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Paul Falk - 1000 Lieder (Album am 14.07.2017)Als Kaiser Karl begeistert er deutschlandweit die Besucher des Erfolgsmusicals „Luther“. Er spielte in „Tatort“, „Alarm für Cobra 11“, „Herzensbrecher“, „Danni Lowinski“ und zahlreichen weiteren Filmen und Serien. Doch die Schauspielerei ist nur eine Facette des 20-jährigen Multitalents: Paul Falk gehört nicht nur als Mitglied der Familienband Falk & Sons definitiv zu den ...

begabtesten Newcomern im deutschen Showgeschäft. Er ist auch und vor allem ein eigenständiger Künstler. Ein Pianist, Songwriter, Produzent – und ein Sänger, dessen Stimme die Hörer vom ersten Ton an elektrisiert. Wer Paul Falk einmal hört, spürt sofort: Tausend Lieder sind nicht genug.

„1000 Lieder“ ist in jedem Fall der Titel von Pauls Debütalbum, eine Art Porträt des Künstlers als junger Mann, der der Welt zeigt, wozu er fähig ist. Zunächst einmal hat er viel zu sagen. Paul erzählt Geschichten aus seinem jungen Leben, in dem offenbar schon viel passiert ist. Daraus zieht er jede Menge positive Energie – auch wenn es durchaus melancholische Momente gibt, mit denen er nicht hinterm Berg hält. Klar, die Pose des empfindsamen Singer-Songwriters ist momentan ziemlich angesagt. Doch Paul lässt diese Haltung als bloße Attitüde weit hinter sich. Er füllt seine Musik äußerst überzeugend mit echtem Leben, mit beeindruckender künstlerischer Substanz und Kraft.

Sein Auftritt ist stark, variantenreich und immer authentisch. Gleich im ersten Song, dem Titelstück des Albums, zeigt er, wohin die Reise geht. Gemeinsam mit seiner hervorragenden jungen Band treibt er die Nummer voller Power und Spielfreude nach vorne – um dann in der eher intimen Atmosphäre hingetupfter Klavierakkorde behutsam die erste Strophe zu entwickeln: Zunächst eher zurückhaltend und doch energiegeladen fühlt sich seine Stimme vorsichtig bis ins Falsett vor, während die Band im Hintergrund bereits den Refrain vorbereitet – der sich dann mit großer Geste hymnisch entlädt: „Und ich schrei‘, weil ich weiß: Tausend Lieder sind nicht genug!“ Paul zelebriert diese Gewissheit mit einer Dynamik, die gnadenlos mitreißt. Weich und zugleich druckvoll trägt seine Stimme die Melodie. Und da wo es rockt, lässt er sie immer wieder genussvoll kratzen. Die Musik ist dabei in jedem Moment mehr als das gemachte Bett, in das sich der Sänger vertrauensvoll fallen lassen kann. Gitarrist Simon Manthey, Bassist Christoph Terbuyken und Drummer Benni Koch bilden die ebenso solide wie inspirierende Basis und zugleich eine künstlerische Einheit mit Paul, der sich ganz nebenbei auch als brillanter Pianist erweist. Und das Schöne ist: Dieses kraftvolle Konzept zieht sich äußerst produktiv und wohltuend konsequent durch das gesamte Album.

Die im hauseigenen Studio gemeinsam mit seinem Vater, dem Produzenten und Komponisten Dieter Falk, in Düsseldorf aufgenommenen Songs handeln von der Freude am Leben, von Beziehungen zu Menschen, die einem wichtig sind, aber auch von jugendlichem Herzschmerz, wie in der ersten Single-Auskopplung „Allererste Liebe“. In „Tanzen“ feiert Paul das Leben, in „Kindheit“ gönnt er sich einen wehmütigen Rückblick auf unbeschwerte frühe Jahre, um in „Weg von hier“ der verlorenen Poesie des Alltags nachzuspüren. Jeder Track beweist Pauls musikalische Souveränität, sein beachtliches handwerkliches Können und eine erfrischende künstlerische Eigenständigkeit. Da kann man auch selbstbewusst ein Lied („Immer mehr“) seiner Mutter widmen. Schließlich gibt’s obendrein den „Abisong“ von 2015; das dazugehörige Video wurde bereits an die 300.000 Mal bei YouTube geklickt. Alles in allem bleibt festzuhalten: Nach diesem Debütalbum darf man auf jede Menge weiterer Musik von Paul Falk gespannt sein. Bei seinem Talent sind möglicherweise sogar tausend Lieder nicht genug.

Quelle: RL Promotion

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