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Seer - 20 Jahre (Nur das Beste!) - Album am 29.04.2016Österreichs erfolgreichste Band die SEER wurden 1996 von Fred Jaklitsch gegründet und 20 Jahre später wollen wir dieses Ereignis gebührend feiern. Daher erscheint im Jubiläumsjahr am 29.04. das neue SEER Album „20 Jahre- Nur das Beste!“ mit den besten Hits, 7 komplett neuen Songs sowie 6 Seer-Klassikern neu aufgenommen. Das ganze befindet sich auf 3 Tonträgern. In der Special-Edition ist ebenso eine DVD enthalten, auf welcher die SEER selbst...

ihre bewegende Bandgeschichte erzählen, natürlich angereichert mit vielen TV-Beiträgen und Auftritten der Karriere. Ein Muss für Fans ist die edle Holzbox, die neben den 4 Silberlingen sogar einen Jubiläums-Ansteck-Pin, hochwertiges Fotobuch mit Spezialeinband und einem Holzkugelschreiber mit SEER Jubiläumsschriftzug enthält.

‚Auf und davon‘ in 20 ereignisreichen Jahren: Die Geschichte der SEER

Es ist das Zeitgefühl, welches uns gnadenlos den Unterschied zwischen Lang- und Kurzweil aufzeigt. Dann, wenn Minuten wie Stunden vergehen, spüren wir den Fluchtreflex wachsen: Nur raus da! Wenn wir nach drei Stunden Show dieses ‚was, schon aus?‘-Gefühl erleben, dann regierte Meister Kurzweil und dem geben wir uns gerne hin. Jedoch eine eigene Liga ist die, in der 20 Jahre vergehen und wir alle glauben, es war eh alles erst gestern…

1996 gründete Fred Jaklitsch die SEER. Eine Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Stilen schwebte ihm vor. Klänge der Heimat, aus dem Salzkammergut, Grooves und Rhythmen aus allen Teilen der Welt und dazu vom Techno bis zum Rock’n’Roll vieles was die Musikgeschichte hergab. Ein ambitioniertes Unterfangen und nichts, was im Musikgeschäft einem aufgelegten Elfmeter gleicht. Aber der SEER-Fred wusste, dass einpacken und wieder als Lehrer in die Schule gehen nicht drin ist: ‚Den Hut hat man im Salzkammergut am Kopf und den haut man nicht drauf, wenn was nicht gleich funktioniert…‘, sagte er sich und die Geschichte des Rock’n’Rolls beweist es. Hätten Country und Blues nicht zusammengefunden und die Engländer schließlich ihr eigenes Ding draus gemacht, die Abbey Road wäre eine kleine Straße in London geblieben und ihr Zebrastreifen hätte niemand interessiert. Das wäre wohl schade gewesen…

‚Auf und davon‘ war einer der ersten Songs der SEER. Vor 20 Jahren gab das Lied die Richtung vor. Musikalisch wie inhaltlich. Auf und davon war kein gesungener Fluchtreflex, sondern es stand viel mehr für ein sich-auf-den-Weg-machen, raus aus der eigenen Enge und sein Ding tun. Auf und davon…

So hoch ich kann! Es stand für Mut aufbringen und den eigenen Weg zu gehen.

20 Jahre später hat sich eindrucksvoll bewiesen, dass dieses Durchhalten, der Glaube an das eigene Tun und dass Visionäre nicht zum Arzt gehören, sondern vielmehr unterstützt werden sollten. An dieser Stelle könnte ausschweifend über 20 Jahre Erfolg geschrieben werden aber wer darüber nicht Bescheid weiß, der wird auch jetzt nicht zum Kreis der Wissenden stoßen. Falls doch, dann am ehesten mit jenem Film, welcher als DVD der Special Edition der Jubiläums-Box beigepackt ist.
In diesen 75 Minuten Film gehen Astrid Wirtenberger, Sassy Holzinger und Fred Jaklitsch gemeinsam durch die Bandgeschichte. Alle drei sind von Anbeginn dabei und auf der Wohnzimmercouch sitzend, tauchen sie ein in einen See voller Erinnerungen, zaubern aus einem Karton Fotos und alte Videos hervor und siehe da, wieder regiert das Zeitgefühl: Wie bitte? Schon 20 Jahre ist das her?

Doch. 20 Jahre. Unzählige Hits. Unzählige Konzerte. Zigtausende Menschen die auf der Zloam beim Heimspiel-Open Air gelacht, geweint, geliebt und gefeiert haben… 20 Jahre sind vergangen. Mit den Jahren läuft ja auch die Zeit immer schneller und so werden die nächsten 20 auch nur mehr als gefühlte fünf Jahre daherkommen. Das geht sich gut aus, für Fed, Astrid, Sassy und die gesamte Band… keine Frage! -az-


Die erfolgreichste Band Österreichs die SEER feiern ihr Jubiläum mit der wohl umfangsreichsten Best Of-Box der Bandgeschichte!

20 JAHRE SEER – EIN HALBZEITTESTAMENT Von Fred JAKLITSCH

20 Jahre, ein Zeitraum in dem andere Comebacks und Abschiedstourneen feiern, waren die SEER alljährlich auf Tour, alljährlich ein Album und dabei war es kein Start aus der Poleposition.

Erinnerungen werden wach, an einen Kurzauftritt, bei dem uns ein Rechtsanwalt als einziger „Interessierter“ nahelegte den Lärm zu beenden, ansonsten wir mit einer Anzeige zu rechnen hätten. Erste Auftritte inklusive Totalausfall von Tonanlagen, wo in der Kantine a capella weitergesungen wurde… exotische Bühnen vom Lastwagenanhänger bis zur blitzschlagbedrohten Heuscheune.

Dann Auftritte, wo jemand ausgerechnet den Schneewalzer von uns hören wollte, wo die Bühne nur den Ausblick auf eine Rinderherde beim Almabtrieb gewährte; dabei kam nie der Gedanke auf, den Hut draufzuhau`n, schließlich war und ist das unsere Musik. Von Anfang an!

Denn jene Augenblicke, sei es im beschaulichen Rahmen der Stad-Tour oder bei den großen Open-Airs, überall, wo sich Menschen bei „Sche wars wenns do warst“ umarmen, bei „Oma“ auch Tränen fließen, bei „Juche“ ein vielstimmiger Chor laut wird, sind die Inspiration zum Weitermachen.

Weniger die Erfolgsgeschichte, als dass sich Menschen in und um die Band und ihr Publikum über viele Jahre auf einen gemeinsamen Weg begeben, berührt mich; so ist dieser akustische Rückblick mit all seinen Assoziationen zu den Liedern, sei es Abschiednehmen in „A Boot“, Freundschaft in „Freund fürs gonze Leben“ oder Lebensfreude in „Fesch“, auch eine Resümee der privaten SEER, eine Palette unserer Emotionen.

„20 Jahre Seer“ ist kein frühzeitiges Vermächtnis, vielmehr ein Halbzeittestament, quasi a „Brotzeit-Bankerl“ mit Ausblick ins Tal und Sicht auf den Gipfel, denn wo immer die Reise noch hingehen kann, es ist der Zeitpunkt um Dankbarkeit, Wehmut, Zufriedenheit und Vorfreude zu genießen, denn neben einem treuen Publikum, einem grandiosen Team gehört auch viel Glück dazu;

Auf jeden Fall kommt die vorliegende Liedersammlung von „ gonz eiwenig“ , wie man im Salzkammergurt zu sagen pflegt und sei den Menschen, die unsere Musik mögen, ans Herz gelegt. -Fred Jaklitsch-

Quelle: Ariola

JPC

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