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Kirsten Pecoraro - ZwischenspielSeit der Veröffentlichung ihres 2010er Debütalbums „Frauen Ü 40“ zählt die Sängerin und Performerin Kirsten Pecoraro zu den beständigsten und wandlungsfähigsten Künstlerinnen innerhalb der deutschen Poplandschaft. Nach zehn erfolgreichen Longplayern, verschiedenen Single-Releases und unzähligen gefeierten Konzerttouren durch ganz Deutschland nimmt sich die leidenschaftliche Powerfrau aus dem Westerwald nun die Zeit, einmal zurück zu blicken: Zurück auf ihre...

musikalischen Anfänge und die wichtigsten Songs, die sie ihr bisheriges Leben begleitet haben. Willkommen zu Kirsten Pecoraros ganz persönlichem „Zwischenspiel“!

Kirsten Pecoraro lässt sich nicht in vorgefertigte Schubladen pressen, sondern geht nun schon seit sechs Jahren unbeirrt ihren ganz eigenen Weg. Ursprünglich aus dem Big Band-Bereich stammend, hat sie sich über die Genres Musical und Schlager zu einer der wohl spannendsten Musikerinnen im deutschsprachigen Raum entwickelt, die ihre stetig wachsende Fancommunity mit einem mal mitreißenden, mal eindringlichen Sound zwischen Pop und Rock begeistert. Kirsten Pecoraro demonstriert mit viel weiblichem Charme und Leidenschaft, dass man auch mit über 50 noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört. Ganz im Gegenteil: Manche Dinge brauchen eben ihre Zeit, bis sie sich zu vollem Glanz und Reife entfalten. Nach ihrem Anfang 2015 releasten Album „Bis 50 war nur Vorspiel“ legt die heißblütige Sängerin nun eine ganz besondere Songsammlung vor: Auf „Zwischenspiel“ verneigt sich Kirsten Pecoraro einerseits mit stimmungsvollen Remakes vor den Künstlern, die einen wichtigen Einfluss auf das Leben der Femme Fatale gehabt haben. Auf der anderen Seite lässt sie ihre beliebtesten eigenen Stücke noch einmal für ihre Fans Revue passieren.

Seit jeher stellen Kirsten Pecoraros Alben eine Art Resümee dar; eine Standortbestimmung, an welchem Punkt die aus Mülheim an der Ruhr stammende Sängerin in ihrem Leben angelangt war. Momentaufnahmen einer Frau, die genau weiß, wer sie ist und was sie will. 2016 lädt Pecoraro ein zum Intermezzo; zum „Zwischenspiel“: 13 handverlesene Songs, die auf ihrem bisherigen Weg zu treuen Begleitern geworden sind und heute die Gefühlswelt der „Lady in black“ perfekt widerspiegeln. Ein Weg, der nicht immer nur schöne Aussichten zu bieten hatte, der oftmals sehr steinig war und auf dem sie auch so manche Rückschläge zu verschmerzen hatte. Doch nur mit diesen Erfahrungen, die man wohl gemeinhin Lebenserfahrung nennt, lassen sich gewisse Dinge überzeugend und authentisch transportieren. Gute und schlechte Zeiten, die man Pecoraros markanter, sofort wieder erkennbarer Stimme deutlich anmerkt.

Schon immer hatte Kirsten Pecoraro ein ausgeprägtes Faible für unsterbliche Welthits von Größen wie Tina Turner, Rod Stewart und nicht zuletzt ihr großes Vorbild, Shirley Bassey, denen sie mit stimmungsvollen Coverversionen auf ihren ersten Alben huldigte. Nachdem sie sich in den vergangenen Jahren komplett auf Stücke aus ihrer eigenen Feder konzentrierte, wirft Kirsten Pecoraro auf „Zwischenspiel“ einen Blick zurück auf ihre Wurzeln. „Ich mache nun schon so viele Jahre Musik – es war einfach an der Zeit, dieses Album aufzunehmen“, so Kirsten über ihre Motive zu „Zwischenspiel“. „Man könnte die Platte als Zwischenbilanz aus den 50 Jahren betrachten, in denen ich nun schon von Musik umgeben bin.“ Wobei Kirsten Pecoraro Wert darauf legt, nicht unbedingt die größten Hits ihrer Lieblingskünstler nachzuspielen, sondern die Lieder neu zu interpretieren, die ihr besonders am Herzen liegen und die auch in diesen schnelllebigen Tagen nichts von ihrer zeitlosen Relevanz eingebüßt haben. Genauso, wie ihre eigenen Songs.

