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EAV - Alles ist erlaubt (Album am 28.09.2018)Fernab von jeder Spekulation auf jede Menge kommerzieller Erfolge, genießt die EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) die Freiheit, ihre von feiner Ironie durchzogenen gesellschaftskritischen Lieder unter die interessierten Hörer zu bringen. Die Erfolge der bekannten österreichischen Band sprechen für sich. Sie können auf eine Karriere mit weit über 1500 Konzert-Auftritten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Liechtenstein und Tschechien, auf über 10 Mio. verkaufte Großtonträger, 20 Top 10 – Alben in Österreich/Deutschland/Schweiz und auf unzählige weitere Auszeichnungen zurückblicken. >>

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Mit ihren Single-Hits wie “Küss die Hand, schöne Frau”, “Ba-Ba-Banküberfall”, “Ding Dong”, “Samurai” und “An der Copacabana” mischten sie in den 80er und 90er Jahren die deutschsprachige Musikszene auf und feierten fulminante Erfolge. Und trotz der komödiantisch angelegten Songs waren diese oft zwischen den Zeilen gesellschaftskritisch und mit einer entsprechenden Leichtigkeit umgesetzt, ohne mit erhobenem Zeigefinger auf entsprechende Missstände/Trends hinzuweisen. Oft überhört wurden die weitaus weniger lustigen, nachdenklichen und sozialkritischen Lieder wie “Burli”, “s‘Muaterl” oder “Eierkopf-Rudi”, die teils von Radiosendern boykottiert worden sind oder der Gruppe Anzeigen führender politischer Persönlichkeiten Österreichs einhandelten.

Am 28. September 2018 wird nun mit „Alles ist erlaubt“ das letzte Studio-Album der Verunsicherung erscheinen und die 40-jährige Band-Geschichte 2019 mit einer großen Abschiedstournee durch mehr als 50 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz beendet.

Alles ist erlaubt…

Unter dem Motto „Alles ist erlaubt“, malt die EAV ein morbides Bild des aktuellen Zeitgeschehens, in der Täuschungen und Lügen Pflicht sind, Kriege eine wirtschaftliche Notwendigkeit darstellen und Spekulationen mit Nahrungsmitteln die skrupellosen Reichen noch reicher machen. Hier wird durch die selbsternannte Krone der Schöpfung dem letzten Fass der Erde hemmungslos der Boden ausgeschlagen. Aus diesem Grunde hat sich die EAV auf ihrem letzten Album das Recht herausgenommen, musikalisch und inhaltlich das zu machen, was ihr (offenen Ohres) gerade gefällt. Die Ausführungen Thomas Spitzers beschreiben das Leid des kleinen Mannes und der Minderheiten, denen nicht Gehör geschenkt wird. Ein kulturelles Miteinander, wie es die EAV bei ihrer Gründung vor 40 Jahren vorgelebt hat, ist heute mehr von Nöten als manchem lieb ist.

Das Album zieht eine gewollt anarchistische Bahn vom romantisch-, nachdenklichen Lied, über rockig-bockiges bis hin zum obligaten Nonsens-Konsens in Reimkultur, aber auch autobiographische Ansätze werden mit diesem letzten Studioalbum durchaus aufgearbeitet.

Kaum ein Thema ist zu jeder Zeit so aktuell wie das der ersten, neuen Auskopplung der EAV. Der „Trick der Politik“ der österreichischen Satiriker beschreibt gewitzt die Wahlkampfversprechen und Taktiken der Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker. Gekonnt ziehen Sänger Klaus Eberhartinger und Texter und Komponist Thomas Spitzer auch das international bedeutsame Resümee: „Winkt ein Vorteil, dann greif' zu', / denkt sich so manches Mitglied der EU. / Doch wenn es ums Asylrecht geht, / ist's vorbei mit der Solidarität! /“ Die filmische Umsetzung zum „Trick der Politik“ wurde eine in EAV-Manier parlamentarische Posse in 3 Legislaturperioden.

Ein Puppenspiel zum Thema: Politiker, Zauberer und andere faule Eier. Angelehnt an Grillparzers „Weh dem, der lügt“ bleibt dieses alternativlose Marionetten-Spiel unter der Leitung von Baron von Münchhausen ganz der Tradition der großen Opera Bluffo verpflichtet. Verstärkt wird das Ensemble der Augsburger Puppentrick-Kiste durch die Wiener Bauernfänger-Knaben. „Wir bluffen das!“, meint Thomas Spitzer zu seinem mit selbstmodellierten Karikaturen gestaltetem Video-Clip.

„Also sprach Salathustra...“

Geradezu der Prototyp eines klassischen EAV-Songs hingegen ist der „Salatisten-Mambo“. Wortwitze, Schüttelreime, Nonsens. Und ein bisschen Kritik an einem Phänomen, dass die Industrie Millionen scheffeln und manch eine vermeintlich gesunde Ernährungsweise zu einem fanatischen Lebensstil verkommen lassen kann. Es ist ein Titel für alle eingefleischten Veganer, die sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Und ein Lied gegen all jene, die es tun. „Heut gibt’s sogar schon beim Discounter / Mikro-Kost für Makro-Geld / Der Superfood-Fan, wenn er zahlt, dann staunt er / bis ihm die Rohkostlade runterfällt! /“

