headerlogo

Radio VHR - International

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Nana Mouskouri - Forever Young (Album)„Musik ist ein geheiligter, unendlicher Raum, in dem unterschiedliche Sprachen und Stile noch nie Grenzen waren. Ich habe diesen Raum mit Ehrfurcht und Liebe, Respekt und Hingabe zu erkunden gelernt. Die Musik war meine erste große Liebe. Sie ist es immer noch und wird es immer bleiben.“ Nana Mouskouri - In Kürze: >>

Album HIER direkt bestellen

- 60 Jahre Musikkarriere in mehr als 50 Ländern auf allen 5 Kontinenten der Erde;
- 1600 Songs in 21 Sprachen aufgenommen, darunter Mandarin, Taiwanesisch, Hebräisch, Korsisch, Gälisch und Irisch;
- 10.000 Auftritte;
- 134 Alben, davon 42 auf Französisch, 34 auf Englisch, 26 auf Deutsch und 17 auf Griechisch;
- Nummer 2 der kommerziell erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten mit 300 Millionen verkauften Tonträgern;
- Ihr Repertoire zählt zu den umfangreichsten im internationalen Musikgeschäft – mit Songs von so unterschiedlichen Künstlern wie Manos Hadjidakis, Leonard Cohen, Bob Dylan, Michel Legrand, Joni Mitchell, Francis Cabrel, Dolly Parton, Mark Knopfler, Bobby Scott und natürlich Quincy Jones.


Biografie

Ioanna Mouskouri wurde am 13. Oktober 1934 in der Hafenstadt Chania auf Kreta geboren. Das Kriegskind suchte schon früh Zuflucht in der Musik – und fand eine Welt voller Erhabenheit. In den späten 1950er Jahren war die junge Nana ein unbeschriebenes Blatt auf der Suche nach Worten und Melodien. Sie fand sie bei ihren großen Lehrmeistern am Konservatorium in Athen, wo sie die Musik von Verdi, Puccini, Bellini, Mozart und Schubert kennenlernte. Im kleinen Freilichtkino ihres Vaters machte sie Bekanntschaft mit Leinwandgrößen wie Marlene Dietrich, Fred Astaire, Ginger Rogers und Judy Garland in der Rolle der kleinen Dorothy aus Der Zauberer von Oz. Maria Callas, die berühmteste Griechin der Welt, begegnete Nana in ihren Träumen. In Nachtclubs und Talentwettbewerben entdeckte die aufstrebende Sängerin Nat King Cole, Sarah Vaughan, Billie Holiday, Frank Sinatra, Ella Fitzgerald und viele weitere ... Musik war Nanas Lebenselixier, und sie trank davon in vollen Zügen und aus allen Quellen, ob Jazz, Rock oder Oper. Der Komponist Manos Hadjidakis verhalf der griechischen Populärmusik zu internationaler Anerkennung, der Lyriker Nikos Gatsos lieferte die poetischen Texte und Nana wurde für die beiden zur Stimme und treuesten Anhängerin. Auf ihre Triumphe beim Greek Song Festival (1959 und 1960) und beim Mediterranean Song Festival (1960) folgten Einladungen nach Paris und Berlin. Quincy Jones überzeugte Nana Mouskouri, nach New York zu kommen und mit ihm ein Jazz-Album aufzunehmen – eine Platte, die sofort Geschichte schrieb. Die folgenden vier Jahre trat Nana gemeinsam mit Harry Belafonte überall in den USA und Kanada auf.

Doch es war in London, wo sich ihr die Welt endgültig zu Füßen legte ... Als Teilnehmerin am Eurovision Song Contest 1963, der damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson hieß, lernte sie Yvonne Littlewood kennen. Die BBC-Produzentin bot ihr die Moderation einer TV-Showreihe an, die dann 13 Jahre lang weltweit ausgestrahlt wurde. Die Magie des Fernsehens tat ihre Wirkung: Nanas Alben wurden im gesamten Commonwealth in kürzester Zeit zum Erfolg. Mit ihrer Musik eroberte sie die Herzen der Menschen in Australien, Neuseeland, Asien, Südafrika, Kanada, Nordamerika, doch auch in Skandinavien, Belgien und den Niederlanden. Dabei war Nana Mouskouri weitaus mehr als nur ein internationaler Star. Indem sie das Liedgut verschiedener Länder übernahm, wurde sie vielerorts zum Nationalsymbol. Dies gilt vor allem für Frankreich, was dem Einfluss ihres künstlerischen Leiters und späteren Produzenten André Chapelle zu verdanken ist. Die Weltoffenheit ihres Repertoires ist Nanas wahres Markenzeichen. Sie ist eine Botschafterin, deren Stimme Brücken bildet und unterschiedliche Menschen und Kulturen miteinander verbindet.

