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Schlager - Aktuelle News und Nachrichten

Simone - Biographie

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Simone - Biographie„Wenn ich heute zurück denke, stand die Musik für mich immer an erster Stelle“, sagt Simone. Die bildhübsche Österreicherin hat es geschafft! Sie gilt als erfolgreichste Schlagersängerin Österreichs und kann sich über zahlreiche Spitzenplatzierungen im gesamten deutschsprachigen Europa und... über mehrere Amadeus-Nominierungen freuen. Dabei läuft es für die Sängerin schon sehr lange hervorragend. Seit Mitte der 1990er Jahre hat sie Hit auf Hit abgeliefert, und jedes Mal ging’s ein Stückchen bergauf. Mittlerweile ist die zierliche Sängerin bis in die letzten Ecken Deutschlands bekannt, und jeder hat erkannt, welches Potential in dieser zauberhaften Stimme steckt.

Simone Stelzer (*1. Oktober 1969 in Wien) wächst im österreichischen Herzogenburg auf und besucht nach dem Gymnasium die Höhere Technische Lehranstalt Krems, auf der sie mit der Matura im Zweig Restaurierung abschließt. Ihr Faible für Musik offenbart sich schon im Vorschulalter. „Da war ich allerdings die Einzige in der Familie“, schmunzelt sie, „meine Eltern haben keine musikalische Begabung, und mein Bruder René war immer schon eher technisch orientiert und ist heute Diplom-Ingenieur.“ Macht nichts – Simone hat das alles abgefangen. Wobei sie sich nie sonderlich für Musikinstrumente interessiert hat, nur kurz für die Blockflöte („…genug zum Notenlesen!“). Ihr Instrument sollte Stimme heißen! Im Kindergarten stellt sich Simone zum ersten Mal auf die Bühne. Zugegebenermaßen ist die Bühne klein, aber groß genug, um auf den Geschmack zu kommen und an sich und ihrer Stimme zu arbeiten. Bis zum richtigen Karriere-Startschuss dauert es zwar noch knappe zehn Jahre, allerdings braucht Simone dafür nicht mal einen Entdecker: „Entdeckt hab ich mich eigentlich selber.“

Mit 15 Jahren steigt Simone als Sängerin in die von Peter Pansky gegründete Band „Peter Pan“ ein („A Night in Hippodrome“). Mit dem Umzug nach Wien knüpft sie nähere musikalische Kontakte und arbeitet zum ersten Mal als Solosängerin. Die erste englischsprachige Single „Lucky Star“ macht den ORF auf die Künstlerin mit der außergewöhnlichen Stimme aufmerksam, der das Nachwuchstalent mit einer großen Aufgabe betraut: 1990 vertritt Simone Stelzer Österreich mit dem Lied „Keine Mauern mehr“ beim Eurovision Song Contest und belegt damit den respektablen zehnten Platz. Der Auftritt breitet für ihre Karriere als Sängerin und Schauspielerin den Teppich aus. Mit dem Projekt „Princess“ (und mit schwarzer Perücke) landet sie drei Singles in den österreichischen Charts. Ein erstes Album als Simone erscheint 1990: „Feuer im Vulkan“. 1994 dann der stilbildende Nachfolger „Gute Reise, bon voyage“ mit dem ultimativen Dauerbrenner „Wahre Liebe“, für den sie zum ersten Mal Gold bekommt. Der Nachfolger „Ich liebe dich“ ist eine Mischung zwischen dem seinerzeit angesagten Eurodance und Schlager in seiner progressivsten Form, wie man ihn bis dato nicht kannte. Vielleicht etwas zu zeitgeistorientiert und nicht ganz dem entsprechend, was die Künstlerin selbst eigentlich liebt. Sie wechselt die Produzenten und die Schublade: Mit Adam Schairer (Claudia Jung) und Harald Steinhauer (Juliane Werding, Marianne Rosenberg) holt sie sich ab 1997 Produzenten zur Seite, die Schlager in Reinkultur garantieren. Star-Autoren wie Alfons Weindorf (Semino Rossi), Michael Kunze, Bernd Meinunger, Joachim Horn-Bernges (Howard Carpendale) und Brunner & Brunner schreiben Titel für sie, Hits wie „Nimm mich einfach so wie früher in den Arm“, „Verlier mein Herz nicht, wenn du gehst“, „Die Frau im Zug“, „Solang wir lieben“, „Nachts geht die Sehnsucht durch die Stadt“ und „Die Nacht vor dir“, außerdem drei unter die Haut gehende Duette: „Merci mon Amour“ mit Uwe Busse (2004), „Alles durch die Liebe“ mit Bernhard Brink (2007) und „Ich denk noch an dich“ mit Charly Brunner (2012).

