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Selig - UnterwegsKashmir Karma“ ist vielleicht das wichtigste Album in der Karriere der Hamburger Band Selig. Ein existenzialistisches Wahnsinnswerk, auf dem sich die Musiker den großen Themen des Lebens widmen. Dazu passt eine nun erscheinende neue Single: Mit „Unterwegs“ betreiben Selig aktive Trauerarbeit und spenden ein wenig Trost für jene Momente, in denen es kaum Trost geben kann. >>

Das in einer einsamen Hütte in Schweden aufgenommene „Kashmir Karma“ ist das Album, mit dem Selig wieder zu sich selbst gefunden haben – und zu den Dingen, die wirklich zählen im Leben. Repräsentativ für die existenzialistische Note des Albums steht nun vor allem „Unterwegs“, das durch eine Neu-Produktion von Kiko Masbaum im Vergleich zur Album-Version sogar noch an Intensität gewonnen hat.

„Unsterblich“ war einer der ersten Songs, die Selig damals in der schwedischen Abgeschiedenheit geschrieben hatten. Jan Plewka kam aus einer dunklen Phase und suchte Trost und Ablenkung in der Musik. „Der erste Abend in Schweden war düster“, sagt er. „Es war kalt und in meinem Umfeld hatte es kurz zuvor einen Schicksalsschlag gegeben. Aber dann spielte Christian Neander die ersten Töne, und dieses Lied kam ganz von selbst zu uns.“

Bereits an diesem Abend kamen Plewka auch die prägenden Zeilen des Songs in den Kopf, die man, einmal gehört, so schnell nicht mehr vergisst. „Unterwegs, um zu vergessen, nicht mehr vermissen müssen“, singt er nun zu sparsamen hingetupften Akkorden. Selig bauen über die gesamte Distanz kontinuierlich die Spannung auf, ehe „Unterwegs“ in einem maximal ergreifenden Epos mündet. Ein Lied, das Trost spendet, weil es im Wissen um Vergänglichkeit und die Endlichkeit alles Seins geschrieben wurde: die Band findet zu substanzieller Aufrichtigkeit, weil sie auf Pathos und Gefühlskitsch verzichtet. „In der Farbpalette unseres Albums ist dieses Lied das tiefste von allen“, sagt Plewka.

Wie die Liebe ist auch Trauer ein universelles Gefühl. Gefühlsmäßig ist „Unterwegs“ so intensiv wie all die großen Liebeslieder dieser Band. Und auch die Wirkung ist eine ähnliche: Wo etwa „Ohne dich“ einer der schönsten Liebeskummersongs aller Zeiten ist, geht es in „Unterwegs“ um einen sehr viel endgültigeren Verlust. „Wenn wir einigen Leuten, die einen geliebten Menschen verloren haben, mit dem Lied ein kleines bisschen auf ihrem Weg begleiten können, haben wir alles erreicht“, sagt Plewka.

Wo Worte versagen, finden Selig mit „Unterwegs“ zu Wahrhaftigkeit.

Quelle: SMD/ Columbia

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