In den 1980ern erweiterte Nana Mouskouri, die sanfte Eroberin, ihr musikalisches Imperium um neue Gebiete. Nach Asien, ganz Europa, Amerika und Ozeanien bezauberte sie nun Lateinamerika. In einem von Unterdrückung und Diktaturen gezeichneten Kontinent besang sie die Freiheit. Ihr Song „Libertad“ bzw. „Liberdade“, die spanische und portugiesische Adaption des Gefangenenchors aus der Verdi-Oper Nabucco, wurde überall mitgesungen, ob in Chile, Mexiko, Argentinien, Kolumbien oder Brasilien – und selbstverständlich auch in Spanien und Portugal. 1981 hatte ihre Friedenshymne „Je chante avec toi Liberté“ in Frankreich bereits Tagesverkaufszahlen von 65.000 Stück erreicht, als man in anderen Teilen Europas und der Welt den „Song for Liberty“ und das „Lied der Freiheit“ anstimmte.

Die 1980er waren auch das Jahrzehnt, in dem Griechenlands berühmte Tochter in ihre Heimat zurückkehrte. 1984 feierte Griechenland den zehnten Jahrestag des Zusammenbruchs der Militärdiktatur, die das Land sieben Jahre lang beherrscht hatte. Nana Mouskouri feierte mit – an historischer Stelle, im Odeon des Herodes Attikus am Fuß des Akropolis-Felsens. Ein symbolischer Auftritt und der krönende Abschluss einer langen Reise rund um die Welt. Ihr Song „Only Love“, die englischsprachige Fassung von „L'Amour en héritage“ wurde im selben Jahr weltweit zum Hit und katapultierte Nana an die Spitze der britischen Charts, noch vor Madonna und Michael Jackson. Bei allem Erfolg blieb Nana Mouskouri unermüdlich in ihrer Suche nach Wahrheit und Sinn. Einen Beweis dafür, welche Rolle Beständigkeit in ihrem Schaffen spielt, lieferte die 1988 erschienene Doppel-LP Classique (The Classical Nana), mit der sie zu den Wurzeln ihres musikalischen Werdegangs zurückkehrte.

Eine Welttournee folgte der anderen und die zurückhaltende Nana setzte ihre Reise im Dienst der Musik fort. 1993 jedoch beschloss Nana Mouskouri, sich als Bürgerin und Humanistin für bedeutende Anliegen einzusetzen: Sie wurde zu einer äußerst engagierten UNICEF-Sonderbeauftragten und war von 1994 bis 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments. Auch wenn ihre Leidenschaft für die Musik ungeschmälert blieb, begann die Sängerin mit der Zeit über ein Ende ihrer Konzertkarriere nachzudenken. 2008 beendete sie ihre dreijährige, weltweite Abschiedstournee mit einem Konzert in Athen. „Damals fühlte es sich an, als würde ich in den Sarg steigen“, gestand sie später. Zehn Jahre darauf entschied sie sich für das Leben und kehrte zur Musik zurück. Jetzt singt Nana Mouskouri erneut: 2018 setzt sie ihren Traum mit einem neuen Album und einer weiteren Tournee fort, deren Titel „Forever Young Tour“ dem berühmten Song von Bob Dylan entliehen ist:

" May you build a ladder to the stars
And climb on every rung
May you stay forever young
Forever young, forever young. "

David Lelait-Helo

Das aktuelle Album „Forever Young“ wird am 02.02.2018 veröffentlicht.

Quelle: ELE/ Mercury

Suche

Radio VHR - Schlager hören

Pop - Deutsch + International

Newsletter

 Ihre E-Mail-Adresse:

 

Werbung

Banner, 300 x 250, mit Claim

Werbung

Banner, 160 x 600, mit Claim

Musik Wunschbox

Musik Wunschbox

Empfang

Radio VHR empfangen

Radio VHR - App

Video Interviews

TV Interviews

Radio VHR

Radio VHR - Einschalten

Anzeige

Anzeige

Werbung

Gütesiegel

SiteLock