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Tokio Hotel: Dream Machine (Album am 03.03.2017)Alles beginnt mit einem Gedanken und plötzlich tanzt du durch dein eigenes Wunderland voller Früchte und Süßigkeiten! Freundschaft, Respekt, ein fast unerschütterliches Selbstbewusstsein in sich selbst, in die Vision von seinem Sein, die Neugierde auf das Leben, ein unstillbarer Durst nach Entwicklung, gemeinsam etwas zu kreieren, zu erreichen und zu erleben ...

betrachtet man Tokio Hotel, dann sind es all diese Eigenschaften, die die Basis und den Antrieb einer unvergleichlichen Karriere bilden. Die Karriere einer deutschen Band, die einfach in keine Schublade passen will. Und so redlich sich auch der ein oder andere bemühte, Bill und Tom Kaulitz, Georg Listing und Gustav Schäfer blieben stets selbst die Architekten ihrer Welt. Nach mehr als einem Jahrzehnt im internationalen Musikgeschäft, 70 Platin-, 160 Goldauszeichnungen, mehr als 110 internationalen und nationalen Preisen, und über 7 Millionen verkauften Tonträgern, veröffentlichen Tokio Hotel am 03. März 2017 ihr neues Kunstprojekt und fünftes Studioalbum „Dream Machine“ – der Beweis, dass es ihnen immer wieder gelingt sich neu zu erfinden.

„Dream Machine“ öffnet die Tür in die neue Soundwelt von Tokio Hotel. Eine Welt mit hohen Bergen, tiefen Tälern, wilden Flüssen, dichten Wäldern und endlosen Weiten. Eine Welt die pulsiert, in Neonfarben und Clublichtern leuchtet – leicht, verspielt, sphärisch und mitreissend. Gebaut auf einem Sound-Fundament, einer Symbiose aus Alternative Indie Pop, analogen Rethro-Synths, modernen Beats und starken Baselines, ohne Regeln. „Das ist das Album, das wir immer machen wollten – nur wir Vier, ohne das uns jemand reinquatscht. Bei der letzten Platte haben wir damit schon angefangen. Da haben wir uns ausprobiert und Selbstbewusstsein getankt. Bei „Dream Machine“ wussten wir von Anfang an, dass wir es alleine machen. Wir brauchten keinen Produzenten dazwischen oder irgendwelche Songwriter. Wir hatten nicht mehr das Gefühl, dass wir dieses Back-up brauchen. Wir fühlten uns capable, die volle Kontrolle zu haben, die Kreativität, die Songs und das, was wir eigentlich machen und sagen wollen – im Sound, in der Produktion und auch mit unseren Texten – wirklich umzusetzen. Deshalb ist es auch nicht nur unser Traumalbum, weil uns niemand mehr reinredet, sondern auch, weil wir als Band endlich so weit waren, uns aus dem Innersten ehrlich musikalisch zu verwirklichen“, erklärt Bill.

Arbeiten Bill und Tom Kaulitz vor allem im kreativen Schaffensprozess oft autark, ging die gesamte Band im Januar 2016, in Berlin in die Red Bull Studios, um den Grundstein für „Dream Machine“ zu legen. Bill: „Das war unsere Zeit. Wir haben uns im Studio eingesperrt, haben Musik gemacht, geschrieben, gequatscht und waren einfach nur zusammen. Und das war plötzlich wie ganz, ganz früher im Proberaum – mit 13. Das lief so gut, fünf Songs vom Album sind da entstanden, und das hat uns gezeigt, dass unsere Intuition und dieses Grundgefühl richtig ist.“

Insgesamt zehn Songs versammeln sich auf „Dream Machine“. Tokio Hotel wollten keine Album-Füller, keine Kompromisse, sondern nur die stärksten Tracks. So kreieren sie ihre ganz eigene Realität, in der sie musikalisch nur noch das machen, was sie auch wirklich wollen. Bill: „Wir machen es uns zu einer non-stop Party, ein großer bunter Club im Wunderland, gefüllt mit allem was man braucht – Studio, Live Shows, touren. Wir tauchen ab in unsere eigene Welt, wie in eine Blase. Und für jeden ist etwas dabei, alle pflücken sich ihre Lieblingsfrüchte und Süßigkeiten. Alles andere tun wir uns nicht mehr an.“

