Werbung

headerlogo

Werbung

Clueso - ALBUMNach einer einmaligen, anderthalbjährigen Strecke mit nicht weniger als sieben Single-Hits erscheint am 1. Oktober 2021 »ALBUM«. Ganz genau: Das neunte Clueso-Album ist nicht nur eines, es heißt auch so. Perfekter Titel, weil: So konsequent hat Clueso seine künstlerische Vision noch nie auf den Punkt gebracht. >>

Nach acht überwiegend mit Gold oder Platin ausgezeichneten Studioalben, die sich weit über eine Million Mal verkauften, nach zahlreichen Kooperationen mit Künstler:innen wie Udo Lindenberg, Capital Bra oder den Fantastischen Vier sowie Tourneen durch die größten Hallen des Landes und Auftritten bei zahlreichen Festivals entschied sich Clueso zu seinem 40. Geburtstag, die Dinge noch mal ganz anders anzugehen. Der musikalische Grenzgänger erfand sich mal wieder künstlerisch neu.

Anstatt die Albumentwicklung von einem einzigen Produzenten begleiten zu lassen, öffnet sich Clueso im Rahmen einer besonderen musikalischen Reise für zahlreiche Kooperationen mit Produzent:innen und Songschreiber:innen aus den verschiedensten Bereichen. Sieben Single-Veröffentlichungen sind so seit Februar 2020 zustande gekommen. Zu »Sag Mir Was Du Willst«, »Tanzen«, »Flugmodus«, »Aber Ohne Dich«, »Du Warst Immer Dabei«, »Leider Berlin« und »Willkommen Zurück« featuring Andreas Bourani kam außerdem der Megahit »Andere Welt« mit Capital Bra und KC Rebel.

Auch wenn Clueso mit dieser Strategie endgültig in der Streaming-Ökonomie angekommen ist, war immer klar, dass seine künstlerische Reise in einer Album-Veröffentlichung gipfeln wird. Jetzt ist es so weit: Das am 1. Oktober 2021 erscheinende »ALBUM« ist der vorläufige Höhepunkt der vergangenen anderthalb Clueso-Jahre mit 100 Millionen Streams und diversen Airplay-Hits. Und ja, richtig gelesen: Das neunte Clueso-Album ist nicht nur ein solches, es heißt auch so – durchaus ein Statement für eine Kunstform, die Clueso – bei aller Playlisten-Souveränität und Radiohit-Expertise – natürlich am Herzen liegt.

Das Erstaunlichste ist nun aber, dass die Rechnung tatsächlich so gut aufgeht. Die 19 Songs auf »ALBUM« hatte Clueso individuell geschrieben und gemeinsam mit Produzent:innen und Mitmusiker:innen aus den unterschiedlichsten Bereichen produziert. Es gab hier keinen vorgefertigten Rahmen, keinen Masterplan. Clueso ist einfach mit seiner musikalischen Arche Noah in See gestochen und hat aus jedem Genre etwas an Bord genommen. »Zunächst ging es wirklich darum, jeden Song einzeln für sich fertigzustellen«, sagt Clueso. »Als Ganzes habe ich das erst zum Schluss in die Hand genommen – und das war buchstäblich in letzter Minute.«

Trotzdem oder gerade deswegen ergeben die 19 Songs nun ein kohärentes Werk, das vor allem musikalisch eine gewaltige Entwicklung dokumentiert. Schon einmal gab es in dieser Karriere ja einen Tabula-Rasa-Moment: Clueso hatte sich damals von seinem Management und der langjährigen Band getrennt und danach sogar ein Album »Neuanfang« (2016) genannt. Mit dem hochvitalen Urban-Pop von »ALBUM« hat Clueso nun aber die vielen musikalischen Stimmen in ihm so konsequent zusammengeführt wie noch nie. So gelang Musik, die gleichzeitig den Moment und die Ewigkeit umarmt.

»Ich bin absolut kein Reißbrett-Typ, aber es gab am Anfang die große Sehnsucht, einen neuen James-Bond-Film zu erschaffen, wenn man so will«, sagt Clueso. »Einen Blockbuster, der die ganzen großen und kleinen Sehnsüchte mit all meinen musikalischen Vorlieben verbindet. Ich wollte einen neuen Style, einen modernen Sound kreieren, ohne alles komplett auf links zu drehen.«

Kurzer Blick zurück: Das Jahr 2020 hatte Clueso mit einem Wechsel von Universal zu Epic/Sony begonnen und sich dann auf dieses für ihn komplett neue künstlerische Konzept eingelassen. Es war im Januar 2019, als Clueso mit einem Prophet-Synthesizer zuhause in Erfurt saß, an neuen Tracks arbeitete – und plötzlich eine Idee hatte: »Ich wollte eigentlich ein Urban-Album machen, auf dem ich überwiegend rappe«, sagt er. Also kontaktierte er den Düsseldorfer Produzenten Alexis Troy. »Alexis produziert ziemlich viel Trap, also habe ich den einfach mal bei Instagram angeschrieben«, so Clueso. »Ich kannte ihn vorher nicht, bin zu ihm nach Düsseldorf gefahren und da haben wir dann erst mal zwei Stunden über alles mögliche gesprochen.«

