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Radio VHR - Schlager | Deutsch Pop

Tom Astor - Gegen den Strom (Album am 23.02.2018)Pünktlich zum 55-jährigen Bühnenjubiläum veröffentlicht die deutsche Country-Legende Tom Astor das neue Album „Gegen den Strom“. In all den Jahren hat er noch nie Wert darauf gelegt, mit modischen Strömungen, mit irgendwelchen Trends, ja, mit dem Mainstream allgemein mitzuschwimmen: Auf seinem neuen Album macht Tom Astor diesen jahrzehntelang gelebten Ansatz zur obersten Maxime, zum Motto und zum Titel – „Gegen den Strom“. >>

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Pünktlich zum 55-jährigen Bühnenjubiläum legt der Sänger und Songwriter aus dem Sauerland, der im Februar 2018 seinen 75. Geburtstag feiert, damit ein ehrliches, unmissverständliches Statement vor – geradeheraus und ohne Kompromisse.

Unterstützt von jahrzehntelangen musikalischen Wegbegleitern (u.a. auch von Wolfgang Petry) genauso wie von seinem Sohn Leif, der sich dieses Mal für die Produktion verantwortlich zeigte, erscheint das Album „Gegen den Strom“ am 23.02.2018 bei TELAMO.

Schon immer hat sich der bodenständige Songwriter aus dem beschaulichen Schmallenberg auf seinen musikalischen Streifzügen in sämtlichen Stilrichtungen ausgetobt, die die Countrymusik seit jeher in sich vereint. So auch auf „Gegen den Strom“: „Dieses Album ist nun mal ganz anders als all das, was sich im Moment im Mainstream tummelt“, kommentiert Astor die Wahl des programmatischen Titels. Während die erdigen, handgemachten Arrangements verschiedenste Elemente aus den Bereichen Country, Rock, Pop, Folk, Blues, Singer/Songwriter- und natürlich auch Rock & Roll vereinen, nimmt er auch dieses Mal kein Blatt vor den Mund und präsentiert extrem lebensnahe Geschichten und aufrichtige Anekdoten.

Entstanden als astreine „Family Affair“ – ein Novum nach 55 Karrierejahren! –, unterstützen ihn dabei nicht nur sein Sohn Leif Bräutigam, der dieses Mal nicht nur durchweg als Produzent, sondern auch maßgeblich als Songwriter und Co-Texter an der Entstehung beteiligt war, sondern auch viele angestammte Musikerfreunde, die schon seit Jahrzehnten zur erweiterten musikalischen Familie Tom Astors zählen. Auch sein guter Freund Wolfgang Petry ist im Verlauf der LP immer wieder zu hören, denn bei etlichen Songs steuerte er die unter die Haut gehenden Background-Vocals bei.

Los geht’s mit einer Komposition seines Sohnes Leif: „Wie lange hast du deine Freunde nicht gesehen?/Wann hast du zuletzt gespielt mit deinem Kind?“ – so lauten nur zwei der vielen Fragen, die Astor im Verlauf des Eröffnungstitels „Heute denk ich nicht so viel an morgen“ stellt, womit auch gleich die Stoßrichtung fürs Album geklärt wäre: raus aus der Mühle, raus aus dem Trott, hin zu den Menschen, mit denen man lebt, hin zu neuen Abenteuern – bevor es zu spät ist.

Überhaupt ist die Zeit und deren Verrinnen im Verlauf der neuen Kompositionen immer wieder zentrales Thema – und zum Glück hat Astor so viel Zeit seines Lebens in Music City verbracht, dass auch dieses Mal etliche Top-Musiker aus Nashville an der Entstehung dieses Albums beteiligt waren. Auch echte Zeitreisen unternimmt er: Der Rock & Roll der späten Fünfziger flammt in „Brave Rebellen“ auf, wenn er zurückschaut auf seine Teenager-Zeit in jenen Tagen und zugleich sagt, was davon unverändert bleibt: „für Populisten keine Beute“ – das galt damals wie heute.

