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Jean-Cyrille - Einmal um die WeltJean-Cyrille besitzt alle Fertigkeiten, die der oft zitierte »Künstler 2.0« mitbringen muss. Der Düsseldorfer verbindet seinen Drang nach künstlerischer Selbstverwirklichung stets mit der stark ausgeprägten Grundeinstellung, alle Bereiche seines Outputs in kompromissloser Eigenarbeit anzupacken. >>

Sein Genie tritt insbesondere im Angesicht seines außergewöhnlichen Sprachtalents zutage, schafft es Jean doch trotz des Einsatzes von kantigen Slangs und irreführenden Codes, harmonische Gesamtkunstwerke zu zimmern, die Identifikationsflächen für eine breite Masse bereithalten. Mit „Einmal um die Welt“ erscheint nun seine erste Single für RCA Deutschland.

Nama Djipie Jean-Cyrille wurde 1993 in Abidjan, der größten Metropole der westafrikanischen Elfenbeinküste, geboren. In Vorausschau eines sich anbahnenden Bürgerkriegs reist seine Mutter kurz nach Jeans Geburt nach Deutschland, um sich dort eine Existenz aufzubauen. Es verschlägt sie nach Düsseldorf. Während Eminem durch den Film »8 Mile« sein endgültiger Einzug in den internationalen Rap-Olymp gelingt, entwickelt Jean eine bedingungslose Hingabe zum HipHop. Auf Basis des ersten Teils des legendären Battle-Rap-Formats »Feuer über Deutschland« macht er zwischen 2006 und 2008 die ersten Gehversuche mit eigens kreiertem Sprechgesang, kürt seinen Internats-Zimmergenossen kurzerhand zu seinem Produzenten und nimmt erste Parts auf. Anschließend verschlägt es ihn nach Stuttgart, wo er eine Medienschule besucht und sich mit Videoproduktionen beschäftigt. Hier entsteht mit »Lichter meiner Stadt« sein erstes Musikvideo. Für Jean steht spätestens jetzt fest, wo die Reise hingehen soll: Er will »alles auf eine Karte setzen, Rapper werden«. Zurück in Düsseldorf entsteht seine erste EP »Arschlochmodus«. Inspiriert vom aggressiven Rap-Sound französischer Vorstädte, der ihn schon Jahre lang fesselte, »bevor die Kids in Deutschland auf sogenannten Afro-Trap abgefeiert haben«, droppt er im direkten Anschluss das Kompakt-Release »Banlieusard«. Die EP erscheint in Eigenregie.

Im Winter 2015 erscheint die »La Haine EP«, deren kompromisslos-düsterer Sound ihm schlagartig den Status des heißen Newcomers beschert. Im darauf folgenden Sommer spielt Jean erstmals bei großen Festivals und supportet die französische Ikone MHD und Rap-Legende Russ auf Deutschlandtour. 2017 erfolgt mit »Prolog« über das Mannheimer Label »Beefhaus« schließlich der Übergang in etwas weichere musikalische Gefilde. In seinen Augen ist es an der Zeit, »einen positiveren Vibe als Spiegel seiner aktuellen Lebenssituation« zu kreieren. Im Anschluss an das Tape folgt schließlich das Signing beim Sony Music-Label RCA Deutschland.

Quelle: SMD/ RCA Deutschland