Ähnlich produktiv verlief danach das erste Treffen mit dem Produzenten-Duo DECCO in Berlin, mit denen der erste Song entstand, das im Februar 2020 erschienene »Sag Mir Was Du Willst«. Immer nach dem Motto »Ich bin für alles offen, aber man kann nicht alles mit mir machen« packte Clueso nach diesen inspirierenden Erfahrungen immer wieder seinen Laptop ein und besuchte weitere Produzent:innen und Songschreiber:innen. In den kommenden 18 Monaten war er unter anderem in Wien, Berlin, Düsseldorf, Ibiza und immer wieder in Erfurt, zusätzliche Ideen hatte er vorab auf einer Reise nach Los Angeles entwickelt. Mit Beginn der Pandemie mussten die Produktionen dann zunehmend in Zoom-Sessions ausgelagert werden, der Produktivität tat das keinen Abbruch. Vorbereitungen für die Sessions gab es im Allgemeinen nicht, nur ein paar Nachrichten auf Instagram: »Ich habe mit den meisten bei null angefangen«, sagt Clueso.

Diese Vorgehensweise ist ganz und gar erstaunlich, wenn man jetzt das fertige »ALBUM« hört. Es gibt vermutlich nicht viele Alben im deutschen Pop, die auf diese Weise entstanden sind. Wer Clueso kennt, wird sich darüber allerdings kaum wundern. Der Mann arbeitet aus dem Bauch, komplett intuitiv und verdammt schnell. Seine Vorgehensweise umreißt »Take Off«, das Intro zum »ALBUM«. Es ist kein Song, sondern eher ein Schnipsel, den Clueso auf irgendeiner Festplatte von einer früheren Session gefunden hatte. Man hört einen Orgelsound, und dann Clueso, der darüber improvisieren will, ein bisschen singt, aber dann sagt: »Ey, weißt du was, ich hab noch mehr so Skizzen. Ich mag den Sound, aber lass doch den Sound fürs nächste Album aufheben.«

So beginnt ein Album, das mit dem folgenden »Flugmodus« gleich nach den Sternen greift. Der Song war die dritte Single und es gibt ein wunderbares Video dazu mit dem Comedian und Schauspieler Teddy Teclebrhan. Vor allem rollt »Flugmodus« aber gleich mal die komplette musikalische Landkarte aus, auf der wir uns hier bewegen werden, verbindet Trap-Feeling mit Laid-Back-Gitarren, einem verhallten, unauffällig treibenden Beat und einem absolut unwiderstehlichen Refrain, bei dem sämtliche Cabrioverdecke ganz von selbst runterklappen.

Es folgt »37 Grad«. Wir sind jetzt schon auf dem Dancefloor, die Temperatur ist am Siedepunkt, die Nacht aber noch lang. »Ich wach auf, hab Blut geleckt«, singt Clueso, und dass es »Molotowcockocktails auf Eis« gibt. Es geht um eine toxische Beziehung, von der man einfach nicht lassen kann.

Im folgenden »Hotel California« mit Feature-Gast Bausa sind es dann bereits 45.000 Grad. Und ehe man darüber nachdenken kann, ob das überhaupt geht – einen Song 2021 »Hotel California« nennen! – wird man schon von den Flamenco-Gitarren und diesem unglaublich smarten Beat davongetragen. »Ich bin im Hotel California eingecheckt/40 Stunden keinen Schlaf und leicht geschwächt/Alle wollen, dass es heute nicht weh tut/In jeder Ecke Träume und Sehnsucht«

Diese drei Songs: ein Albumauftakt wie ein rauschhaftes Show-Opening. Alles perfekt miteinander verzahnt, alles geht auf und ineinander über. Das gilt auch für das folgende »Willkommen Zurück«. Ein Text knüpft hier lose an den anderen an und gemeinsam ergibt sich eine Geschichte, die allerdings nicht unter einem konzeptionellen Überwurf leidet, den »ALBUM« vielleicht gehabt hätte, wäre es gleich als Album gedacht worden.

So nimmt dieses ganz spezielle Roadmovie Konturen an. Wir haben jetzt, beim fünften Song »Was Wäre Wenn«, schon die ersten paar Kurven hinter uns und können uns einen kurzen Moment melancholisch-entspannt zurücklehnen, um uns ganz dieser sanften Briese hinzugeben. Es geht um hätte-wäre-könnte, den Konjunktiv als ewiger Sehnsuchtsort des Lebens, um Zufälle und verpasste Chancen – dann kommt die Trompete von Konstantin Döben aus der Clueso-Band und direkt ist man wieder voll da.

