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Radio VHR - Schlager | Deutsch Pop

Ina Regen - Klee (Album am 02.11.2018)Ina Regen ist eine mutige Frau. Sie kennt ihre Schwächen und hat ihre Verletzbarkeit lieben gelernt. Mehr noch, hat sie diese in ihrer Debütsingle „Wie a Kind“ sogar eindrücklich ins Gegenteil verkehrt und zu einer strahlenden Stärke gemacht. >>

Während der Verleihung der diesjährigen Amadeus Austrian Music Awards, dem alpenländischen Äquivalent zum Grammy, präsentierte sie ihren Hit „Wie a Kind“. Live und ohne viel technisches Brimborium. Nur mit Stimme, Klavier und Wahrhaftigkeit, riss sie das Publikum im Wiener Volkstheater von den Stühlen und erntete Standing Ovations. Als ob das nicht schon großartig genug gewesen wäre, gehörte sie an jenem Abend auch zu den Nominierten für den österreichischen Musikpreis. Gleich zweimal sogar. In der Kategorie Pop/Rock und für den Song des Jahres mit „Wie a Kind“. Dabei hatte sie den Song erst wenige Monate zuvor als erstes musikalisches ‚Hallo’ auf YouTube gestellt. Ohne Plattenfirma, ohne teures Marketing. Was dann kam, war „ein bisschen wie im Märchen“ erzählt Ina Regen. Platz 1 bei iTunes, heavy Rotation im Radio und über 1,6 Millionen Streams bei YouTube. All das geschah durch ein Lied, das offenbar einen kollektiven Nerv getroffen hatte, weil es so anders, so leise, so verletzlich und gleichzeitig so groß, kräftig und emotional war, dass sich kaum jemand dem Zauber, man könnte beinahe sagen, dem Magnetismus dieses Songs hat entziehen können. „Wie a Kind“ ist also ein beneidenswerter Überraschungserfolg für eine Newcomerin einerseits, ein verdientes, weil lange erträumtes Glück und unbeirrt verfolgtes Ziel andererseits. Und wie das Lied ist auch die Frau dahinter: stark, ohne diese Stärke vor sich her zu tragen, natürlich, offen, modern und reflektiert.

Dass das Leben einem das Glücklichsein aber nicht immer so leicht macht, davon kann die 33-Jährige Lieder singen. Auf ihrem Debütalbum „KLEE“ sind es elf. Elf Songs, die das Destillat einer großen Faszination für Musik, für das Leben und für Menschen sind. Mit allen Irrungen und Wirrungen, die gleichsam liebenswert und verstörend sein können. Aber genau an diese Gleichzeitigkeit der Dinge glaubt Ina Regen und verdeutlicht das in den Fragen, die sie in ihren Texten bearbeitet. Einfache Antworten verteilt sie derweil in ihren Liedern nicht. Wohlwissend, dass es die ohnehin niemals gibt. Aber gerade deswegen ist ihre moderne Auffassung von Popmusik schlicht groß. Einladend mehrdimensional klingen ihre Songs. Gradlinig, einprägsam, melodiös zum einen, vielschichtig, immer mit einem emotionalen Mehrwert versehen, zum anderen. „Ich bilde in meinen Liedern das Leben so ab, wie ich es erlebe“, beschreibt sie ihre Musik. „Etwas Komplexes auf das Wesentliche zu reduzieren, schafft Klarheit für die Wahrheit. Gleichzeitig öffnen sich immer wieder neue Schichten, wenn man in ein Thema tief eintaucht. Das finde ich spannend."

Auf einer spannenden Lebens- und Musikreise befindet sich Ina Regen schon seit Kindertagen. Neugierde auf die Welt der Töne und Beats, feine Antennen für menschliche Leidenschaften und eine Hingabe, die erst an die Hand nimmt, bevor sie mitreißt, sind typisch für Ina Regen. Halbherzigkeiten waren ihr schon als junge Heranwachsende zu wenig wahrhaftig. Wenn das Herz nach etwas verlangte, dann folgte sie seinem Ruf beharrlich. Ein Jazzgesangsstudium wurde ihr zunächst verwehrt. 2008 schloss sie es schließlich mit Auszeichnung ab. Es folgten unzählige Engagements auf Musiktheater-, Club- und Festivalbühnen, vor Pink!, Simply Red oder One Republic. An den Seiten von Conchita Wurst, Norbert Schneider oder Austropop-Legende Marianne Mendt. Viele spannende Projekte, viel Applaus, viel Beachtung in der Szene. Der Erfolg war ständiger Begleiter. Grund genug, glücklich zu sein.

