pop-Melodien mit entspannten Arrangements aus Pianoakkorden, zarten Saxophonklängen und elektronischen Sounds. Fast schon hitverdächtig.

Liechtensteins Texte bilden dazu einen hintergründigen Kontrast voller feinsinnigem Humor. So sind Songs wie „Nicht Singen beim Schwimmen“, „Shave the Monkeys“, „Bademeister“ und Co. nicht nur ironische Kommentare auf das Leben, die Welt und die Medien, sondern auch kleine „Kunstgeschichten“ voller Anspielungen auf Liechtensteins langjähriges Schaffen als Performer. „Shave The Monkeys“ ist ursprünglich als Werbesong für Gillette entstanden. Die Redewendung „Spank the Monkey“ stand Pate für den Titel, aufgeschnappt und ausgearbeitet in langen Barnächten am Zionskirchplatz in Berlin. „Meine größte Freude ist ja mein verborgenes Œuvre, und so sang ich im Gillette-Song von einer Intimrasur, ohne dass es Ärger gab, so etwas baut mich auf“, erklärt Liechtenstein. Später wurde der Song zusammen mit Mousse T. und Richard Dorfmeister in einem ARTE Livekonzert aufgeführt.

„New York Times“ besteht nur aus Zeitungsüberschriften. Aus diesen Fragmenten wird mit Anspielung auf Shakespeares Macbeth „ein Tagebuch der Traurigkeit“ kuratiert. Doch Liechtenstein wäre nicht Liechtenstein, würde er mit seinem Humor nicht auch einen Ausweg aus der Melancholie aufzeigen. Er textet nicht an einer griechischen Tragödie, sondern versucht sich an der verlorenen Abhandlung über die „Komödie“ des Aristoteles. Und spätestens dann, wenn man sich ertappt, wie man Ohrwürmer à la „Nicht Singen beim Schwimmen, Mädchen, Mädchen“ oder „die harten Rehe taumeln müd in unsere Nähe – die können sich doch auf uns legen, wenn die so müde sind…“ nicht mehr aus dem Kopf bekommt, hat man sich in Liechtensteins Humor verliebt.

Dieser zeigt sich auch am Hidden-Bonustrack „Schönes Boot aus Klang“. Das Video dazu hat am 10.9. bei Tele5 Premiere.

Quelle: SMD/ Okeh

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