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Chakuza - WienChakuza hat seine Dämonen im Griff. Davon, dass er endlich glücklich und nicht mehr ständig wütend ist, handelt auch sein sechstes Solo-Album »Noah«. Dafür war allerdings der Abschied von Berlin notwendig: Die Tür, die sich hinter seinem letzten Album »Exit« symbolträchtig schloss, beendete für Peter Pangerl, so Chaks bürgerlicher Name, auch einen Lebensabschnitt. Es folgte die Natur – auf Platte und in der Welt: Kurz nach dem Release zog er aufs Land. Eine...

Entscheidung, die sich als goldrichtig erwiesen hat, denn er sagt heute: »Mein ganzes Leben hat sich seitdem umgedreht.«

Der Titel fand sich, als klar war, dass das Album in der Lage sein würde, den dunkelroten Faden von »Exit« aufzunehmen und ihn durch die Verknüpfung mit freundlicheren Farben bunter zu gestalten. Auf den biblischen Namensgeber angesprochen, erklärt Chakuza: »Religiös bin ich überhaupt nicht. Für mich steht ›Noah‹ dafür, dass ich mit aktueller Musik im Großen und Ganzen nicht viel anfangen kann und ›Noah‹ quasi meine Arche ist, mit der ich alles 'rette', was mir an Musik etwas bedeutet.«

Wie die erste Single »Wien«, die diese Rettung mit deutlichen Worten konkretisiert: »Ich will Sternschnuppen sehen oder Vögel, die zwitschern – und nicht so ‘nen Depri, wie Phönix, den Wichser.« Chak ist befreit vom verflixten Strom der Großstadt, gegen den er angeschwommen ist und verpackt das in einen Track, der ganz entspannt fließt, während der Text Zeugnis ablegt von einem Künstler, der ahnt, dass sein Glück trotz aller Bemühungen vergänglich ist. »Noah« ist eine Nabelschau, die das nervenzehrende Streitgespräch, das Chakuza lang genug mit sich selbst und der Welt geführt hat, endlich beendet. »Noah« wird am 10. Juni 2016 veröffentlicht – »Wien« kommt schon am 15. April, der Clip feiert am TBA Premiere auf TBA.

Quelle: Four Music