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Tonbandgerät - BeckenrandAuf ihrem dritten Album, das am 7. September erscheint, erzählt die Hamburger Band Tonbandgerät von Übergängen, Ungewissheit und Übermut. Und das mit zwölf höchst eingängigen Popsongs, die federleicht euphorisieren und tiefgründig nachschwingen. Bereits der Albumtitel „Zwischen all dem Lärm“ zeugt von kluger Poesie. „Lärm muss nichts Negatives sein“, sagt Gitarristin/Songschreiberin Sophia Poppensieker. >>

Lärm ist das Leben an sich, in dem vieles geräuschvoll gleichzeitig geschieht. So wie bei Tonbandgerät seit der Bandgründung 2007: 2013 das Debütalbum „Heute ist für immer“, 2014 Platz fünf beim Bundesvision Song Contest, Goethe-Institut-Tour durch die USA, Israel und China, 2015 das zweite Album „Wenn das Feuerwerk landet“, 2016 Arenen-Tour mit Andreas Bourani, 2017 zwei Mal ausverkaufte Elbphilharmonie. „Danach hatten wir Zeit - und hingen in der Luft“, erzählt Sänger Ole Specht.

Die Band zog sich nach St. Peter Ording zurück und schrieb 60, 70 Songs. Die Aufnahmen fanden unter der Regie von Tim Tautorat (AnnenMayKantereit, Faber, The Kooks) in den Berliner Hansa Studios statt. Ein Ort, umweht von der Aura David Bowies und Depeche Mode. Hier entstand ein eigener Bandsound: Pop mit 80er und 90er-Jahre-Twist und Indie-Attitude. „Ich habe das Gefühl, dass sich die Band auf diesem Album umfassend mit den Themen Älterwerden, Jugend und Heimat befasst. Im Zuge dessen hat sich mein Konzept dieser Platte davon inspirieren lassen“, sagt der Produzent.

So entstanden schließlich Songs, in denen sich Text und Ton wechselseitig perfekt verstärken. So wie z.B. die nun vorliegende Single. In „Beckenrand“ flirren die 80er im Heute. Bass und Bläser pulsen und pochen. Sind das etwa Baywatch-Rettungsschwimmer da am Horizont? Kann sein. Die Discokugel jedenfalls glitzert wie nasse Schwimmbadkacheln in der Sonne. Eine einzige Aufforderung, mutig ins Wasser zu springen.

Quelle: SMD/ Columbia