2009 wechselt sie die Plattenfirma und den Produzenten: Sony Music und David Brandes sind die neuen Partner. Das in Österreich mit Gold veredelte Album „Morgenrot“ und Rundfunkchartsstürmer wie „Ich hätt' ja gesagt“, „Jeronimo Blue“ und „Die Nacht, als sie fortlief“ sind die ersten Ergebnisse dieser erfolgreichen Zusammenarbeit, der das Album „Mondblind“ und Erfolgstitel wie „Ich möcht' niemals deine Tränen sehn“, „Sehnsucht kommt nicht von ungefähr“ und „Inferno“ folgen.

Neben der Musik erlebte das Publikum die charmante Wahl-Wienerin auch als Schauspielerin, unter anderem in Filmen wie „Fröhlich geschieden“ und „Fröhliche Chaoten“, in der österreichischen Kult-Comedyserie „Tohuwabohu“, bei den Winnetou-Spielen in Weitensfeld und bei Felix Dvoraks Festspielen in Berndorf. „Solche Projekte haben meinen Weg begleitet und mein Leben bereichert“, sagt Simone, „auch wenn mein Hauptaugenmerk immer auf der Musik lag.“ Sie war Jurorin in der Casting-Show „It's Showtime“, und 2006 nahm sie an der ORF-Show „Dancing Stars“ teil. Mit ihrem Tanzpartner Alexander Kreissl tanzte sie sich ins Semifinale – und ins Glück! Seit dem 3. Oktober 2009 ist sie mit ihm verheiratet. Die beiden tanzen übrigens immer noch gern, was aber nicht Simones einziges Hobby ist. „Für Sport hab ich viel übrig“, erklärt die trainierte Künstlerin, „besonders fürs Mountainbiking, Laufen, Fitness und Tauchen.“ Die Welt unter Wasser fasziniert Simone. Das ist mehr als nur Sport und Spaß. Im „Haus des Meeres“ in Wien ist sie regelmäßig zu Gast. Dort informiert sie sich über die Möglichkeiten von Schutz und Erhaltung der Unterwasserwelt und engagiert sich für den Walschutz. Entspannung findet die bekennende Genießerin am liebsten bei einer Tasse Kaffee („Wiener Melange, was sonst!“).

2012 arbeitet Simone mit David Brandes am mittlerweile dritten gemeinsamen Album mit dem Titel „Pur“. „Ich bin jetzt in einem Alter“, sagt Simone von sich, „in dem man sich bei sich selbst angekommen und im eigenen Körper rundum wohl fühlt.“ Diese innere Ruhe und Gelassenheit strahlt sie auch akustisch aus und präsentiert in den neuen Songs reife Beziehungsporträts. Simone ist hörbar in ihrem eigenen Stil angekommen. Ihre neuen Lieder sind Schlager zum Zuhören; sie sprechen Menschen aus ihren Herzen und berühren Seelen. „Ich war nie ein Mensch, der gesagt hat: Ich erobere mir eine Welt. Was mir das Schicksal geschenkt hat, das hab ich angenommen und bin mitgegangen. So soll das auch weiterhin sein.“ Man darf gespannt bleiben, wo dieses Schicksal das attraktive Multitalent noch überall hin führt...

Quelle: Ariola

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