Musikalisch zeichnet Produzent, Songschreiber und Gitarrist Tom Kaulitz diese Welt durch weite Soundscapes, Sub-Bass geprägt, frei von typischen Songstrukturen, ohne dabei den Live-Charakter zu verlieren. Tom: „Natürlich haben wir viel Programming, aber die Platte und die Songs leben sehr davon, dass wir die programmierten Sounds nicht nur mit echten analogen Synths mixen, sondern mit realen Instrumenten. Es gibt keinen Song auf dem Album, bei dem wir keine Live-Instrumente aufgenommen haben, also Gitarre, Schlagzeug, einen gespielten live Bass, Piano, Saxophon. Und natürlich Vocals und Chöre. Wir haben sehr viel mit Harmonien gearbeitet, mit Vocal Chops experimentiert und uns soundtechnisch überhaupt nicht eingegrenzt. Das Album klingt extrem frei.“

Inhaltlich geht es mit einem Hauch Nostalgie auf die Reise ins Innerste der Band. So eröffnet „Something New“ mit der Angst, das Leben rückwärts zu leben, alles erreicht und erlebt zu haben, sich zu wiederholen. Aber auch den Willen Neues kreieren zu wollen, Neues zu erleben, gemeinsam, was dann wieder verbindet – wenn man die Perspektive wechselt. Wechselt man die Perspektive erfährt man vielleicht, dass es mehr da draußen gibt, als wir sehen – wie „Boy Don't Cry“ beschreibt. Und wenn es nur eine Stimme, ein Gedanke ist, die uns leiten. „Easy“ holt die Leichtigkeit der Kindheit zurück, während „As Young As We Are“ die Zerrissenheit zwischen jung sein und sich dennoch furchtbar alt zu fühlen zeigt. „What If“ widmet sich verpassten Chancen. „Elysa“ kommt schwerer daher, fast düster, voller Reue sich jemandem offenbart zu haben. „Better“ beschreibt den Moment, in dem man merkt, dass es einem besser geht, wenn man alleine bleibt, anstatt mit der falschen Person zu leben. „Stop, Babe“ zeigt die Kehrseite, wenn man noch nicht bereit ist und selbst Gefahr läuft, den anderen zu verletzten. „Cotton Candy Sky“ lädt ein in den „Sweet Spot“ nach einer gelungenen Partynacht – wenn man beseelt den Sonnenaufgang beobachtet und mit sich und seiner Welt komplett zufrieden ist. Und „Dream Machine“ skizziert die ganz eigene Tokio Hotel Welt, in die die Jungs jetzt wieder voll eintauchen. Musikalisch ist es der Song, der die meisten Stilistiken und Instrumente miteinander paart, der die Soundwelt des Albums komplett umreisst. Eine Soundwelt aus Freiheit, Wünschen, Wille, Abenteuern und Chancen, in der man sich komplett verlieren kann, aus der man nicht wieder auftauchen will, weil plötzlich alles möglich ist.

Die Dream Machine World Tour 2017 startet am 12. März in London.

12.03.2017 London, UK
13.03.2017 Brussels, Belgium
15.03.2017 Hamburg, Germany
16.03.2017 Frankfurt, Germany
18.03.2017 Nijmegen, Netherlands
19.03.2017 Amsterdam, Netherlands
21.03.2017 Paris, France
22.03.2017 Lyon, France
24.03.2017 Cologne, Germany
25.03.2017 Stuttgart, Germany
27.03.2017 Zurich, Switzerland
28.03.2017 Milan, Italy
29.03.2017 Rome, Italy
31.03.2017 Munich, Germany
01.04.2017 Leipzig, Germany
03.04.2017 Prague, Czech Republic
04.04.2017 Berlin, Germany
06.04.2017 Stockholm, Sweden
07.04.2017 Oslo, Norway
09.04.2017 Helsinki, Finland
10.04.2017 Riga, Latvia
12.04.2017 Warsaw, Poland
19.04.2017 Novosibirsk, Russia
21.04.2017 Ekaterinburg, Russia
22.04.2017 Ufa, Russia
23.04.2017 Kazan, Russia
25.04.2017 St. Petersburg, Russia
26.04.2017 Moscow, Russia
28.04.2017 Voronezh, Russia
29.04.2017 Krasnodar, Russia

Quelle: Starwatch Entertainment

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