Im angehenden Veganozoikum legt es die EAV nicht darauf an, Tierliebhaber und ausgewogene Gesundernährer zu veräpfeln, sondern wundert sich, was neben der neuen Spezies des Homo-Salatiens und anderen militanten Müslimanen auch die besserverdienende Elite der Superfood-Fans für manche Produkte zu zahlen bereit ist, weil sie gerade in Mode sind... Da stellt sich natürlich die Frage: „Was war zuerst da: Das Ei da – oder der Chiasamen?“

„Am rechten Ort, zur rechten Zeit immer gegen den Wind“

Der Song „Gegen den Wind“, gesungen vom österreichischen Musiker Lemo, ist hingegen eine friedens(-sehn-)süchtige Rockballade, angelehnt an Miguel de Cervantes „Mann von la mancha“, die alle aufgebrachten Rassistenfeinde und Friedensbewegten zu einer entflammten Einheit zusammenschweißen soll. „Erst wenn alle Herzen brennen / heller als ein Flammenmeer / leg´ ich die Waffen nieder / ohne Gegenwehr/“ Zeit dafür wär’s.

Mit „Coole, alte Sau“ sollen auf keinen Fall Parallelen zu der Autobiographie des erstaunlicherweise noch immer lebenden Texters und Komponisten der EAV gezogen werden. Der Song ist eine augenzwinkernde Rückschau auf einen, der auszog, um seinen Organen das Fürchten zu lehren. Zudem gewährt er einen Blick auf ein ungebremstes Chaoten-Leben mit dem Resümee, dass in Würde altern dem Untergang der Titanic gleicht und man sich nur mit Humor, im Rettungsboot im schäumenden Meer des Elends, über Wasser halten kann.

Auch gehört die Religionskritik traditionsgemäß zum Oeuvre der EAV wie das Amen zum Gebet oder der Stein der Unweisen zu manchen Fundamentalisten vom Morgenland. Dass es ohne Religions-Dialog keinen Weltfrieden geben kann, weiß inzwischen sogar der unfehlbare Chef vom Vatikan. Ihm und anderen sei der Titel „Rabenschwarz und Weiß“ gewidmet, der die mono-deistische Götter-Belämmerung unter einem neuen Gesichtspunkt persiflierend betrachtet.

„Am rechten Ort“ - Allen Mitteleuropäischen Wohlstandsbürgern, die an akuter Unzufriedenheit leiden, wäre aus therapeutischen Gründen dringend anzuraten, ein Jahr in der dritten Welt oder in einem der zahlreichen Kriegsgebiete zu verbringen, um zu erkennen, was wirkliche Probleme sind. Nicht zuletzt ist es eine sehr persönliche Ballade, die Sänger Klaus Eberhartinger und Komponist und Texter Thomas Spitzer gleichermaßen verbindet: Seit Anfang der 1990er Jahre leben sie in Kenia und haben dort seitdem viel über Bescheidenheit und luxusfreie Zufriedenheit gelernt. „Jeder Wohlstand macht vermessen, liegt man im gemachten Daunenbett / Im Überfluss haben wir vergessen wie gut‘s uns eigentlich geht / Nur selten dringt an meine Ohren, das Lied der Dankbarkeit / Dabei sind wir unterm hellsten Stern geboren /Am rechten Ort, zur rechten Zeit“

In dieselbe Kerbe schlägt der Titel „Rechts 2/3“. Vielleicht sollte man sich der Angst vor Veränderungen manchmal entgegenstellen, die Wahrheit suchen und nicht den Populisten das Feld überlassen: „Aus Angst wird Wut / aus Wut wird Hass / die Dummheit ist die Lunte zum Pulverfass“. Ein wenig zielt auch der Titel „Erzöh´ ma´ des...“ darauf ab. Alles hat ein Ende, nur der Stuss hat keins. Jeder kennt ihn, jeder hasst ihn, keiner entkommt ihm! Plattitüden-Fredl und Konsorten, haben sie dich einmal als Opfer auserkoren, wird dir erst durch lautstarkes Gelabra-Kadabra das akustische Sensorium perforiert. Dann wirst du solange mit sinnfreiem Dauer-Sermon gefoltert, bis der Nervtot eintritt. Eine mögliche Reinkarnation ist nur dann in Erwägung zu ziehen, wenn man sich sicher ist, ihnen im nächsten Leben nicht noch einmal zu begegnen. Doch die Chancen stehen schlecht…

Ein würdiges Ende!

Was gut begann, soll nun würdig enden. Und wer sich das moribunde Spektakel entgehen lässt, sei getröstet: ...Trinkt’s auf uns irgendwas und seid’s net zwider!

Was vorbei is‘, des is vorbei!

In der Höll drunten seh‘ ma‘ uns wieder... Da Teufel hat noch a boa Platzerl frei!

Das letzte Studioalbum der EAV erscheint am 28. September 2018. Die Spitzer'schen Ergüsse zu philosophischen Fragen, alternativlose Zusatzstrophen und verschiedenste Karikaturen finden Fans und Freunde in einer speziellen, limitierten „Buch-Edition“! Das reguläre Album mit 2 Zusatz-Titeln sowie einer exklusiven Bonus-CD eingebettet in ein 40-seitiges Buch, das es erlaubt verschiedenste Zeichnungen und Geschichten zum letzten Album der EAV zu zeigen und zu erzählen. Ebenso erhältlich als Doppel-LP (180g) im hochwertigen Gatefold und als Standard-CD.

Quelle: SMA/ Ariola

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