Es geht auf »ALBUM« darum, wie man die Nacht festhalten will, indem man den anderen festhält (»Der Letzte Song« feat. Mathea), um Distanz, Isolierung und ein Gefühl wie unter Watte, vor allem aber um die Befreiung von diesen Empfindungen und den Ausbruch danach. Das stetige Changieren zwischen Wehmut und Emphase, Aufbruch und Melancholie war ja schon immer eine besondere Farbe im Werk von Clueso. Nun liegen Sehnsucht und Euphorie so nahe beieinander wie bislang noch nicht bei ihm.

Es geht also auch um unsere vorherrschenden Gefühle der vergangenen anderthalb Jahre, und das ist wirklich irre: Ohne, dass er es jemals ahnen oder gar planen konnte, hat Clueso genau das wilde, aufregende, berauschende Sommeralbum geschrieben, das wir jetzt alle brauchen. Insofern ist »ALBUM« der perfekte Soundtrack für die Zeit nach der Pandemie.

Mit mehr als nur ein bisschen Hilfe von alten und neuen Freund:innen:
Features sind Andreas Bourani, die Rapper Bausa und Bozza und die begabten Newcomer:innen Mathea und Sharaktah. Produziert haben Beatzarre & Djorkaeff, DECCO, Tobias Kuhn, Hitimpulse, Truva, Alexis Troy, Michael Geldreich, Pascal Reinhardt, Miksu & Macloud, Daniel Flamm und Clueso selbst. Unzählige Inspirationen also, Begegnungen und Erlebnisse, aber ein roter Faden: Clueso, seine Stimme, seine Gitarre. »Es geht um kreative Suche«, sagt er. »Vergleiche mit anderen sind nicht geil, das tut einem nicht gut. Lieber sollte man auf andere Leute zugehen und gemeinsam mit ihnen etwas Besonderes erschaffen. Ich habe Features nie als Marketing-Tool betrachtet.«

Die Dinge, an denen wir gerade arbeiten, fühlen sich immer am intensivsten und besten an, aber manchmal sind sie es auch: »Für mich ist es wirklich wieder ein kompletter Neuanfang«, sagt Clueso. »Vor allem bin ich richtig begeistert vom ›ALBUM‹. Ich weiß, das hört man oft, aber ich war wirklich noch nie so zufrieden mit einem neuen Album.«

Mit der Arbeit an »ALBUM« hat Clueso seine Filterblase verlassen, sich seinen Erwartungen und Ängsten gestellt und weit jenseits der eigenen Komfortzone einige der besten, vielseitigsten und mitreißendsten Songs seiner Karriere geschrieben.

Quelle: SMD/ Epic Local

Suche

Schlager + Deutsch Pop

Radio VHR - Schlager + Deutsch Pop einschalten

Schlager Hitradio

Schlager Hitradio einschalten

Volksmusik Hitradio

Volksmusik Hitradio einschalten

Pop + Rock (International)

Pop + Rock (International) einschalten

Werbung - Fatma Kar

FATMA KAR – Sag niemals nie (Album)

Werbung

Koko's Home

Newsflash - Deutsch Pop

Verifiziert - Tschick

Verifiziert - TschickVerifiziert scheint aktuell nichts aufzuhalten: Nonchalant und mit gewohnter Wiener Coolness dropped die junge Musikerin kommenden November bereits ihre zweite EP mit der ersten Single „Tschick“, die am 14. Oktober erscheint. >>

Weiterlesen ...

Clara Pacino - Dein Tag (ab 15. Oktober)

Clara Pacino - Dein Tag (ab 15. Oktober)Clara Pacino ( 11 ): Nach dem 3. Platz beim „Welcome To Europe“-Festival im Europa Park Rust tritt sie am Donnerstag, 14.10, beim sanremo-Junior-Contest für Deutschland an. >>

Weiterlesen ...

Danger Dan & Max Herre - Mir kann nichts passieren Single ab dem 15. Oktober)

Danger Dan & Max Herre - Mir kann nichts passieren Single ab dem 15. Oktober)Danger Dan hat turbulente Monate hinter sich. Im März kündigte er ein angeblich unerwartetes Klavieralbum an – aber noch vor der Veröffentlichung im April warteten dank des Titeltracks „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ bereits alle darauf. Die Tour war sofort ausverkauft, mehrere Vinylpressungen innerhalb kürzester Zeit vergriffen. >>

Weiterlesen ...

Santiano - Wenn die Kälte kommt (Album)

Santiano - Wenn die Kälte kommt (Album)Santiano haben innerhalb der Deutschen Musiklandschaft Ziele erreicht, von denen die meisten nur träumen können: Millionenfach verkaufte Alben zu einer Zeit, in der physische Tonträger bereits als Auslaufmodell galten, Nummer-1-Platzierungen mit allen ihren Veröffentlichungen, ausverkaufte Tourneen durch die größten Hallen Deutschlands und sämtliche Musikpreise der Branche. >>

Weiterlesen ...

Anzeige

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.