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Lost Kings feat. Emily Warren: Phone Down„Warum legst du dein verdammtes Telefon nicht mal weg, Schatz, damit wir endlich mal alleine sein können?“ Aus dem Gedanken, der täglich Millionen von Menschen auf der ganzen Welt umtreibt, hat das US-Duo Lost Kings eine soulige Pop-Hymne gezimmert, die offenbar den Nerv der Zeit trifft. „Es ist etwas universelles, dass jeder sagen will, aber zu...

große Angst hat, es tatsächlich auszusprechen“, erklärt Bandmitglied Dr. No. „Für uns ist das sehr wichtig“, ergänzt sein Kollege Robert Gainley. „Es ist die essentielle Botschaft, in der Gegenwart zu sein. Jeder lebt sein Leben nur noch indirekt via Bildschirm. Dabei sollte es doch darum gehen, dein tatsächliches Leben zu leben und dich nicht darin zu verlieren, coole Fotos anzuschauen, die andere Leute gepostet haben.“

Robert Gainley und Dr. No lernten sich einst bei einer Party kennen und schon kurz darauf verband sie nicht nur eine große Freundschaft, sondern auch eine fruchtbare Kreativ-Partnerschaft. „Wir ergänzten uns von Anfang an perfekt“, erklärt Rob. „Was dem einen fehlt, hat der andere. Es könnte kaum besser passen, egal ob es Musik, Business, Persönlichkeit oder Freundschaft betrifft. Wie wir uns gegenseitig ausgleichen ist einfach nur verrückt.” Als Stimme holten sich die beiden für „Phone Down“ die Grammy-nominierte Sängerin und Songwriterin Emily Warren ins Studio, die bereits mit erfolgreichen Acts wie The Chainsmokers, Jessie J, Shawn Mendes, 5 Seconds of Summer, Tiësto und Frenship gearbeitet hatte.

Lost Kings setzen die lange Tradition großartiger Pop-Duos fort. Ohne es zu wissen, hatten sie ihr ganzes Leben nacheinander gesucht: Rob stammt aus Boston und war als DJ tätig, verspürte aber den Wunsch, eigene Songs zu machen. Derweil hatte der aus Baltimore stammende Multiinstrumentalist Nr. No , der Songs schreiben, aufnehmen und produzieren konnte, großes Interesse, sich DJ-Skills anzueignen. Gemeinsam zogen sie sich in Nicks (= Dr. No) Wohnung zurück und arbeiteten jede Nacht an ihren Stücken, um dem Traum einer Musikkarriere Stück für Stück näher zu kommen. Und es zahlte sich aus: 2014 wurde ihr inoffizieller Remix des Disclosure-Songs „Latch“ (feat. Sam Smith) so populär, dass er in den Playlisten einiges US-Radiostationen das Original verdrängte. In der Folge erhielten die beiden Remix-Aufträge von Imagine Dragons, Krewella, Halsey Vance Joy, Echosmith und Rihanna (!). Auch ihre eigenen Tracks erwiesen sich als extrem populär: bis 2016 erreichten die Lost Kings mit dreizehn Songs Platz eins bei Hypemachine, verzeichneten dreißig Millionen Plays bei Soundcould und 25 Millionen Spotify-Streams.

Quelle: SMI/ Disruptor Records/RCA Records