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Schlager - Aktuelle Nachrichten

Marcus M. Doering - Lass mal locker

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

Marcus M. Doering - Lass mal lockerSingle "Lass mal locker!" – Die Textersünde aus der Dusche;  immerhin sieben neue Songtexte hat es gebraucht, bis Willy Klüter endlich mailte: "Den letzten Text find ich klasse, den nehme ich." Doch genau den nahm er nicht. Warum? Nun, ich war derart beschwingt durch die ersehnte Zusage, dass ... ich irgendwann am Morgen unter der Dusche sang: „Lass mal locker, lass mal los und entspann dich einfach bloß!“

Selbsttherapie also – die Textersünde überhaupt.

Die Zeile überstand jedoch das Abtrocknen und schon eineinhalb Stunden später mailte ich Songtext Nr. 8 an meinen geduldigen Willy. Nur so, dass er sieht, ich lass nicht locker.

Wenige Tage später fand ich eine coole Reggae-Nummer in meinen E-Mails. Und was sang Willy auf dem Demo? „Lass mal locker, lass mal los …“ – also ausgerechnet den Schnellschuss aus der Dusche! Seine Melodie und der Sound klangen so schön nach Sonne, Strand und Hängematte, machten einfach gute Laune und … – ich war augenblicklich von Jahren harter Arbeit kuriert.

Bald darauf ging’s ins Studio nach München. Im Kofferraum: mein Wald- und Wiesenakkor-deon, auf das in meinen Kindertagen beim Üben schon unzählige Verzweiflungstränen getropft waren. Dass man es auf meiner ersten Radio-Single hören kann, sollte die Entschädigung für den geplagten Kasten sein.

Als der Mix fertig war, kam zufällig Michael Holm ins Studio und hörte den Track als Erster. „Geile Nummer“, war sein Kommentar. Aber Willy, was jetzt? Das Label OSNATON und Joachim Neubauer wären die erste Option, meinte er. Die würden sich für ihre Künstler noch richtig einsetzen und verständen es Newcomer aufzubauen.

Tatsächlich: Geschlagene 15 Jahre nach der ersten mühsam finanzierten Studioaufnahme, nach vielen zerrissenen Hoffnungen, Absagen, etlichen Hochs und Tiefs, einer beachtlichen Menge eingebüßter Geldscheine und Haare – Joachim Neubauer sagte zu! Endlich nicht mehr nur alleine kämpfen müssen für das eigene Lied im Radio, endlich einen klasse Produzenten und ein Label an der Seite!

Das ist ein unbeschreibliches Gefühl für jemanden, der sich schon mit 5 Jahren auf die Bühne träumte und am Haarbürsten-Mikro trällerte: „Santa Maria, ich hab meine Nadel verloren.“

Biografie

Einer, der nie locker ließ

Was macht eigentlich ein diplomierter Opernsänger in der Schlagerbranche?

Er fühlt sich vollends zuhause! Tatsächlich wurde Marcus M. Doerings musikalischer Geschmack von der Wiege an (anno 1977) bis zum 14. Lebensjahr fast ausschließlich durch Schlagermusik geprägt - namentlich durch Radio Bayern 1, welches im Elternhaus oft bis zu 12 Stunden am Tag durchlief. Das hat offenbar Spuren hinterlassen und die Leidenschaft für diese Musikrichtung tief verwurzelt.

Die Initialzündung erfolgte, als Marcus mit 14 Jahren eine Wersi-Orgel geschenkt bekam.

Binnen eines halben Jahres absolvierte er seinen Grundstufenabschluss und wurde danach Internatsschüler am Musik-Gymnasium „Clara Wieck“ in Zwickau. Hier erfuhr er eine sehr umfassende Ausbildung mit Gesang, Klavier, Komposition und vielen theoretischen Fächern.
Mit 16 Jahren verfasste er in Text und Musik sein erstes musikalisches Bühnestück „Dornröschen“. Mit 17 Jahren folgte ein komplettes Jugendmusical: „MARIONETTES“. Dies kam gleich in mehreren Städten erfolgreich zur Aufführung.

Nach dem Abitur und einigen gewonnenen Gesangswettbewerben ging es zum klassischen Gesangsstudium nach Leipzig. Doch anstatt italienische Arien und Bach zu pauken, verbrachte Marcus während der Ausbildung die meiste Zeit mit dem Texten, Komponieren und Produzieren von Unterhaltungsmusik. Um das Studium und die teure Tontechnik zu finanzieren, war er fast an jedem Wochenende als Alleinunterhalter unterwegs. Das schmeckte den Professoren nicht wirklich – zumal er noch das Fach Arrangement in der Popular-Abteilung hinzu nahm.
Das Studium brachte er dennoch zum glücklichen Abschluss und wurde danach in mehreren Produktionen als klassischer Opern- und Konzertsänger verpflichtet. Aber sein Herz schlug nach wie vor für die leichtere Muse. Eine Entscheidung war fällig! Das war 2008.

Seitdem konzentriert er sich musikalisch ausschließlich auf das Unterhaltungsgenre. Unter anderem entwickelte und performte er für das „König-Albert-Theater“ in Bad Elster seine erste eigene Abendshow mit Orchester und Songs aus dem Filmmusikbereich. Mit der erfolgreichen Show, die auch im Spielplan verankert wurde, konnte er sich als Sänger und Entertainer auf der Bühne bestens behaupten. TV-Produzent Hansjoachim Seiferth urteilte nach einer solchen Show: „Ein Entertainer im besten Sinne“.

Marcus hat damit offenbar seine wirkliche Berufung gefunden. Um das Entertainment medial auf breitere Füße zu stellen, konzentriert er sich seit 2 Jahren auf die Veröffentlichung eigener Songs. Mit dem Produzenten Willy Klüter und dem Label OSNATON haben sich 2012 sehr erfahrene und potente Partner seiner Sache angenommen und arbeiten nun gemeinsam mit Marcus tatkräftig auf den Erfolg hin.

Die Single „Lass mal locker!“ ist das erste Produkt aus dieser Zusammenarbeit.

Quelle: Osnaton Records

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