Max Prosa: Keiner kämpft für mehr (Album am 31.03.2017) /> />

Werbung

headerlogo

Max Prosa: Keiner kämpft für mehr (Album am 31.03.2017)Mit seinem dritten Album „Keiner kämpft für mehr“ tritt der Songschreiber Max Prosa endgültig ins Licht. Das musikalisch enorm vielseitige Werk ist sein bisheriges Meisterstück – der vorläufige Höhepunkt einer akribisch betriebenen künstlerischen Suche. Am Anfang war der Text. Worte, Verse, Reime – noch nie hatte Max Prosa Probleme, seine...

Gedanken und Beobachtungen zu Papier zu bringen. Prosa hätte ein großer Dichter werden können, aber er hatte mehr im Sinn: seine Poesie mithilfe von Musik in einen neuen Kontext zu überführen. Es ist nun also alles andere als ein Zufall, dass er in der ersten Single aus seinem neuen und dritten Album „Keiner kämpft für mehr“ folgende Zeilen singt: „Ich wollte immer nur singen / Ohne Hass, ohne Stress / Ich wollte immer nur singen / Ohne Angst, ohne Wut. / Wie ’ne Klinge im Wind, wie ein Vogel im Flug“ Der Song heißt „Glücklich mit nichts“ und ist ein exemplarisches Beispiel dafür, wie weit Max Prosa seine Vision von der perfekten Symbiose aus Worten und Musik auf diesem Album getrieben hat.

„Immer nur frei, wenn ich einen Koffer packe“, singt er weiter über hingetupfte, abgestoppte Gitarrenakkorde, ehe sich gewaltige musikalische Räume öffnen, die Max Prosa zuvor noch nicht betreten hat. Es ist ein Musterbeispiel an Ökonomie, ein dynamisch vorbildlich arrangierter Pop-Hymnus. „Glücklich mit nichts“ – die Instrumentierung straft diesen Titel Lügen. Aber natürlich sind es gerade solche Gegensätze, aus denen „Keiner kämpft für mehr“ seinen ganz besonderen Reiz bezieht.

Wie offen und grenzenlos die musikalische Sprache des Max Prosa inzwischen geworden ist, belegt auch „Alles, was ich sehe“. Der Song beginnt wie man es von Prosa kennt, mit verhallt im Raum stehenden Akkorden. Von Anfang an nimmt „Alles, was ich sehe“ den Zuhörer gefangen, umgarnt ihn sanft, zieht ihn in einen Strudel – und morpht dann plötzlich in einen zupackenden Breitwand-Epos der Sonderklasse, ohne die Ausgangsidee jemals zu verraten. Vom Kleinen ins Große, von innen nach außen, aus dem Kopf in die Welt – das ist die Poesie des Max Prosa auf „Keiner kämpft für mehr“.

Mit kleinen und mit großen Worten vermittelt Prosa Trost, beschreibt die Schönheit und die Aussichtslosigkeit, ebenso wie kurze, aber intensive Glücksmomente. Alleine, so viel steht für Max Prosa fest, können wir es nicht schaffen. Im Titelsong singt er: „Die Weltorgel dröhnt und klingt aggressiv / Friedensgespräche gingen wieder mal schief / Weit weg fallen Bomben, man bedauert das sehr / Und doch klingeln die Kassen und keiner kämpft für mehr.“ So explizit wie hier wird er nur selten – und doch ist jedes Wort auf diesem Album immer auch ein Kommentar zum großen Ganzen. Darin liegt die große Kunst des Max Prosa – und die hat er noch nie so auf den Punkt gebracht wie mit „Keiner kämpft für mehr“.

Ehe es soweit war, musste Prosa erst mal wieder ein bisschen bei sich selbst ankommen. Häufig zog es ihn an einsame Brandenburger Seen, wo er schrieb und grübelte und so die grobe Basis dessen schuf, was jetzt auf „Keiner kämpft für mehr“ zu hören ist. Gemeinsam mit dem Produzenten Mirko Schaffer, der unter anderem die letzten Alben der Ärzte betreut hat, sowie mit seiner eingeschworenen Band hat Prosa den Sound dann immer weiterentwickelt.

„Der Song ist der Song“, sagt Max Prosa. „Man muss sich das so vorstellen wie eine Puppe, der man verschiedene Kleider anziehen kann. Manche Kleider funktionieren zu bestimmten Anlässen besser als andere. Und uns ging es darum, die möglichst passenden Kleider für die Art von Album zu finden, das uns vorschwebte.“ „Es ist immer noch Mutter Theresa, nur im Body von Rihanna, mit High Heels“, ergänzt Produzent Mirko Schaffer.


Max Prosa ist mit „Keiner kämpft für mehr“ angekommen. Zumindest für den Moment. Die Puppe strahlt – in neuen Kleidern. Und sie tut das auf der Basis der Essenz des Schaffens von Max Prosa.

Quelle: Columbia

Suche

Schlager + Deutsch Pop

Radio VHR - Schlager + Deutsch Pop einschalten

Schlager Hitradio

Schlager Hitradio einschalten

Volksmusik Hitradio

Volksmusik Hitradio einschalten

Pop + Rock (International)

Pop + Rock (International) einschalten

Christian Torchiani

Christian Torchiani - Total Genial (Album am 30.10.2020)

Werbung

Koko's Home

Newsflash - Deutsch Pop

Lemo feat. Christina Stürmer - Nur Mensch

Lemo feat. Christina Stürmer - Nur MenschOktober 2016: Kurz nach dem Release seines ersten Albums zieht sich Lemo für einige Wochen an die Südküste Portugals zurück. Inspiriert von der friedvollen Umgebung der Algarve entsteht eine eindringliche Ballade mit dem Titel „Nur Mensch“. >>

Weiterlesen ...

Stefan Gwildis feat. Caroline Beil - Ohne dich

Stefan Gwildis feat. Caroline Beil - Ohne dichAls Caroline Beil mit ihrer Planung für ihr neues musikalisches Projekt begann, war es ihr sehr wichtig, einen kollegialen Rat zu erhalten. Ihre Wahl fiel auf Stefan Gwildis, welcher seit nun mehr 40 Jahren für pures Entertainment steht und durch die Vielzahl seiner künstlerischen Programme sehr gut einschätzen kann, was funktioniert und was nicht. >>

Weiterlesen ...

Robert Redweik - Zugvögel

Robert Redweik - ZugvögelDie Liebe zieht weiter - manchmal auch dann, wenn wir sie gerne für immer halten wollen. "Zugvögel" ist ein melancholischer, aber stets hoffnungsvoller Blick auf die Liebe, die die Freiheit liebt. >>

Weiterlesen ...

Reinhold Beckmann & Band - Alles schon probiert

Reinhold Beckmann & Band - Alles schon probiertManchmal braucht es gar nicht viel: Zwei, drei Takte und eine Textzeile, die einen wie Lockstoff sofort in den Song hineinzieht: "Es war ganz harmlos, als es anfing..." Da will man doch wissen, was da anfängt – und ist gleich mittendrin. "Alles schon probiert" ist die neue Single von Reinhold Beckmann. >>

Weiterlesen ...

Anzeige

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.