„Es ging mir auch darum, dem Publikum die Stücke näher zu bringen, die nicht so bekannt sind, es aber trotzdem verdient haben, gehört zu werden. Kleine, vergessene Diamanten der Musikgeschichte, die vielleicht nicht so hell wie die großen Hits strahlen, die aber genauso wunderschön sind.“ Wobei Pecoraro altgediente golden Oldies wie Karel Gotts „Die letzten 7 Tage“, Gitte Haennings „Aber heimlich“ oder Ramonas „Ich muss telefonieren“ gründlich entstaubt und in moderner, zeitgemäßer Form präsentiert. „Gerade ein Stück wie Karel Gotts `Die letzten 7 Tage` hat mich schon im Alter von 12 Jahren begeistert – doch erst heute habe ich die richtige Reife, um dieses Drama und diese großen Gefühle angemessen zu vermitteln. Es gibt Stücke, die man nur in einer gewissen Lebenssituation richtig nachfühlen kann. In der Zeit, in der ich das Album aufgenommen habe, ging es in meinem Privatleben emotional auf und ab. Lieder wie `Wär ich ein Buch`, `Der Blender` oder `Out Of The Dark` reflektieren, was ich in dieser Periode durchgemacht habe.“

Die richtigen Lieder, zum richtigen Zeitpunkt, von der richtigen Frau: Die ausgewählten Karel Gott-Stücke hat schon Kirstens Vater seinerzeit live performt, das Frank Sinatra/ Mary Roos-Cover von „My Way“ hat die Sängerin schon in ihrem Programm, seit sie auf der Bühne steht. Pünktlich zum 100. Geburtstag des amerikanischen Crooner-Königs gibt es Kirstens Fassung nun erstmalig auf CD. „`My Way` hat sich perfekt angeboten. Besser kann man es einfach nicht ausdrücken. Auch ich habe schon viele Fehler gemacht, aber immer auf meine Art. Ich denke, alles im Leben hat seinen Sinn; jede Erfahrung ist zu etwas Nütze.“ Und auch einer anderen Ikone verneigt sich Kirsten Pecoraro auf „Zwischenspiel“: Ihr Remake von „Out Of The Dark“ der Austria-Pop-Legende Falco vereint elektronische Elemente mit HipHop-Parts und einem modernen Pop-Unterbau zu einem ebenso loungig-eleganten, wie auch atmosphärisch-knisternden Ohrwurm der Sonderklasse. Pecoraro ist es gelungen, einem der größten Hits des Österreichers zu Falcos 18. Todestag im Februar ihren ganz eigenen Charakter zu verleihen – ein Cover, das sich nahtlos in ihre eigenen Stücke einfügt: Mit „Ein kleiner Stern“ befindet sich die Top 1 der Hörerhitparade des Saarländischen Rundfunks mit im Programm, mit der Mutmacher-Ballade „Königschloss“ blickt Kirsten Pecoraro noch einmal zurück auf ihr erstes Album und gibt auf „Zieh erstmal meine Schuhe an“ tiefe Einblicke in die Seelenwelt einer zwiegespaltenen Frau. Ein „Zwischenspiel“ der starken Gefühle.

Nach Konzerten in ganz Deutschland, unzähligen Events von Europawelle Saar, Radio Luxemburg, WW-TV, SWR, an der Seite von Jörg Knör sowie ihrem gefeierten Fernsehauftritt bei der Bundesgartenschau vor mehr als 45.000 Zuschauern vor Ort und einem hunderttausendköpfigen TV-Publikum wird Kirsten Pecoraro zeitnah zum Release von „Zwischenspiel“ wieder live auf Tour zu erleben sein.

Trackliste „Zwischenspiel“

1. Ich muss telefonieren (Ramona)
2. Der Blender (Annett Louisan)
3. Out Of The Dark (Falco)
4. Du musst jetzt gehen (vom 2015er Album „Bis 50 war nur Vorspiel“)
5. Die letzten 7 Tage (Karel Gott)
6. Wär ich ein Buch (Daliah Lavi)
7. Zieh erstmal meine Schuhe an (vom 2014er Album „Zeitnah“)
8. Wolkentanz (vom 2012er Album „Wolkentanz“)
9. Königschloss (vom 2012er Album „Wolkentanz“)
10. Wenn dein Herz brennt (Karel Gott)
11. Ein kleiner Stern (vom 2012er Album „Wolkentanz“)
12. Aber heimlich (Gitte Haenning)
13. My Way (Mary Roos/ Frank Sinatra)

Quelle: Rainer Moslener

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