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Schneewittchen - Keine Sekunde schweigen

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Schneewittchen - Keine Sekunde schweigenDramatisch. Melodisch. Gut. - Schneewittchen lieben die voluminöse Geste und das große Gefühl; Die kolossale Lust am Verkleiden, wildes Make-Up und ausufernde Klamotten - das Theatralische und die große Geste sind bei Sängerin Marianne Iser und Tastenmann Thomas Duda, die gemeinsam Schneewittchen sind, immer dabei. Ihre Musik ist ... immer dramatisch, wie eine Opernarie. Immer ausdrucksstark melodisch, trotz einer gewissen Rauheit. Immer Liebeserklärung und Klage zugleich. Immer Breitwandformat. Ein Gesamtkunstwerk aus viel Musik, viel Vokalmagie, viel Theater und vollem Ernst.

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1995 trafen sich Marianne Iser und Thomas Duda im verschlafenen Hildesheim, wo Thomas noch zur Schule ging und Marianne Theater studierte. Es war wie gesucht und gefunden. Zunächst traten sie unter ihren bürgerlichen Namen auf, gingen in jede Kneipe, in der ein Klavier stand, und spielten, egal ob die Leute wollten oder nicht. Später spielten sie in Altersheimen, Schulen und auf Partys, bevor die beiden den Sprung auf Kleinkunstbühnen schafften und in kürzester Zeit diverse Preise einheimsten – nicht ohne ihr Publikum zu irritieren und polarisieren. Ihre Lieder handelten vom Scheitern und Mord, vom monströsen unstillbaren Lebenshunger und von der Sehnsucht nach dem Tod. Ihre Wurzeln haben Schneewittchen im rauschhaften französischen Chanson und der deutschen Todesromantik der Schubert- und Schumann-Lieder sowie im Punk zur seiner Entstehungszeit. Heute kennen Schneewittchen keine Grenzen. In den Konzerten versammelt sich eine wilde Mischung von Menschen: solche, die sonst in der Oper anzutreffen sind, ebenso coole Jazzbegeisterte oder Schlagerfanatiker, dann Anhänger des harten Rocks oder die Tänzer zu Poptönen. Für diese Vielfalt gibt es einen triftigen Grund. Es sind die sensiblen, reduzierten Meisterwerke, in denen Schneewittchen dem Lied seine ursprüngliche Kraft und Frische zurückgeben. Dabei ist nichts gekünstelt. Schneewittchen legen den Hörern ihr Herz zu Füßen. Hörern, die zumeist wie Schneewittchen in keine Schublade passen und passen wollen.

Während Marianne Iser schon von Kindesbeinen immer ein Lied auf den Lippen hatte und stets etwas vorführen wollte, hat Thomas Duda zwischen vier und sieben Jahren Mozartarien inhaliert. „Bei unseren Nachbarn drehte sich Mozart ohne Unterlass auf dem Plattenteller und drang lautstark durch die Wand“, lacht er, „mich hat sofort das Dramatische und Tragische gepackt. Der Fröhlichkeit der schnellen Stücke habe ich immer misstraut.“ So kann es nicht ausbleiben, dass sein Klavierspiel überschwänglich und schwärmerisch wird und fortwährend einen Unterton von tragischer Ironie transportiert. Mit Marianne Iser hat er die ideale Partnerin für das sinnliche Zwiegespräch zwischen Stimme und Klavier gefunden. Ein Gespräch, in dem sie sich immer wieder finden und immer wieder neu verlieren. Die große Triebkraft für all das, was Schneewittchen künstlerisch tun, ist ihr unstillbarer Hunger nach Leben. Und die pure Lust, dieses in ihren Liedern einzufangen und abzubilden.

Auf der aktuellen CD „Keine Sekunde Schweigen“ wird das Piano von einer Armada von elektronischen Tastenspielereien massiv unterstützt. Üppige Streicher und Flügelhorn verleihen den Stücken Glanz und musikalische Wärme; poetische Präzision und Stimme sorgen für Intensität und Magie. Vom Publikum werden Schneewittchen für diese Stilmixtur heiß geliebt. Das Album "Keine Sekunde Schweigen" erscheint im Sommer 2012.

Quelle: Ariola

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