headerlogo

Radio VHR | Pop + Rock International | Aktuelle News

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

George Ezra - Staying at Tamara's (Album am 23.03.2018)Der Überraschungs-Hit „Budapest“ macht George Ezra quasi über Nacht zum Shootingstar des Jahres, sein Debütalbum „Wanted on Voyage“ erreichte Platz eins der britischen Charts, wurde mit Vierfach-Platin ausgezeichnet und verkaufte sich weltweit mehr als drei Millionen (!) Mal. Hierzulande überschritt „Wanted On Voyage“ mit 130.000 Alben die Goldgrenze, „Budapest“ verkauft sich fast eine halbe Million Mal und erreichte wie die Follow-Up-Single „Blame It On Me“ (180.000 Mal verkauft) Position drei der Airplay-Charts. >>

Mit „Staying At Tamara’s“ liegt nun das mit Spannung erwartete zweite George Ezra-Album vor, das u.a. die aktuelle (Airplay-)Hitsingle „Paradise“ enthält.

Um den Entstehungsprozess des Albums in Gang zu bringen, macht George Ezra das, was er am besten kann: er schnappte sich seine Gitarre und machte sich vom Acker. Seine erste Anlaufstation war eine Stadt, die er recht gut kannte, in der er allerdings – paradoxerweise – gar nicht so bekannt ist: Barcelona. Dabei vermied er es, in vornehmen Hotels abzusteigen. Er wählte die „Airbnb”-Variante – und lebte dabei mit dem jeweiligen Gastgeber zusammen. Sie teilten sich die Wohnung. Ohne jeden persönlichen Extra-Komfort. „Es war buchstäblich ein Bett im Zimmer einer Wohnung, die einem Mädchen namens Tamara gehörte“, erinnert er sich. Im siebten Stock mit eingeschlagenen Fenstern im Treppenhaus. In einem Zimmer wohnte ein Mädchen aus Argentinien etwa in meinem Alter. In einem anderen ein älteres Paar aus Deutschland. Die Dusche war wacklig. Die Wohnungstür schloss nicht richtig. Es war ein ständiges Kommen und Gehen von Leuten“.

Ezra blieb einen Monat in Barcelona und schrieb jeden Tag, genoss die Freiheit und die Anonymität – bis eine ahnungslose Tamara, neugierig geworden durch die Gitarre, die nahezu die Hälfte seines spärlichen Gepäcks ausmachte, ihn auffordert, ihr seine Spotify-Seite zu zeigen und seinen beliebtesten Song vorzuspielen („Budapest“, 365 Millionen Streams). Ein Moment, der die junge Argentinierin zu einer späten Erkenntnis führte: „Ich WUSSTE, ich kenne dich von irgendwo!“. Seine Tarnung war aufgeflogen, zwar gottseidank nur in dem chaotischen Airbnb in Barcelona, aber das machte die Reise nur noch besonderer. „Es entpuppte sich als die beste Erfahrung, die ich hätte machen können. Tamaras Freunde waren alle Künstler, Designer, Modestudenten und sie sind einfach viel cooler als wir. Sie sagen Sachen wie: ‚Wollen wir Abendessen gehen? Dann treffen wir uns 23 Uhr!‘. Ich brauchte zwei Wochen, um mich darauf einzustellen und zu entschleunigen”.

Als er nach dieser Zeit, die sich wie sein persönlicher Almodovar-Film anhört, wieder nach Großbritannien zurückkehrte, hatte er nicht nur einen kompletten Reset durchgeführt, sondern war neu belebt und hatte die Anfänge von mehreren Songs im Gepäck. Ein Schlüsselsong war „Pretty Shining People“, der nun der Opener des neuen Albums ist – dem er den Titel „Staying At Tamara’s“ gab. Denn „alles hatte seinen Ursprung in dieser Wohnung, und davor muss ich meinen Hut ziehen.“ Textlich und künstlerisch gibt „Pretty Shining People” den Ton für die restlichen Songs des Albums vor, das einnehmend melodisch und mitreißend euphorisierend ist – und das in jeder Sprache. Zunächst bleibt festzuhalten, dass der Song unterwegs fertig gestellt wurde, auf einem weiteren Songwriting-Ausflug auf die Isle of Skye. Wieder zurück in Großbritannien unternahm Ezra einige weitere Kompositions-Kurztrips, u.a. auf eine Schweinefarm nach Norfolk, einen ehemaligen Maismehl-Schuppen in Kent und einen umgebauten Kuhstall in Nordwales. Die letzte Reise fand in Begleitung des Ex-Athlete-Sängers Joel Pott statt, der seit einige Zeit Georges Songwriting-Partner ist.

Die Positivität und das Gemeinschaftsgefühl des eigentümlich Britpop-haften „Pretty Shining People“ („We’re alright together”) sind die Grundpfeiler für die Gesamtstimmung, die auf „Staying At Tamara’s“ herrscht. Die Songs entstanden in einem Jahr, das von Trump, Brexit, Food Banks (Tafeln) und allgemeinem Aufruhr geprägt war. Aufmerksam die Geschehnisse der chaotischen Welt um ihn herum beobachtend und inspiriert von allerlei Hör- und Lesestoff (u.a. sehr früher Bob Dylan und „So Long, See You Tomorrow“ des US-Autors William Maxwell), entschied sich Ezra genau das zu machen, was er am besten kann: Songs schreiben, die ermutigen, unterstützen und dem Hörer die Möglichkeit geben, den Alltag hinter sich zu lassen. Wie z.B. die Finger-schnippende, Bläser-tastische, Haare-im-Fahrtwind-Nummer „Get Away”, eine Art Schlachtruf in Zeiten großer Ängste. Oder „Shotgun“, ein unwiderstehlicher Song mit „Hit The Road, Jack“-Message und „Graceland“-Vibe, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. „Eigentlich versuche ich unentwegt, Paul Simons ‚Graceland‘ nachzueifern, sowohl beim ersten Album als auch bei diesem hier“, gibt Ezra gut gelaunt zu. Eine Mission, bei der ihm (bei beiden Alben) der Londoner Produzent Cam Blackwood (London Grammar, Florence And The Machine) zur Seite stand. Auch die Vorabsingle „Paradise“ handelt von „kindischem Eskapismus“, und auch das unbeschwert gutgelaunte „Don’t Matter Now“, mit dem George Ezra im vergangenen Sommer begann, seine Fans auf sein zweites Album einzustimmen, ist beseelt vom selben Geist.

Neben dem Album nahm er auch eine Serie von Podcasts auf: „Ezra & Friends“ heißt die Reihe, in der der 24-Jährige Gespräche mit einer ganzen Reihe von Künstlern und Kollegen führte, von Ed Sheeran bis Declan McKenna, Rag ‘N’ Bone Man bis London Grammar-Sängerin Hannah Reid.

Quelle: SMI/ Columbia

Suche

Radio VHR einschalten

Jetzt läuft:

Radio Bocholt

Radio Bocholt

Bühne Pepperoni - Bocholt

Radio VHR - DANCE

Radio VHR - Weihnachtsradio

Radio VHR - POP

Radio VHR - Empfang

Radio VHR empfangen

Werbung

Banner, 160 x 600, mit Claim

Anzeige

Anzeige

Werbung

Newsletter

 Ihre E-Mail-Adresse:

 

Datenschutz/Verfahrensverzeichnis