Vor dem sehr viel ruhigeren „Verlier dich nicht in der Vergangenheit“, einer Ballade über das Leben im Jetzt, im Moment, spornt der Sänger mit Handclaps dazu an, über den eigenen Schatten zu springen („Komm raus aus dem Schatten“) und jeden Tag als das zu sehen, was er idealerweise sein sollte – ein neues Abenteuer nämlich. Nach den Slide-Gitarren von „Jeder Tag ist ein Abenteuer“ geht’s „Von Chicago nach L.A.“: Zu Rim-Shots und sonnengetränkten Gitarren berichtet Astor, unterwegs mit einem „Koffer voll Fernweh“, von seinem Traumszenario, um danach mit der ersten Single „14 Tage – 14 Nächte“ eine von seinen gefeierten Trucker-Hymnen auf die Bahn zu schicken: „Mit Freiheit hat das wohl nichts mehr zu tun“, mutmaßt der überdrüssige! Brummi-Fahrer, in dessen Haut er hier schlüpft, und der schlicht der Zeit nicht mehr hinterher jagen will...

„Wenn es sein muss, schwimm gegen den Strom“: Über wogende Fiddle- und Gitarren-Felder führt der Weg der Liebe („Geh deinen Weg“), und nach dem rasanten, lockeren „Kopf hoch“ präsentiert das Vater/Sohn-Kreativduo auch Neuinterpretationen von Traditionals wie „The Old Rugged Cross“ (hier nun eine Liebeserklärung an „Das alte Klavier“) und „Just a Closer Walk with Thee“ („Unsere Welt hängt ziemlich schief“), mit dem Astor seinen Frust über den Gang der Welt artikuliert: „Menschlichkeit und Toleranz/fehlt bei vielen unserer Rasse ganz!“

John Denvers „Sweet Surrender“ wird kurz vor Schluss zum zeitlos klingenden „Träume sind Flügel“, und auf die Eigenkomposition „Damit es so bleibt“, eine zufriedene Bestandaufnahme, die gerade deshalb auf Veränderung drängt, folgt „Er war der Größte“, mit dem sich Astor vor Muhammad Ali verneigt und verabschiedet – weil auch der, wie er selbst, seinen Idealen stets treu geblieben ist. Als Bonus gibt’s schließlich den „Sommer in der Stadt“ von Wolfgang Petry als Coverversion – aufgenommen anlässlich seines 65. Geburtstags für das Album „Wolfgang Petry und Freunde - Die Jahre mit dir“.

Exakt fünfeinhalb Jahrzehnte nach der Veröffentlichung seiner „Sabrina“-Debütsingle kann Tom Astor auf über 700 Aufnahmen und mehr als 40 Alben, auf über vier Millionen verkaufte Tonträger und drei Goldene Schallplatten (für „Hallo Freunde“, „Flieg junger Adler“ und „Kameraden der Straße“) zurückblicken. Dabei hat er genau genommen nicht nur hierzulande alles erreicht, was man sich als Musiker wünschen kann: Astor hat seit den 1990ern mit etlichen Weltstars gearbeitet (so z.B. Johnny Cash, Willie Nelson, Kenny Rogers, Kris Kristofferson, John Denver, Dolly Parton, The Bellamy Brothers, Billy Ray Cyrus und Emmylou Harris) und war unzählige Male in der Country-Metropole Nashville zu Gast, wo er sogar in der legendären „Grand Ole Opry“, dem wohl bekanntesten ! Auftrittsort der Countrymusic überhaupt, aufgetreten ist. Auch wenn er mit über 400 TV-Auftritten zwischenzeitlich zum Dauergast im deutschen Fernsehen avancierte – u.a. Platz 1 der ZDF Jahreshitparade und 3x Platz 1 in der „Deutschen Schlagerparade“ (ARD) –, eine Goldene Stimmgabel (1994) sowie gleich 13 Mal den Preis als „Sänger des Jahres“ bei der GACMF-Gala (German American Country Music Federation) in Empfang nehmen konnte, ist der bei den CMAs (2007) als „Global Artist“ Nominierte über Jahrzehnte hinweg bodenständig und sich selbst treu geblieben.

Auch Anfang 2018 gibt Tom Astor, pünktlich zum 75. Geburtstag und zum 55. Bühnenjubiläum, ganz klar die Richtung vor: „Ich lade euch ein, mit mir musikalisch gegen den Strom zu schwimmen.“

Quelle: Telamo

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