Doch INA REGEN wollte mehr. Und gleichzeitig weniger. Weniger Abhängigkeit von außen, mehr Freiheit und Wahrhaftigkeit in ihrem kreativen Selbstverständnis. Diese konsequente Suche führte schließlich vor etwas mehr als einem Jahr zu einem überraschenden Schritt, der einmal gegangen und gefühlt, nicht mehr umzukehren war: Im Dialekt zu singen. Denn Ina Regens große Ausdruckskraft wurzelt in ihrer Muttersprache, dem oberösterreichischen Dialekt. Die anfänglich große Angst, durch ihre Mundart nicht nur sprachlich, sondern auch stilistisch falsch verstanden zu werden, oder gar politisch für Werte vereinnahmt zu werden, die nicht die ihren sind, hat sie ebenso abgelegt, wie die Angst vor zu großen Gefühlen in ihrer Musik. „Mut haben heißt Angst haben und es trotzdem tun.“ So erklärt die 33-Jährige, woher sie die Kraft nimmt, sich den Lektionen des Lebens offenen Herzens zu stellen. Diese entwaffnende Ehrlichkeit ist es, die alle elf Lieder auf ihrem Debüt-Album „KLEE“ unmittelbar zu Freunden, zu Begleitern auf Lebenszeit werden lässt.

„Wir schreibm Geschichte“ erzählt vom Resümee einer Reise, auf der ihr jeden Tag etwas sehr Besonderes, etwas Kleines passierte, das ganz große Veränderungen in ihrem Blick auf die Welt begründet hat. Und somit wuchs die Erkenntnis, dass kein Tag bedeutungslos ist, nur weil er nicht in die großen Geschichtsbücher der Zeit eingeht. „Im Drehbuch des Lebens ist niemand Statist“, singt sie und streichelt damit die Besonderheit, die jeder Einzelne besitzt. Die nach vorne preschende Hymne „Spring“ ist jenem Freundeskreis gewidmet, der sich über die Jahre im Alltag zwar etwas aus den Augen verloren hat und der, wenn das Leben ihn spontan wieder zueinander führt, aus einem gemütlichen Nachmittag im Park eine legendäre Partynacht machen kann. Das fröhliche „Nordstern“ hat sie für ihre beste Freundin geschrieben, die trotz räumlicher Distanz und gänzlich unterschiedlicher Lebensumstände ein wichtiger Anker und Hafen Regens ist. Zeitlosigkeit ist das musikalische Gebot, dem die „KLEE“-Stücke fast ausnahmslos folgen. Deren akustischer Rahmen schafft eine Art modern interpretierte Kammermusik. Die schafft Transparenz in „Herz oder Verstand“, worin Soul auf Akkordeon und Verliebtsein auf den Schmerz der Unerfüllbarkeit trifft. Das optimistische „Landn überoi“ ist der Gegenentwurf zum introvertierten „Wie a Kind“. Entstand der Hit in einer selbstzweifelnden Phase, erzählt das Pendant von der Leichtigkeit des Lebens.

„KLEE“, der Albumtitel, beschreibt die ewige Suche nach dem eigenen und dem kollektiven Glück. Die 11 persönlichen Songs aus eigener Feder, die Ina Regen für ihr Debüt aufgenommen hat, erinnern mit packender emotionaler Intensität an das, was in der Geschäftigkeit des digitalen Irrsinns oft hintangestellt wird. Es geht ums zutiefst Menschliche, um Bedürfnisse und zerplatzte Illusionen, um Nähe und Distanz, Freude und Melancholie und um die ewige Suche nach Verbindung. Zum eigenen Selbst wie auch zu anderen Menschen. Dass all das gleichzeitig und gleich gültig sein darf, zieht sich wie ein roter Faden durch Ina Regens Lebensphilosophie und die Songs von „KLEE“. Das illustriert auch die Hülle der Platte. Ina Regen entstammt einem ländlichen Idyll, lebt aber längst im urbanen Wien. Ihre Sehnsucht nach Heimat und der Wunsch, ihr wieder zu entfliehen, wirken augenscheinlich widersprüchlich. Aber beide Pole markieren letztlich zwei Seiten derselben Münze. „Ich bin sehr gerne unkompliziert“, beschreibt sie sich selbst. „Ich finde, kompliziert wird das Leben nur, wenn man Widersprüche nicht akzeptieren kann. Die meisten Menschen empfinden mich als bodenständige Frohnatur. Das bin ich, aber ich habe auch meine orientierungslosen, oft selbstzweifelnden Seiten. Beides gehört für mich unbedingt zum Leben. Mit allen Widersprüchen und Brüchen. Denn nur so wird es wahrhaftig, nachvollziehbar. Ich will mit meinen Songs in einen Dialog treten mit anderen Menschen. Um Verbindung geht's in der Musik. Und ich bin bemüht, echt und rein zu sein mit meinen Zuhörern.“ „KLEE“ markiert den langspielenden Anfang Ina Regens Karriere, die mit Mut, Überzeugung, und letztlich Single-Wucht begonnen hat. Folgerichtig, denn INA REGEN ist eine mutige Frau.

Quelle: Sony Music

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