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Karat - HoffnungMan kommt nicht umhin, die millionenfachen Albumverkäufe und ihre zeitlosen Klassiker wie „Über sieben Brücken“ oder „Der blaue Planet“ zu erwähnen, wenn es um KARAT geht. Dass neben vielen weiteren Helene Fischer, Chris de Burgh und Peter Maffay ihre Lieder sangen, dass sie als einzige Ostberliner noch vor dem Mauerfall Gold einheimsten. Dabei ist das eigentlich Spannende ihrer schon 43 Jahre andauernden Geschichte, dass sie stets Stillstand meiden, sich nie auf den früheren Lorbeeren ausruhen. >>

KARAT haben ihren festen Platz im gegenwärtigen Höhenflug des gefühlsbetonten Deutschpop mit Anspruch und beeindrucken mit ihrer Treue zu sich selbst. Eine selten gewordene, aber absolut konsequente Herangehensweise ans Musikmachen.

Exemplarisch steht dafür ihre neue Single, der ersten Auskopplung aus dem kommenden Album „Labyrinth“. „Hoffnung“ heißt sie und steckt randvoll davon. Manchmal brauchen wir genau diese Lieder, wenn uns ein Gefühl zwischen den Händen zerbricht, von dem wir dachten, es würde ewig dauern. Und wenn wir dann resignieren wollen, weil alles sinnlos ist, kommt so ein Lied und setzt sich in deine Seele, wie dein bester Freund sich neben dich setzt: „Wenn man weiter geht
kommt etwas Neues, du wirst sehen./Dann kannst du über alten Dingen stehen./Du musst nur weiter gehen."

Wenn Claudius Dreilich das auf einer bezaubernden Melodielinie berührend und sehr emotional, also gänzlich frei von Kitsch, vorträgt, dann spüren auch die, die nicht gerade mit einem Gefühlstief kämpfen, die Magie dieses Songs. Und deshalb ist für diesen Song, der Mut machen soll in schlechten Zeiten, auch in den guten immer der richtige Moment.

Denn die Band liefert schon seit Jahrzehnten den Soundtrack zum Lebensgefühl von Millionen, wobei ihre Karriere von genau denselben Ab- und Aufbrüchen gezeichnet ist, wie die Lebenswege ihrer Hörerschaft. Verluste, Eigensinnigkeiten und das ganz konkret persönliche Sichaufbäumen, um wieder Anlauf zu nehmen. Bei KARAT trifft gestandene Reife auf die schöpferische Unruhe der Jugend. Beide lassen einander zu – und genau dieses perfekte Mischungsverhältnis macht diese Band heute aus.

Quelle: ELE/ Electrola