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Vera Klima - PLAY (Album)„Ich komme aus einer musikalischen Familie“, untertreibt Vera Klima. Mit ihrem Vater und der älteren Schwester hat sie eigentlich immer schon Musik gemacht. Den ersten Musikunterricht bekam sie mit vier Jahren. >>

Wahrscheinlich muss sie mittlerweile erst mal nachzählen, würde man sie fragen, wieviele Instrumente sie spielt. 100% handmade by VK ist also schon mal ga-rantiert.

Nach gut zwei Jahrzehnten Eigenregie vor und hinter dem Mikrofon, gründlichen Tour-Erfahrungen, auch vor Andreas Bourani, Max Mutzke oder Alanis Morissette und einem be-achtlichen Erfolg mit dem Lied „Schwesterherz“, schlägt Vera Klima mit ihrem ersten Soloalbum PLAY ein neues Kapitel auf. Die allgegenwärtige Begleitung der Schwester, lässt sie erstmals hinter sich. „Das war ein bisschen wie wieder Laufen lernen“, meint sie.

Die schmerzliche Trennung ist überwunden, zwölf Songs offenbaren bislang ungehörte Seiten der Songwriterin und eine neue Reife, Vielfältigkeit und Tiefe. Auch musikalisch ist PLAY Vera Klimas persönlichstes Album geworden. Mehr als je zuvor hat sie eigene Ideen umgesetzt und viele Instrumente selbst eingespielt, aber auch mit renommierten Produzententeams zusam-mengearbeitet. Unendlich heißt der Opener des Albums, produziert von Bene Schöller und Timothy Auld (Tim Bendzko), in dem es zu glasklaren progressiven Beats um die Grenzenlosig-keit der Selbsterfahrung geht.

Als federleichte Liebeserklärung ohne jeden Schmalzaufstrich kommt die Single Follower da-her. Produziert wurde dieser Ohrwurm von Andreas Herbig, Patrick Salmy und Alex Rethwisch (Udo Lindenberg, Adel Tawil u.a.). Das gleiche Team saß auch beim Titelsong des Albums an den Reglern: Play ist die entspannte Antwort zum Thema allgegenwärtiger Erwartungsdruck. Bezeichnenderweise entstanden nach einem Meeting mit den Bossen ihrer damaligen Platten-firma, sagt Vera Klima selbst dazu: „Wir leben in einer Zeit, in der man sich täglich mit der gan-zen Welt vergleichen kann. Das führt dazu, dass man unter dem Druck anderer oft viel zu viel von sich selbst erwartet“.

Nach dem Abschied vom Major Label präsentiert sie nun auch Songs, die vorher nicht durch den Image-Filter kamen. „Ich will das Drama und die Queen, ich will Feuer mit Benzin, lass uns noch mehr sein als wir sind, auf beiden Augen blind.“ Auch Wasser offenbart eine neue dunk-le Sinnlichkeit und überrascht mit einem ungewöhnlich atmosphärisch reduzierten Arrange-ment.

Natürlich erweist sich Vera Klima auch auf dem neuen Album wieder als Königin der Melancho-lie. In Anna besingt sie nur mit Klavierbegleitung in ebenso schönen wie traurigen Bildern die Verlorenheit der Generation Y. Und ohne Beziehungsdrama geht es bei ihr niemals ab. Wir im Duett mit Max Mutzke lässt die Leere des gemeinsamen Scheiterns mit fast hymnischer Intensi-tät hörbar werden.

Mit dem Song Das Leben hat seinen eigenen Plan erfährt das Album eine inhaltliche Wen-dung, die sich auch in zunehmend in akustischen Arrangements spiegelt. Hier wird hörbar, dass Bob Dylan, Sheryl Crow & Co schon immer ihren musikalischen Weg begleiten. „Ganz egal, wie´s verpackt ist, auch wenn die Hülle nicht glänzt, nimm es so wie es kommt, denn es ist ein Geschenk.“ Vera Klimas persönlicher Reifeprozess der letzten Jahre schimmert lebens-klug durch die Textzeilen. Jeder findet mal sein Päckchen ohne Absender vor der Haustür und steht vor der Herausforderung: Kannst du mich tragen?

Aber Leben kann auch ganz einfach sein. So soll es bleiben ist eine sehnsuchtsvolle Melan-ge aus Fernweh und Ankommen, ein betörend melodischer Roadtrip:„Ich brauch nicht viel, ich brauch fast nichts, um frei zu sein. Nur deine Hand in meiner, mehr passt da auch nicht rein.“

Und schon schaukeln wir wieder Auf offenem Meer im Auf und Ab der Gefühlswogen mit Kla-vier und Streichquartett im Dreivierteltakt zu einer Melodie, die so schön ist, dass man die von einer nicht wahrgenommenen Liebe ausgelöste Traurigkeit glatt vergisst. „Ich will doch nur, dass du mich liebst. Ich will doch nur, dass du mir alles gibst. Und mich einmal so ansiehst wie sie.“

Mit dem letzten Lied schließt sich der Kreis. Dass Vera Klima Archetypen kann, hat sie mit „Schwesterherz“ 2016 bereits bewiesen. Tausende Schwesternpaare waren zu Tränen gerührt, ließen sich Textzeilen auf die Haut tätowieren, das Lied wurde über vier Millionen Mal auf Y-outube geklickt. Auch diesmal ist das schönste Lied des Albums ein Song, den Vera für ihre Schwester geschrieben hat, und wieder geht es um Fundamentales im Leben: Loslassen kön-nen. Der Schmerz in der Stimme ist physisch spürbar, aber Loslassen wird Lebensleistung und Befreiung, wenn man es mit Liebe und ohne Verbitterung schafft. Zeit für dich geht tief unter die Haut, gefühlvoll arrangiert und produziert vom musikalischen Wegbegleiter Manni Milden-berger.

„Sie sagen, ich bin stark, vielleicht stärker ohne dich. Aber das bin ich nicht.“ Wer weiß? Auf jeden Fall hat Vera Klima mit PLAY ihr bislang stärkstes Album abgeliefert und gezeigt, dass sie zu den eindrucksvollsten KünstlerInnen der deutschen Songwriterszene gehört. So gehen moderne Pop-Songs auf Deutsch. Vera Klima geht jetzt einen neuen, ihren eigenen Weg. Wer ihr zuhört, den nimmt sie gerne mit.

Quelle: Wanderlust Recordings

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