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ApeCrime - Exit (Album)Mehr als 3,5 Millionen haben ihre Kanäle abonniert und ihre Comedy- und Sketchvideos weit über 750 Millionen mal angeklickt. Die drei Jungs von ApeCrime können mit Fug und Recht behaupten, dass sie zu den erfolgreichen YouTubern Deutschlands gehören. Aber Cengiz, Jan und Andre machen auch Musik. 2014 landeten ApeCrime mit ihrem Debütalbum »Affenbande« mal ...

eben aus dem Stand auf Platz 3 der deutschen Charts. Mit dem Nachfolger »Exit« zeigt das Trio jetzt, dass sie es ernst meinen. Aber der Reihe nach.

Los geht es Mitte der 2000er Jahre in Stadthagen bei Hannover. Gerade mal 16 Jahre alt, beginnen Cengiz, Andre und Jan mehr aus Langeweile, sich bei Sketchen und Parodien zu filmen. Als das Trio beim Drehen im Keller eine Affenmaske findet, ist ein Name für das gemeinsame YouTube-Projekt gefunden: ApeCrime. Aus 2.000 werden bald 20.000, dann 200.000 und schließlich 2 Millionen Klicks. 2011 zieht das Trio für ein Studium nach Hamburg. Wenn die drei nicht gerade im Seminar sitzen arbeiten sie weiter an Videos für ihre mittlerweile zwei Kanäle und merken, dass neben ihren Comedybeiträgen auch die Parodien bekannter Pop-Hits von Cro bis Pharrell Williams extrem gut ankommen.

Die erste Single »Ich trau mich nicht« präsentieren ApeCrime 2013 bei den VideoDays in der Kölner Lanxess-Arena vor 15.000 Fans, legen kurz darauf »Swing dein Ding« und im Sommer 2014 schließlich ihr Debütalbum »Affenbande« nach. Das Album steigt auf Platz 3 der deutschen Charts ein und das Trio nimmt prompt noch die 1LIVE Video-Krone mit nach Hause. Auch in der Zeit danach präsentieren ApeCrime neben den Sketch- und Spielformaten auf ihren Kanälen immer wieder auch neue Songs und demonstrieren mit der »Bang«-EP im letzten Jahr eine deutliche musikalische Weiterentwicklung, die jetzt in ihrem zweiten Album gipfelt.

Mit »Exit« zeigen ApeCrime ihren Fans zum ersten Mal auch eine neue Seite an sich. »In unseren YouTube-Videos sind wir oft sehr lustig. Die Musik ermöglicht es uns, auch mal ernstere Themen zu behandeln. Natürlich ist ›Exit‹ kein Depri-Album geworden, aber in den letzten Jahren sind viele Dinge passiert, über die wir gerne sprechen wollten – und dafür eignet sich die Musik perfekt.«

Quelle: ApeCrime